Montag, 30. März 2026
Monatsabschluss
Freitag, 13. März 2026
Fast Monatsmitte
Erst im nächsten Jahr wird dieses Paddeltagebuch 20. Deshalb verzichten wir heute mal ausnahmsweise auf ausschweifende Feierlichkeiten. Im nächsten Jahr gibts dann am 13. März Konfetti und literweise Sekt...
In diesem kleinen Zwischenfazit dokumentiere ich die zehn Neckarfahrten, die ich in dieser ersten Monatshälfte absolviert habe. Ich mache mir da keine schriftlichen Aufzeichnungen, achte aber penibel darauf, dass ich bei jeder Fahrt mindestens ein präsentables Bild aufnehme.
Am Sonntag, den 8. März, bin ich am Spätnachmittag noch einmal im Sandpiper aufs Wasser gegangen. Wieder barfuß. Das hängt auch damit zusammen, dass ich meine Füße in Schuhen nicht unter den Sitz bekomme. Jedenfalls nicht länger als 10 Minuten. Dann schlafen sie mir ein. Die Kälte widerum begünstigt die Krampfentwicklung. Ab und zu baut sich so ein Krampf in der Fußsohle auf und ich muss die Füße zeitweilig nach vorne strecken. Gut, dass sowohl Advantage als auch Sandpiper für den "sitzenden Betrieb" eingerichtet sind und eine Stemmstange eingebaut haben, auf der sich die Füße abstützen können.
Am 10. März war ich wieder bei sonnigerem Wetter unterwegs und am 11. März bewölkte sich der Himmel. An dem Tag wählte ich den Advantage weil Regen angekündigt war. Tatsächlich erwischte mich auch ein kleiner Schauer auf dem Wasser. Es handelte sich aber eher um Nieselregen und ich ertrug ihn stoisch. Faktisch bekam ich nur zwischen Hölderlinturm und Allenbrücke einige Tropfen ab, die an der Eisenbahn-brücke schon wieder weg getrocknet waren. Ich werde dennoch noch einmal das Mittelstück der Bootsplane montieren um künftig auch unter diesen Bedingungen paddeln gehen zu können.
Samstag, 1. November 2025
Lichterkettenfahrt
Die traditionelle Lampionfahrt kann eigentlich nicht mehr nach Lampions benannt werden. Lediglich Jürgen stattet sein immer wieder aufwändig getakeltes Lichterschiff noch mit einigen Lampions aus. Alle anderen verwenden Lichterketten.
Ich habe diesmal so eine Art "Suchscheinwerfer" auf das kleine Soloboot montiert. Wie im letzten Jahr konnte ich gerade noch abwenden, dass ich in ein Tandemboot hinein kompli-mentiert werde. Nach dem Schmücken der Boote...
...ging es hinab zum Anleger, wo sie - bereits in der Dämmerung - ins Wasser gesetzt wurden. Klemens, der gegenwärtig ein Handycap hat, fotographierte die kleine Lichterflotte von der Fußgängerbrücke aus. Wir paddelten mit der (kräftigen) Strömung bergab.
Besonders viele Boote und Menschen waren dieses Jahr nicht unterwegs. Das hängt damit zusammen, dass wir den Termin recht kurzfristig verschoben haben und dass unser neuer Termin mit Halloween zusammen fiel.
Unterhalb der Neckarbrücke drehten wir ein paar Ehrenrunden und dann steuerten einige Ungeduldige auch schon wieder flussauf. Es ging durchs "Nadelöhr" zur Neckarfront und dann gegen die Strömung zurück Richtung Bootshaus.
Mittwoch, 22. Oktober 2025
Regentage
Montag, 13. Oktober 2025
Herbst im Donautal
In Zwiefaltendorf machten wir unsere traditionelle Pause. Die Boote legten wir auf der Kiesbank unter der Donaubrücke ab und nahmen Vesperbrote, Getränke und Kekse (die Klaus mitgebracht hatte) zu uns.
Wir kamen an die Braunsel-Mündung in die wir - wie immer - neugierige Blicke warfen. Hineinpaddeln darf man ja nicht.
Samstag, 4. Oktober 2025
Enten im Regen
Die Enten störten sich nicht am Regen. Die Strömung und ein leichter "Rückenwind" trieb sie recht zügig ihrem Ziel (und dem rechten Neckarufer) zu. Wir hielten sie davon ab sich im Ufergestrüpp zu verfangen.
Mittwoch, 10. September 2025
Bootstaufe
Eine Bootstaufe bei einem Kanu ist gleichermaßen ein eher unnötiger und doch höchst symbolträchtiger Akt. Bei dem kürzlich fertig gestellten Freestyleboot habe ich länger überlegt, ob ich ihm überhaupt einen Namen geben soll weil ich damit höchst selten auf Bundeswasserstraßen unterwegs sein werde, auf denen ein Bootsname als erforderlich gilt.
Nachdem ein kleines Mädchen gesagt hatte "das sieht ja aus wie ein Blatt", während ich das Boot an den Anleger trug, überlegte ich länger, in welcher mir geläufigen Sprache "Blatt" wohl besonders interessant klingt, aber dann hatte ich, als ich mit Rolf paddeln war, die blendende Idee die Namensgebung dieses selbst gebauten Bootes an die Namen anzulehnen, die der vor dreieinhalb Jahren gestorbene Matthias seinen selbst gebauten Booten immer gab: er benannte sie nach dem Monat, in dem sie fertig gestellt wurden ("September", "Juni").
Im Fall meines Eigenbaus ist das sogar ein besonders sinnfälliger Monatsname, der auch einem Menschen gegeben werden kann. Zunächst habe ich noch überlegt, ob ein Boot grundsätzlich einen Frauennamen tragen muss ("MV-Augusta"). Das muss es nicht. Dann habe ich noch diverse Platzierungen des Namens ausprobiert. Seit heute nachmittag klebt ziemlich auffällig links am Bug und rechts am Heck der Name "August".






















