Donnerstag, 26. September 2013

Widerborstige Elektrotechnik

Montag war ich mehrfach am Bootshaus um weiter aufzuräumen und meiner Putzpflicht nachzukommen. Davor wollte ich aber eigentlich noch ein wenig Dreck und Lärm machen. Zu dem Zweck hatte ich in meiner Werkstatt eine kleine Vorrichtung für die Kreissäge angefertigt durch die ich zwei der Süllrandleisten, die Matthias besorgt hat, schieben wollte.


Die Leisten lagern gerade - sehr zu seinem Verdruss - neben Rolfs Raven. Sie sind so dimensioniert, dass aus jeder einzelnen eine Doppelleiste angefertigt werden kann. Mein Plan war sie leicht angeschrägt durch die Kreissäge zu schieben um zwei nicht unbedingt identische Leisten aus jeder Leiste anzufertigen.

Aus der schmaleren hätte ich einen Außensüllrand gefräst und aus der etwas stärkeren einen Innensüllrand. Daraus wird erst einmal nichts. Denn die Kreissäge ging nicht an. Also lagerte ich mein Equipment unverrichteter Dinge in Karstens neuem Werkzeugschrank ein.

Heute nun habe ich es erneut versucht. Diesmal erwischte ich eine Steckdose, die Strom führte (die Kreissäge ist intakt, es ist irgendwas faul mit den Sicherungen im Bootshaus).


Mittelprächtig aufwändig konstruierte ich mir einen Arbeitsplatz aus Bierbänken und legte mir zwei Leisten zurecht. Nur um dann fest zu stellen, dass meine Vorrichtung zu eng konstruiert ist. Ich nahm das Ganze auseinander und räumte wieder auf.


Zum Frustabbau habe ich anschließend eine kleine Neckarinselrunde unternommen und die neue kleine waasserdichte Lumix ausprobiert. Die habe ich angeschafft weil die ebenfalls unlängst gekaufte Olympus zwar prächtige Bilder macht aber entsetzlich langsam ist.


Kommentare:

  1. Naja, zum Glück geht es dem Werkzeug gut. Wäre dumm gewesen, wenn die Säge noch irgendwie Schaden genommen hätte.

    Und eine schöne Art, den Frust abzubauen hast du!

    AntwortenLöschen
  2. Die Konstruktion mit den Bierbänken sieht aber echt Wackelig und abenteuerlich aus. Respekt du scheinst echt gut improvisieren zu können.
    schöne Grüße aus dem Süden Deutschlands

    AntwortenLöschen
  3. Im zweiten Versuch (http://paddelblog.blogspot.de/2013/09/zweiter-versuch.html) hats dann ja geklappt.

    AntwortenLöschen