Montag, 10. September 2012

Gepäckfahrt

Vorgestern und gestern haben Rolf und ich die Neckarfahrt von Fischingen zum Bootshaus wieder- holt, die wir vor zwei Jahren schon einmal unternommen haben.
Ich werde so schnell nicht zum Berichten kommen, will aber schon mal die Vorbereitungen - insbe- sondere die Beladung der Boote - beschreiben.
Wir haben beide angesichts der vielen zu überwindenden Wehre Bootswagen mit genommen. Bei meinem schmalen Boot passt der Wagen nur obenauf, was sich im Falle einer Kenterung sehr ungünstig auswirken könnten (das Boot droht mitten im Fluss hängen zu bleiben). Das ist ein Risiko, das ich angesichts des schmalen und wenig reißenden Neckars in Kauf nahm.

Im vorderen Bereich des  Bootes habe ich einen Klapphocker untergebracht, auf den ich die Tasche mit der Verpflegung und der Campingküche gestellt habe. Bilgenwasser kann so unter der Tasche hindurch fließen. Rechts liegt der Wurfsack mittig ein Schwamm und links eine Trinkflasche.

Hinten tront der Bootswagen auf dem Heck und dem Ersatzpaddel. Darunter ist der Trockensack mit Klamotten, Schlafsack, Isomatte und Hängematte unter gebracht. Darunter habe ich den zweiten Hocker geklemmt.


So konzentriert sich das Gewicht sehr auf den Mittelbereich des Bootes damit es in den gelegentlich auftretenden Schwallpassagen oder beim Einsetzen nach Wehren an teils steilen Böschungen gut aufschwimmt. Seitlich des Trockensacks bleibt genug Raum für gelegentliches Poling (habe ich gar nicht genutzt diesmal. Die Stange kam trotzdem mit).

Rolf hat im Heck seines Bootes die große und großartige Trockentasche untergebracht. Im Bug liegen zwei Tonnen und im freien Raum davor wird noch der Bootswagen verstaut. Sein Boot bietet etwas mehr Volumen und das hat er ausgenutzt.

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