Samstag, 13. Dezember 2014

Bootshaus abwärts

Anstelle der Heiße-Herzen-Fahrt haben wir heute eine Halbtagestour vom Bootshaus aus abwärts unternommen. Matthias hat - wir so häufig - schon berichtet. Deshalb - und weil ich mich gleich im Anschluss einem weitaus dekadenteren Zeitvertreib gewidmet habe - nur in aller Kürze: Der Pegel war niedrig, die Gesellschaft war nett, der Kaffee hat geschmeckt und nächstes Mal machen wir das bei Hochwasser!

Hier einige kommentierte Bilder (und hier mehr davon unkommentiert):

Nachdem wir uns um 10:00 Uhr in Oferdingen getroffen hatten fuhren wir gegen 10:20/30 Uhr los und durchquerten die Stadt. wir umtrugen das Stadtwehr linksseitig (und ließen uns vom Bootswagen dabei unterstützen).

Wer keinen Bootwagen dabei hatte musste tragen (aber bei einem leichten Boot macht das ja auch Spaß und Matthias kann während des Boottragens auch noch Fotos schießen).

 Dann machten wir an dem hübschen Wehr zwischen Tübingen und Kirchentellinsfurt eine Kaffee- und Keksepause.

Der Kaffee wurde auf dem kleinen Hobokocher zubereitet und mundete vortrefflich. Die Kekse auch.

Bei Kirchentellinsfurt dümpelten lauter von Kindern angefertigte Laternen auf  dem Wasser - sie waren mit guten Wünschen beschriftet, die hoffentlich trotz der Umweltsauerei in Erfüllung gehen.

Am hässlichsten Wehr weit und breit wurde dem Fluss so viel Wasser entzogen, dass wir ein Stück weit treideln mussten. Die Boote trugen den einen oder anderen Kratzer davon.

Das ist bei manch betagtem Boot nicht ganz so tragisch. Bei einem nagelneuen noch glänzenden Prachstück von American Traders tut sowas weh. Wir litten alle mit.

Schließlich kamen wir nach ca. vier Stunden in Oferdingen an, verluden die Boote und machten uns auf den Heimweg. Bevor der Neckar kein Hochwasser führt paddeln wir die strecke nicht wieder!

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