Wie in den vergangenen Monaten gibts zur Monatsmitte eine kleine Bilanz meiner Paddelunternehmungen. Da ich ja penibel Beweisfotos sammele habe ich mich diesmal dafür entschieden, jede Fahrt mit einer Collage zu dokumentieren. Die Bilder oben stammen von der Neckarinselrunde am Tag der Arbeit. Die Bilder unten von einer Paddelunternehmung am darauffolgenden Tag, auf deren Details ich nicht eingehen werde.
Das hat damit zu tun, dass ich mir bei dieser Fahrt streng genommen zwei Ordnungswid-rigkeiten zuschulden kommen ließ, die ich aus Unkenntnis begangen habe. Diese Unkenntnis ist grundsätzlich schon mal peinlich.
Bei der Fahrt am 7. Mai ist mir die Kanu-AG des Wildermuth-Gymnasiums begegnet und ich habe eine frisch geschlüpfte Libelle - Ton in Ton mit dem alten Kletterseil, das einen Stocherkahn an seinem Platz hält - beobachtet. Am nächsten Tag war die Libelle weg, und die leere Hülle ihrer letzten Lebensphase klebte noch am Seil (siehe unten).
Bei manchen Fahrten ändert sich das Wetter unterwegs und ich habe stets eine Regenjacke dabei. Die war am 9. Mai nicht erforderlich weil sich das Wetter zum Besseren wandelte. Aber auch der bedeckte Himmel ganz zu Anfang war durchaus imposant. Die Software in der Handykamera hebt die Wolkenstruktur etwas übertrieben hervor.
Am Tag drauf wollte ich mal Erdmanns Osprey ausprobieren, bin aber nach kurzer Strecke wieder umgekehrt weil der Sitz in dem Boot für meine Bedürfnisse viel zu niedrig montiert ist. Ich würde ihn um mindestens zwei Zentimeter anheben. Das erschwert zwar die Balance im Boot, aber es erleichtert das Knien für Leute mit eingeschränkter Bewegungsfreiheit.
Montag drauf bin ich nach der mittäglichen Paddeltour (in der Mittagspause des Home-Office) am späten Nachmittag noch einmal zum Bootshaus gefahren um die Paddelhalterung im Elan auszutauschen. Die Paddelhalter, die ich zuerst montiert hatte waren zu schwach, so dass das Paddel häufig heraus gerutscht ist. Ich fürchte jetzt habe ich sehr straffe Halterungen montiert, die mir auch gewisse Probleme bereiten werden. Ein heftiger Regenschauer setzte während der Arbeit ein, aber ich behindere ja niemanden wenn ich mich am Bootshaus so breit mache. Es ist ohnehin fast nie jemand da.
Heute nun habe ich eine weitere eher unspektakuläre Paddelrunde vollzogen und bei der Rückkehr die Hinterlassenschaften der Nilgänse, die an unserem Anleger lauern, umzirkelt. Unser famoser Bürgermeister will diese Gänse dezimieren weil sie heimische Arten verdrängten. Ausnahmsweise stimme ich ihm bei seinen Plänen zu. Ich würde sie aber auch auf Schwäne ausweiten, bei denen es sich auch um Nichtheimische Tierarten handelt und die höchst aggressiv ihre Reviere verteidigen. Bei den Nilgänsen gehts mir in erster Linie um den Dreck, den sie machen.








































