Freitag, 13. März 2026

Fast Monatsmitte


Erst im nächsten Jahr wird dieses Paddeltagebuch 20. Deshalb verzichten wir heute mal ausnahmsweise auf ausschweifende Feierlichkeiten. Im nächsten Jahr gibts dann am 13. März Konfetti und literweise Sekt...

In diesem kleinen Zwischenfazit dokumentiere ich die zehn Neckarfahrten, die ich in dieser ersten Monatshälfte absolviert habe. Ich mache mir da keine schriftlichen Aufzeichnungen, achte aber penibel darauf, dass ich bei jeder Fahrt mindestens ein präsentables Bild aufnehme.


Der 1. März war sonnig wenn auch etwas "frisch" , aber schon am 2. März - da war der Himmel wolkenlos - war ich so verwegen den Mittelteil meiner Bootsplane abzunehmen und "halboffen" zu paddeln.

So auch am 4. März, an dem ich am Stocherkahnanleger bei der Jugendherberge eine Pause eingelegt und meine schnelles Boot mit "offener" Sitzluke durch das Geländer fotografiert habe.
Zwei Tage später, am Freitag, dem 6. März, war es dann schon wieder bewölkt, aber für die Jahreszeit immer noch erstaunlich mild. Ich traf mich mit Rolf und wir paddelten gemeinsam vom Bootsanleger flussauf, machten Paddelpläne für das Frühjahr und tauschten Neuigkeiten aus.

Ich hatte mich für den kleinen leichten Sandpiper entschieden und Rolf wählte Erdmanns Osprey für den er die Dauerleih-Freigabe hat. Es handelt sich um zwei vergleichbar leichte Boote aus unterschiedlichen Epochen mit unterschiedlichen Bautechniken.
Der Sandpiper hat - wir auf dem Bild  vom 7. März zu erkennen ist, das eine Variante des Advantage-Bilds vom 4. März ist - einen Aluminium-Süllrand und von Gewebematerial umkleidete Schaumrippen, die sich vor dem hellen Sonnenlicht besonders prägnant abzeichnen. Er hat auch einen Schaumboden, auf dem ich meine nackten Füe ablegen kann ohne gleich einen Kälteschock zu bekommen. Das Wasser des Neckars hat immer noch Wintertemperaturen und die leichte Kleidung darf nicht darüber hinweg täuschen, dass wir eigentlich noch Winter haben. Ich rechne damit, dass es noch einmal richtig kalt wird.
Am Sonntag, den 8. März, bin ich am Spätnachmittag noch einmal im Sandpiper aufs Wasser gegangen. Wieder barfuß. Das hängt auch damit zusammen, dass ich meine Füße in Schuhen nicht unter den Sitz bekomme. Jedenfalls nicht länger als 10 Minuten. Dann schlafen sie mir ein. Die Kälte widerum begünstigt die Krampfentwicklung. Ab und zu baut sich so ein Krampf in der Fußsohle auf und ich muss die Füße zeitweilig nach vorne strecken. Gut, dass sowohl Advantage als auch Sandpiper für den "sitzenden Betrieb" eingerichtet sind und eine Stemmstange eingebaut haben, auf der sich die Füße abstützen können.

Am 10. März war ich wieder bei sonnigerem Wetter unterwegs und am 11. März bewölkte sich der Himmel. An dem Tag wählte ich den Advantage weil Regen angekündigt war. Tatsächlich erwischte mich auch ein kleiner Schauer auf dem Wasser. Es handelte sich aber eher um Nieselregen und ich ertrug ihn stoisch. Faktisch bekam ich nur zwischen Hölderlinturm und Allenbrücke einige Tropfen ab, die an der Eisenbahn-brücke schon wieder weg getrocknet waren. Ich werde dennoch noch einmal das Mittelstück der Bootsplane montieren um künftig auch unter diesen Bedingungen paddeln gehen zu können.


Und so folgt auf das Foto vom 12. März ein Bild vom komplett bedeckten Advantage. Die Plane habe ich heute Mittag wieder festgemacht nachdem ich eine Neckarinselrunde im Elan gepaddelt bin. 
Den habe ich nämlich heute von seinem Platz über dem Sofa herunter geholt habe. Dann habe ich noch die Kniematte eingeklebt, Polster am Rand eingeklebt damit der Süllrand sich nicht in meine Schulter gräbt wenn ich das nicht eben federleichte Boot trage. Das wirklich federleichte Boot, den kleinen kurzen Sandpiper, habe ich nachher wieder mit nach Hause genommen, wo er jetzt über dem Sofa hängt und auf Spontanfahrten von Zuhause aus (z.B. an die Donau) bzw. die Urlaubsfahrt im Sommer wartet. Wahrscheinlich nehme ich ihn mit nach Schweden und Dänemark obwohl ich heute auch wieder viel Spaß mit dem Elan hatte.

Mittwoch, 4. März 2026

Vier Himmelsrichtungen

Seit ich mich entschieden habe keine Ausfahrten mehr für die Paddelfreunde anzubieten und damit offenbar auch Rolf nachhaltig entmutigt habe dies zu tun (Sorry!) muß ich mein Paddeljahr anders strukturieren. Zudem nehme ich wahr, dass ich zunehmend "sesshaft" werde und weniger spontane Unternehmungen angehe als ich das in früheren Jahren gemacht habe. Gegen diese Stubenhockerei will ich ankämpfen und lege mir deshalb ein paar Ziele für Wochenendausflüge zurecht. 

Eine längere Fahrt werde ich im Juli unternehmen: da gehts in den hohen Norden. Ich werde zwei Wochen lang in einem Häuschen an der schwedisch/norwegischen Grenze wohnen und auf Hin- und Rückweg jeweils mehrere Tage durch Dänemark fahren.

Eine meiner nächsten Tagesfahrten wird nach Mühlheim an der Donau führen, wo bei Flusskilometer 2734.0 die ganzjährige Sperrung des Flusses (bis Beuron) beginnt. Von dieser Kilometermarke aus will ich flussauf paddeln. Im Idealfall bis dahin, wo Rolf und ich unsere Fahrt im Februar letzten Jahres in Immendingen beendet haben. Unter Umständen benötige ich zwei Paddeltage für diese Strecke. Vielleicht kann ich aber auch irgendwelche Paddelkompliz:innen zur Teilnahme an einer solchen Expedition überreden - dann paddeln wir flussab.


Weiterhin kommen mir letzthin wieder häufiger von meinen Paddeltouren auf dem Hochrhein (zuletzt im Juli letzten Jahres) und dem Übergangsbereich von Bodensee in Hochrhein (zuletzt im Mai 2024) in den Sinn. Da gibt es noch allerhand zu entdecken, ich bin verhältnismässig schnell da und es gibt einige Übernachtungsplätze die für mich geeignet sind.

Das sind die Paddelziele im Süden

Was hat der (nähere) Norden zu bieten? 

Im Norden Tübingens kommt zunächst der Molloch Suttgart. Da ich neuerdings in Fellbach tätig bin muss ich mehrmals die Woche durch den allerhässlichsten Abschnitt des Neckartals fahren, den ich kenne: Den Neckar unterhalb von Plochingen. Der Anblick dieses hochindustrialisierten Flusstals ist so entsetzlich, dass er schon wieder eine gewisse Faszination ausübt. Ich werde irgendwann mal das Boot mit zur Arbeit nehmen und nach Feierabend diese industrialisierten Abschnitte, Hafen- und Schleusenanlagen erkunden. Sehr wahrscheinlich werde ich mir Ärger einhandeln und bitterböse Kritiken dieser Flussabschnitte nebst tristen Fotografien hier veröffentlichen. Wie und wo ich das Boot dort in den Fluss bekomme ist mir auch noch nicht richtig klar, aber das wird sich zeigen.

Wenn ich es im Norden etwas idyllischer haben will kann ich die Enz oder die Rems ansteuern. Gerade was die Enz angeht habe ich ja noch ein Projekt offen, das ich mal im März 2024 hoffnungsfroh begonnen, aber nie fortgeführt habe. Es wird Zeit, dass ich dort weiter flussauf paddele bis ich in Bereich vorstoße, die ich schon kenne.


Der Westen bietet mit den Rheinauen, der Moder und dem Schluchsee (das ist dann mehr so "südwestlich") vertraute Ziele wobei die Rheinauen so weitläufig sind, dass da unschwer Neues zu erkunden wäre. Es ist absehbar, dass mich die spontane Reiselust - wenn ich sie denn erfolgreich wieder wecken kann - in diese Richtung führen wird. Der Bereich westlich von Karlsruhe ist mir fast gänzlich unbekannt - da "knickt" die Landesgrenze nach Frankreich ab und der Rhein fließt vollständig auf der deutschen Seite. Ich habe meine Hilfe für einen Umzug nach Saarlouis angeboten - anlässlich dessen kann ich ja ein Boot mitnehmen. Ich muß mich dringlichst vorher mit den Befahrungsregeln befassen damit ich mir kein Vergehen zuschulden kommen lasse.


Der Osten bietet - abgesehen von der stark reglementierten Donau - in meiner Wahrnehmung (und seitdem ich kein Wildwasser mehr paddele) wenig leicht erreichbare lohnende Paddelziele. Ich muss schon ins Allgäu fahren um die Seen des Voralpenlands zu erreichen. Das will ich auch gerne machen und dann auch irgendwann Seen wie den Kochel- oder den Walchensee erkunden. Auf dem Weg liegt noch die Altmühl - auch hier gibt es teils verwirrende Regelungen.

Sonntag, 1. März 2026

Kunstschaffen



In diesen tristen Wintertagen habe ich angefangen mit Linolschnitt zu experimentieren. Das könnte sich zu einem regelrechten Hobby entwickeln. Ich habe schon ein Hobby: Paddeln.

Deshalb habe ich versucht, beide Hobbys zu verbinden und habe ein Bild, dass im Mai 2024 entstanden ist, als ich zusammen mit Rolf eine Neckartour von Sulz nach Horb unternommen habe, als Vorlage verwendet.

Entstanden ist ein "Lesezeichen". Ich werde noch ein paar Abzüge davon machen und sie mit Buntstift colorieren. Natürlich ist der Druck seitenverkehrt, aber das muss ich ja niemandem verraten.



Samstag, 28. Februar 2026

Monatsbilanz Februar

Der Februar ist traditionell der Monat, an dem in diesem Paddeltagebuch die wenigsten Einträge erfolgen. Das ist nachvollziehbar, denn es ist gewöhnlich kalt und ungemütlich. Manchmal ist der Neckar sogar teilweise gefroren. 

Dennoch gehe ich - wenns geht mit dem Boot aufs Wasser. So auch ganz am Anfang des Monats. Gleich am ersten Februar war es "kalt und ungemütlich. Eine unspektakuläre Neckarinselrunde im hermetisch geschlossenen Advantage fand statt. Ich bin froh, dass ich diese Persenning (?) habe, unter der es trotz Kälte gut auszuhalten ist.


Am 5.2. schien wenigstens die Sonne und es gelang mir ein stimmungsvolles Bild mit der Eisenbahnbrücke aufzunehmen.

Noch sonniger war es zwei Tage drauf. Wuchtige Wolken türmten sich hinter dem Tübinger Schloss auf.


Am Folgetag, dem 8.2. ,ließ ich mich sogar dazu hinreißen den kleinen Sandpiper zu nehmen, also "offen" zu paddeln und am Stocherkahnanleger für ein kleines Päuschen anzulegen. 
Offenbar bin ich dann auch noch hoch zur rauhen Rampe gepaddelt. Ich habe ein viel zu langes gerades Paddel verwendet und beschlossen für dieses Boot ein weiteres Bentshaft-Paddel zu beschaffen.



Dann gab es eine lange Paddelpause. weil es zwischenzeitlich widerlich kalt und auch regnerisch war. Der Regen sorgte für einen hohen Pegel und nachdem dieser hinreichend abgeschwollen war konnte ich erstmals am 26.2. wieder aufs Wasser. Ich hatte - da ich ja immer zunächst flussab paddele - gewisse Mühe wieder zurück zum Bootshaus zu kommen. Aber das Wetter war wirklich blendend und ganz unüblich für Februar frühlingshaft warm. Erstmalig in diesem Monat traf ich sogar weitere Paddler am Bootshaus, die in kleinen Wildwasserbooten flussauf paddeln wollten.



Am Folgetag war es dann so warm, dass ich barfuß im offenen Boot flussauf zur rauen Rampe paddelte - mit demneuen gebrauchten Bentshaft-Paddel, das ich in der Zwischenzeit von einem Forumsmitglied erstanden habe. Ich hatte eine Anfrage gestellt und gleich zwei Paddel angeboten bekommen. An der rauenRampe stieg ich aus und sonnte mich und meine blassen Füße erstmal ein Weilchen auf den großen Steinblöcken sitzend. Eine Radfahrerin am anderen Ufer beäugte mein Treiben mißtrauisch. Es ist sicher auch komisch anzusehen, wie jemand im Februar unbeholfen barfuß über Steine balanciert. 

Zurück am Bootshaus fand ich weitere Schönwetterpaddler:innen vor. Eine Wildwasserfahrt auf der mittleren Murg wurde vorbereitet. Da bin ich zuletzt vor über 10 Jahren gepaddelt. Ich beschränke mich inzwischen auf ruhiges Tourenpaddeln und dabei auch auf Tagestouren oder - wie in diesem Monat - auf kurze Trainingseinheiten auf dem Neckar vor der Haustüre. Gut, dass der da ist. Ich werde dieses Training jetzt wieder intensivieren und weiterhin nur gelegentlich davon berichten weil dabei ja wirklich nichts weiter Aufregendes passiert.


Schlielich habe ich heute, am letzten Tag dieses kurzen Monats, noch eine Neckainselrunde unternommen und die flächendeckende Schneeglöckchen-Plantage vor dem evangelischen Stift bewundert.

Der Pegel ist jetzt wieder erträglich und ich bin mit dem kleinen offenen Boot - mit einiger trainingsbegünstigenden Mühe - gut wieder zurück zum Bootshaus zurück gekommen. 

Es waren also acht unspektakuläre Fahrten im Februar. Im März nimmt die Anzahl meiner Trainingsfahrten hoffentlich wieder zu. 

Mittwoch, 21. Januar 2026

Rechthaberei

Beim Aufbruch zu unserer letzten Neckarinselrunde am vergan-genen Samstag waren Rolf und ich uns uneinig, wie viel kürzer die Strecke neckaraufwärts zur nächsten rauen Rampe gegen-über meiner sonst üblichen Neckarinselrunde flussab in die Stadt bis zum Stadtwehr ist. Diese Wissenslücke habe ich jetzt geschlossen.


Sie ist ungefähr halb so lang! Da stehen sich (meinen durchaus fragwürdigen Handyaufzeichnungen zufolge) knapp 2,3 gut 4,5 Kilometern gegenüber.


Landschaftlich hübscher ist der obere Abschnitt wenn es einem gelingt die Stromleitungen und -masten direkt am Fluss auszublenden. Die müssen da sein, denn der Strom wird ja im nahe gelegenen Wasserkraftwerk produziert. Ruhiger, als die Stadt, die auf dem Weg zum unteren Stadtwehr durchquert werden muss, ist der Abschnitt allemal. Aber die Stadt ist ja auch nicht unansehnlich und der Trainingseffekt der etwas längeren Strecke nebst der Auswahl der abzupaddelnden Neckarinselseite sind auch nicht zu verachten. Drum werde ich wohl weiter vorrangig den unteren Abschnitt ansteuern.


Da ich neuerdings aber nicht mehr zwanghaft die Neckarfront fotografieren muss steht Fahrten Neckaraufwärts weniger im Weg. Womöglich gelingt es mir sogar gelegentlich beide Abschnitte in einer Fahrt zu kombinieren.


Samstag, 17. Januar 2026

Fünfer-Serie im Januar

Ich kann mich nicht erinnern, dass ich jemals vorher in einem Januar fünf Tage in Folge paddeln gehen konnte. Dabei war es Anfang des Monats noch knackig kalt und ich konnte zwischen Neujahr und Di, 13.01. nicht aufs Wasser, was meinem Gemüt nicht unbedingt gut getan hat. Dieses Stubenhocken macht mir zu schaffen. Ein Glück dass ich mir wenigstens ein kapitales Bastelprojekt (nicht Kanu-bezogen) einfallen lassen habe, das mich intensiv beschäftigt hielt. Aber ab Dienstag wurden die Temperaturen milder und ich konnte nachmittags wieder aufs Wasser, was ich seitdem auch jeden Tag getan habe. 

Anfangs hatte der Neckar aufgrund der Tauwassermengen einen richtig hohen Pegel und die Strömung war kräftig. Beim Lospaddeln am Dienstag war der Anleger noch so überspült, dass ich oben drauf einsteigen und lospaddeln konnte. Beim Zurückkommen war das viele Wasser dann abgelaufen und ich konnte regulär aussteigen. Ein Glück, dass ich den Zwischenstand mit flach überspültem Anleger, bei dem man nicht trokenen Fußes aus dem Boot kommt, verpasst habe.


Der Wintersturm hat die Abdeckung des Stocherkahns herunter geweht. Das habe ich den Stocherkahnbegeisterten in unseren Verein Mittwochs mitgeteilt - bis heute hat sich niemand drum gekümmert.

Der Pegel sank kaum merklich, aber die Strömung war in den folgenden Tagen zunehmend besser zu bewältigen und das Wasser wurde etwas klarer.


Als Rolf und ich dann heute nochmal unterwegs waren, war das Wasser zwar fortwährend trüb, aber die Strömung moderat. Der Wind blies uns ziemlich kalt entgegen. Auf dem Rückweg schob er uns dann ein wenig gegen die Strömung flussauf. 
Wir merken beide, dass wir unbeweglicher werden. Insbesondere im Winter bei Kälte macht sich das bei mir in Form von Krämpfen in der Fußsole bemerkbar. Ich muss dann gelegentlich die Position wechseln und im Sitzen paddeln, was ich gar nicht mag. Dabei hilft es nicht, dass die Füße in dicken Socken auf dem kalten Bootsboden ruhen.
In Schuhen passe ich gar nicht mehr ins Boot. Dabei mache ich fleißig meine Yoga-Übungen und trainiere bewußt die Sitzhocke. Mal sehen, wie lange ich damit noch zurande komme. 

Sonntag, 4. Januar 2026

Entrümpelung

Mir kamen Beschwerden über meine Bootswagen zu Ohren, die gegenwärtig im Bootshaus lagern. Bei der Gelegenheit schien mir eine Bestandsaufnahme angebracht. Es ist in der Tat so, dass im Bootshaus vier Bootswagen von mir herumliegen. Zuhause ist es nicht besser. Da lagern gegenwärtig sieben Stück. 

Es handelt sich um irgendwann mal erworbene und kaum benutzte Modelle wie z.B. ein für Linder-Aluminium-Canadier optimiertes Modell, an dem ich die Vollgummireifen austauschen mußte weil sie sich zersetzt hatten und vor sich hin bröselten.

Einer ist improvisiert: eine 8,- €-Sackkarre, die wir 2018 in Frankreich auf dem Flohmarkt erworben haben um das Boot über die Landbrücke bei Gliens zu befördern.

Andere sind selbst gebaut und auf bestimmte Boote angepasst (z.B. einer, den ich für den Dagger-Sojourn gebaut habe, von dem es in Europa wohl nicht mehr als zwei Modelle gibt. So ein spezieller Eigenbau ist kaum verkäuflich.


Verkaufen werde ich den großen neuwertigen Eckla-Bootswagen, den ich einmal zusammen mit einem Wildwasserboot bekommen habe. Er wurde tatsächlich nie benutzt. Neu kostet er - einer flüchtigen Internet-Recherche zufolge - mindestens 135,-€.


Es handelt sich um keine Fetisch-Therapie. Das mit den Bootswagen ist ein Laster, mit dem ich gerne lebe und dass kaum moralisch fragwürdig ist. Ich verbringe diese Weihnachts- und Neujahrstage damit meine Kellerwerkstatt zu entrümpeln weil ich Platz für neue Projekte brauche. Wenn in dem Zusammenhang Platz frei und die Materialkasse aufgefüllt wird ist das sehr zu begrüßen.