Donnerstag, 5. Juni 2014

Gar nicht giftig...

...ist die Viper (zumindest auf Zahmwasser). Ich bin erstaunlich gut damit zurecht gekommen und war beeindruckt wie flott sich das Boot beschleunigen lässt. Es hält die Geschwindigkeit, was für ein Wildwasserboot nicht gerade üblich ist. Es "gleitet" förmlich. Dabei lässt es sich gut bis zum Süllrand kanten und fährt dann eine klar definierte Kurve - wie auf Schienen.


Ich hoffe, dass dieser bullige Bug sich künftig häufiger auf Wildwasserbildern in den Vordergrund drängt. Heute habe ich eine erste kurze Probefahrt mit dem Boot auf dem glasklaren abendlichen Neckar unternommen. Oben beim Kraftwerkkanal war das Kehrwasser gerade mal "erkennbar". Mehr aber auch nicht. Vielleicht kann ich ja am Wochenende für ein paar Stunden an irgendeine "wildwassrige" Stelle zum Ausprobieren fahren.


Inzwischen hat das Boot einen Bulkhead bekommen, an dem ich noch ein wenig herumfeilen muss. Auch Tragepolster fehlen noch - wenn man es sich auf die Schulter legt verursachen die Süllränder schnell mal blaue Flecken. Dagegen kann man was machen.
Ich bin gespannt wie schnell der Unterboden Kratzer bekommt und wie sich das steife Material bei Steinberührungen bewährt. Außen habe ich ja eine Glasfaserschicht als "Abriebschicht" aufgebracht. Innen habe ich den Rumpf mit zwei Lagen Aramid verstärkt.


Jetzt hängt das Boot erstmal friedlich neben den anderen Wildwasserbooten. Morgen will ich - vor dem geplanten Sicherheitstraining - noch die Schnürung über den Luftsäcken erneuern. Vorläufig habe ich die alten Schnüre verwendet. Die sind aber ziemlich ausgeblichen.

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