Aber auch bei Tageslicht war ich einmal mit dem kleinen grünen Boot unterwegs (was die Summe der Fahrten auf 14 erhöht - es gab also nur einen Tag, an dem ich nicht auf dem Wasser war).
Samstag, 15. August 2026
Mitte August
Aber auch bei Tageslicht war ich einmal mit dem kleinen grünen Boot unterwegs (was die Summe der Fahrten auf 14 erhöht - es gab also nur einen Tag, an dem ich nicht auf dem Wasser war).
Freitag, 31. Juli 2026
Juliende
Die frühmorgendlichen Fahrten in der zweiten Julihälfte sind von einem gewissen Zeitdruck geprägt. Es wird später hell und ich will nicht in absoluter Dunkelheit paddeln sondern den Sonnenaufgang erleben. Bevorzugt mit einem Himmel, an dem sich die eine oder andere kleine Wolke tummelt.
Die eine dazwischen gerückte Tagesfahrt bei lockerer Bewölkung und diese unglückliche Triatlon-Veranstaltung unterbrachen meine Nachtfahrten, die auch in dieser Monatshälfte den Großteil meiner paddlerischen Umtriebe geprägt haben.
In diesen 16 Tagen kam es zu 10 Paddelunternehmungen. Das ist ein akzeptabler Schnitt mit dem ich mich abfinden kann. In Herbst und Winter wird dieser Schnitt wohl nicht zu halten sein. Aber da werde ich auch wieder vermehrt am Tag unterwegs sein.
Vorläufig kultiviere ich Nachtaktivität auf Kosten durchgängigen Wachseins am Tage: Irgendwann - oft schon im Verlauf des Vormittags - übermannt mich die Müdigkeit. Solange ich nicht an meiner Arbeitsstätte bin kann ich dann einfach ein Nickerchen machen.
Sonntag, 19. Juli 2026
Faszination Triatlon
Eine Allgemeinverfügung der Stadt Tübingen hat die Befahrung des Neckars an diesem Sonntag zwischen Hölderlinturm und Stauwehr am 19. Juli 2026 in der Zeit zwischen 8 und 16.30 Uhr untersagt. Das habe ich jetzt nach längerer Recherche in Erfahrung gebracht. Die örtliche Presse (Reutlinger Generalanzeiger / Südwestpresse) hat sich auf die Sperrungen der Straßen konzentriert, von denen ich auch betroffen war als ich mein Boot von der Steinlachspitze zurück zum Abschnitt oberhalb des Hölderlinturms tragen musste. Aber von Anfang an:
Ich habe meine frühmorgendliche Paddelrunde auf den späteren Vormittag verlagert weil frühmorgens ein Gewitter wütete. Am Hölderlinturm angekommen nahm ich wahr, das dort ein Wettschwimmen stattfand .
Ich wendete also, umfuhr also die Neckarinsel und paddelte den rechten Neckararm hinab. Ich erreichte ungehindert die Steinlachspitze, wo mich die Besatzung eines DLRG-Bootes auf die Sperrung aufmerksam machte.Ich bot an unmittelbar (vor Beginn des nächsten Rennlaufs) dicht am Rand zurück zu paddeln, wurde aber angewiesen zunächst anzulegen und den Lauf abzuwarten. Also wartet ich auf den Beginn (in der Zeit wäre ich dreimal wieder zurück gekommen) und Verlauf des Wettschwimmens ab. Als nach ca. einer Stunde keine Schwimmer mehr auf dieser Neckarseite waren wollte ich mich am Rand wieder flussauf bewegen. Das wurde dann doch untersagt:
Ich solle bis 16:30 Uhr warten. Also trug ich das Boot durch das Stadtgewimmel und über eine provisorische Brücke entlang der Absperrungen) und setzte es weit oberhalb beim einer Sporthalle zwischen den Gymnasien wieder ein.Mittwoch, 15. Juli 2026
Monatsmitte Juli
Donnerstag, 9. Juli 2026
Reichenau
Wie zuletzt im letzten Jahr habe ich gestern morgen die Insel Reichenau gegen den Uhrzeigersinn umrundet. Das war Anfangs auch ganz spaßig, wurde aber - sobald ich die westliche Spitze der Insel umrundet hatte alles andere als schön. Es blies ein stetiger Wind aus Süden, der für große sich gelegentlich brechende Wellen sorgte und dafür, dass mein Bootsheck immer wieder gegen die Insel gedrückt und der Bug auf diese Weise Richtung Schweiz wies. Jede Richtungskorrektur war mühsam (auch weil das Paddel in Wellentälern nicht gänzlich im Wasser zu verankern war) und ich war heilfroh, als ich endlich gegen 9:00 Uhr am Anleger in Reichenau ankam. Gar nicht froh war ich darüber, dass der Kiosk dort keine Anstalten machte seinen Betrieb aufzunehmen. Ich hatte auf Kaffee und eine Brezel gehofft.
Dienstag, 7. Juli 2026
Donaudurchbruch bei Kelheim
Je näher ich dem Kloster kam, desto mehr Spaß hatte ich auch. Die wirklich schwierigen Stellen lagen hinter mir, die eine oder andere Fehlentscheidung bei der Routenwahl konnte ich korrigieren. Ich erreichte das Kloster, legte das Boot ab und studierte eingehend die Speisekarte des Biergartens im Innenhof. Darauf fand sich nichts, was ich wirklich gereizt hätte. Ich verließ das Kloster wieder.








































