Dienstag, 19. Februar 2019

Lauter Leute



Wie in früheren Jahren wurde mal wieder im Februar zur Lauter-Fahrt aufgerufen und das Wetter richtete sich - auch ähnlich wie in manch früherem Jahr - auf diese Fahrt ein: wir hatten frühlingshafte Temperaturen und fanden nur noch Restschnee auf den Schattenseiten der Hänge.

(Hier finden sich alle Beiträge zu unseren zahlreichen Lauterfahrten  bei unterschiedlichsten Witterungsbedingungen - einschließlich diesem)


Diesmal war Rolf Alleinorganisator weil ich mich für dieses Jahr aus der dem Fahrtenangebot ausgeklinkt habe. Er musste mit einer Vielzahl von Anmeldungen hantieren, die angesichts der Wetterprognosen teils sehr kurzfristig eintrudelten.

Auch auswärtige Teilnehmer fanden sich ein, die einen Blick auf Fahrtenprogramm der Paddelfreunde geworfen hatten. Dazu laden wir ja immer ein. Mein - wie sich herausstellte - "Co-Autor" Arnold (hier seine Webseite mit Flussbeschreibungen) von den Bietigheimer Paddlern war mit seinem Sohn Marcel dabei und Bernard, ein Freund von Roland.

"Co-Autor"? Ja, da ist im Dezember eine Sammlung von Tourenvorschlägen im DKV-Verlag erschienen, zu der ich einen Beitrag über die Große Lauter beigesteuert habe. Richtig glücklich bin ich über dieses Buch - insbesondere über seine Entstehungsgeschichte - nicht. Ich habe mein Freiexemplar Klemens überlassen dessen Fotos darin enthalten sind und der auch bei den Autoren aufgelistet wird, aber kein Exemplar zugesandt bekomme hat.


Wie üblich starteten wir in Buttenhausen und steuerten - nach Umsetzen der meisten Autos - den Pausenplatz in Bichishausen an. Dort wurde ausgiebig gevespert, geplaudert und die Sonne genossen bevor es weiter ging zur Umtragestelle "im Bürzel".


Da trugen wir dann Boote und Ausrüstung durch die kleine Ansiedlung und entlang des Flusses, der an dieser Stelle eine etwas turbulentere Passage bildet. Die "Wilden" unter uns paddelten den Abschnitt natürlich und es wurden Heldenbilder geknippst.


Dann ging es weiter um das malerisch auf einem Bergrücken liegende Gundelfingen vorbei zur nächsten recht nahe gelegenen Umtragestelle in Wittstaig, wo erneut Boote und Ausrüstung über die Dorfstraße gewuchtet wurden.

Nach dem Wiedereinsetzen erwartete uns ein weniger aufregender Abschnitt, in dem die Große Lauter durch Wiesen mäandert. Hier finden sich nur noch sehr wenige Schwall-passagen, die immer mit großer Begeisterung befahren werden.


Schließlich kamen wir in Anhausen an, wo die Autos standen. Der ganze Krempel wurde verladen, Trockenanzüge aus- und normale Klamotten angezogen und dann gings zurück nach Buttenhausen, wo es im Café Ikarus Kaffee und Kuchen gab.


Dienstag, 5. Februar 2019

Sonniger Nachmittag


Ich habe angesichts des schönen Wetters mal wieder früher Feierabend gemacht - nicht um zu paddeln sondern um einen Baum im Vorgarten zu fällen und unseren Gartenzaun wieder aufzurichten. Das ging schneller als erwartet. Also ging ich doch paddeln.

Ich sah mir die Fortschritte der Uferumgestaltung an unserem Bootshaus vom Boot aus an, in das ich erst gestiegen war nachdem ich mir den ganzen Schlamm von den Schuhen gekratzt hatte, durch den ich waten musste um zum (noch bestehenden) Anleger zu gelangen. Bald wird auch der Anleger von den Baggern aufgefressen. Dann müssen wir über die Stocherkahnrampe zum Wasser.

Gegenwärtig werden große Felsbrocken gegenüber vom Bootshaus an mehreren Stellen ins Wasser gelegt. Hoffentlich bilden sich dahinter bei höheren Pegeln Kehrwasser. Auf alle Fälle wird die Strömung des Flusses dahinter künftig Kiesbänke erzeugen.


Nach Abschluss der Baustellenbesichtigung lagerte ich das verdreckte Boot wieder ein. Es gibt ja kein Wasser am Bootshaus. Damit das Boot nicht länger so dreckig bleibt sollte ich vielleicht mal einen Schwamm mit hinunter zum Fluss nehmen.