Anfangs hatte der Neckar aufgrund der Tauwassermengen einen richtig hohen Pegel und die Strömung war kräftig. Beim Lospaddeln am Dienstag war der Anleger noch so überspült, dass ich oben drauf einsteigen und lospaddeln konnte. Beim Zurückkommen war das viele Wasser dann abgelaufen und ich konnte regulär aussteigen. Ein Glück, dass ich den Zwischenstand mit flach überspültem Anleger, bei dem man nicht trokenen Fußes aus dem Boot kommt, verpasst habe.
Der Wintersturm hat die Abdeckung des Stocherkahns herunter geweht. Das habe ich den Stocherkahnbegeisterten in unseren Verein Mittwochs mitgeteilt - bis heute hat sich niemand drum gekümmert.
Der Pegel sank kaum merklich, aber die Strömung war in den folgenden Tagen zunehmend besser zu bewältigen und das Wasser wurde etwas klarer.
Als Rolf und ich dann heute nochmal unterwegs waren, war das Wasser zwar fortwährend trüb, aber die Strömung moderat. Der Wind blies uns ziemlich kalt entgegen. Auf dem Rückweg schob er uns dann ein wenig gegen die Strömung flussauf.
Wir merken beide, dass wir unbeweglicher werden. Insbesondere im Winter bei Kälte macht sich das bei mir in Form von Krämpfen in der Fußsole bemerkbar. Ich muss dann gelegentlich die Position wechseln und im Sitzen paddeln, was ich gar nicht mag. Dabei hilft es nicht, dass die Füße in dicken Socken auf dem kalten Bootsboden ruhen.In Schuhen passe ich gar nicht mehr ins Boot. Dabei mache ich fleißig meine Yoga-Übungen und trainiere bewußt die Sitzhocke. Mal sehen, wie lange ich damit noch zurande komme.








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