Mittwoch, 10. August 2011

Sočaurlaub – Sonntag, 31. Juli


Als wir am Sonntag aus den Schlafsäcken kamen war der Himmel zunächst bedeckt. Aber schon beim Frühstück kam die Sonne heraus. Wir hatten beschlossen heute die „Wanderstrecke“ zu paddeln weil die für René, der erst heute Abend eintreffen sollte, wenig interessant war, wir sie aber gerne kennen lernen wollten. Wir brachten ein Auto zum Kieswerk I (Sprenica I), der Aussatzstelle und starteten unsere Fahrt in Cezsoča, wo wir gestern ausgesetzt hatten. Genauso gut hätten wir eigentlich vom Campingplatz aus lospaddeln können.



Wir hatten eine gemütliche Wanderfahrt. Lediglich in den Außenkurven musste man gelegentlich auf Holzansammlungen und unterspühlte Büsche achten – für Anfänger sicher etwas knifflig. Bei unserer Ankunft an der Aussatzstelle wurden wir als Statisten für einen dramatischen holländischen Kajakerfilm missbraucht. Wir wurden Zeugen diverser Aufnahmen ein und derselben Szene und konnten schließlich fast den holländischen Text auswendig.


Anschließend fuhren wir noch zu Einsatzstelle der sogenannten „Friedhofstrecke“ (sie liegt offenbar zwischen zwei Soldatenfriedhöfen). Der Weg hinunter zur Einsatzstelle ist steil aber gut befestigt.
Schließlich besichtigten wir auch noch die Aussatzstelle der Friedhofstrecke, an der wir einige unserer Jugendlichen trafen. Sie wollten noch die sich anschließende WM- bzw. Slalom-Strecke paddeln. Die sahen wir uns ebenfalls von oben an und liefen sie ein Stück weit ab. Sie erscheint ebenfalls machbar – vielleicht im nächsten Jahr.


Auf dem Rückweg nach Bovec nahmen wir noch einen italienischen Tramper mit, der die gesamte Strecke gepaddelt war.


Gegen 15:00 Uhr machten wir am Zeltplatz eine kleine Mittagspause um dann noch einmal die untere Hausstrecke bis Cezsoča zu paddeln. Unterwegs galt es erneut das "Treppenhaus" zu bewältigen, in dem Anita souverän ins untere Kehrwasser sauste.


In Cezsoča stand noch ein Auto von uns und dort befindet sich ein kleiner Kiosk, in dem es ein Eis gab.

Zurück am Campingplatz kletterte ich in den Waldhang um etwas Holz zu beschaffen – ich musste länger suchen und weit den steilen Abhang hinauf und wieder hinunter klettern. Die anschließende Dusche hatte ich nötig.


Als gegen 20:00 Uhr René eintraf saßen wir ums Lagerfeuer herum und sahen ihm beim Zeltaufbau zu. Die Gäste dieses Abends waren Micha und Bettina.

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