Da mich schon der Hinweg an Kehlheim vorbei geführt hat, wo ich zuletzt 2019 war, machte ich beim dortigen Kanuklub Halt und setzte das Boot nochmal ins Wasser. Langsam, mühsam und gelegentlich leichtgradig verzweifelt paddelte ich gegen die Strömung an.
Je näher ich dem Kloster kam, desto mehr Spaß hatte ich auch. Die wirklich schwierigen Stellen lagen hinter mir, die eine oder andere Fehlentscheidung bei der Routenwahl konnte ich korrigieren. Ich erreichte das Kloster, legte das Boot ab und studierte eingehend die Speisekarte des Biergartens im Innenhof. Darauf fand sich nichts, was ich wirklich gereizt hätte. Ich verließ das Kloster wieder.
Ich paddelte noch ein paar Meter weiter hinauf und kam vorbei an den Ruderkähnen des Biberacher Wieland-Gymnasiums dessen neunte Klasse eine mehrtägige Donaufahrt unternahm. Alle Achtung! Sie bereiteten auch außerhalb der Klostermauern eine Mahlzeit zu und wirkten recht vergnügt.
Die vielen Paddelaktivitäten hatten mich etwas ausgelaugt, Zuhause lockte das Sofa (und ein neues Fahrrad) sowie eine wichtige Warenlieferung. Diese Dinge wurden nun zwei Tage lang ausgiebig genutzt und jetzt mache ich wieder Pläne für weitere Paddeleskapaden.













































