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Mittwoch, 15. April 2026
Kunst am Bau
Freitag, 15. August 2025
Ellbogensee am Sonntag
Nachdem ich nach längerer Suche eine geeigneten Einsatzsstelle gefunden hatte musste ich zunächst in Strasen durch die Schleuse, die sich - jedenfalls für mich nicht erkennbar - nicht umtragen lässt.
Nach einer weiteren Nacht an einem Sonnenblumenfeld ganz in der Nähe beendete ich diesen kurzen aber intensiven Paddelurlaub in dem mir die Feldberger Seelandschaft - insbesondere die schmalen durch Bäche verbundenen Seen bei Thomsdorf - besonders gut gefallen haben.
Donnerstag, 14. August 2025
Krüselinsee und Mechowseen am Samstag
Es ging über den Krüselinsee mit seiner kleinen Insel zur Krüseliner Mühle an der eine kleine Umtragung erforderlich war um in den Verbindungsbach zum kleinen Mechowsee zu kommen.

Wanderwege führen durch den Wald und überqueren die Bäche mit kleinen Brücken unter denen man sich hindurch bücken muss.
Die Seen sind vielfach mit Seerosen bedeckt und es gibt längere Passagen bei denen man sich durch Schilfgürtel hindurch schlängeln muss. Das ist etwas eintönig und mühsam weil der Tourenverlauf stark mäandernd ist und nicht etwas geradeaus durch den Schilfbestand führt.
Vor der Kolbatzer Mühle, die einen großflächigen Campingplatz und ein Jugendcamp beherbergt, liegt im Mühlteich ein Hausboot.
Die Kolbatzer Mühle mit ihrem Trubel durchquerte ich zügig, setzte das Boot anschließend in den Melchowbach ein und treidelte und paddelte diesen ziemlich seichten aber sehr schönen Bach bis zum Lychener Gewässer.
Immer wieder begegneten mir gut gelaunte Paddler:innen, die diesen schönen Abschnitt des Wasserwanderwegs offenbar genossen. Angesichts des warmen Wetters war es in der Tat angenehm sich im Schatten der Bäume aufzuhalten und immer wieder durchs Wasser zu waten. Die Stechmücken waren zwar aktiv (mit meinem Blut wurde der Fortbestand der Art gesichert).
Die eine oder andere Stechmücke konnte ich erschlagen, was mir eine moralisch fragwürdige Befriedigung gab. Ich besichtigte nochmal eingehend die Kolbacher Mühle und nahm mir vor, künftig hier zu übernachten.
Mittwoch, 13. August 2025
Feldberger Seenlandschaft am Freitag
Vor sechs Jahren war ich schon einmal in der Feldberger Seenlandschaft und damals habe ich auch auf dem Campingplatz am Dreetzsee übernachtet. Mir hat die Paddeltour durch mehrere Verbindungspassagen und über den Schmalen Luzin damals gut gefallen (insbesondere die Mittagspause an der Fährstation).
Nach Überqueren des kurzen Abschnitts auf dem Carwitzer See war eine weitere wesentlich kürzere Umtragung zu bewältigen. Dann ging es durch einen schmalen Bach namens "Bak" in den Schmalen Luzin.
Dieser See hat den Charme wirklich schmal zu sein, so dass man nie weit vom Ufer entfernt ist. Das Wasser ist glasklar und man kann tief auf den Grund hinunter schauen während das Boot übers Wasser gleitet.
Bei Feldberg angekommen durchquerte ich den Damm zum Scholverberg, umrundete diesen und fuhr durch den Durchlass zum Haussee auf dem lautstarke Probeläufe zu einem Wasserski-Event an einem der folgenden Tage stattfanden. Ich hielt mich deshalb nicht lange dort auf (obwohl ich eigentlich vor hatte in Feldberg Kaffee und Kuchen zu mir zu nehmen) sondern steuerte den zweiten Durchlass zum Schmalen Luzin an, bei dem man eine Barriere übertragen muss, die verhindern soll, dass die Strömung trübes Wasser aus dem Haussee in den Schmalen Luzin trägt.
Während ich überraschend kostspieligen Kuchen und Kaffee zu mir nahm sah ich zu, wie Passagiere mit der Fähre über den See befördert wurden was mittels eines großen von Hand bewegten Rads geschieht, das offenbar in ein über den See gespanntes Drahtseil greift.
Das hat mich dazu verleitet dieses Jahr erneut dahin zu fahren, auf dem gleichen Campingplatz zu nächtigen (nach zwei Nächten in der Wildnis hatte ich das Bedürfnis mal wieder unter eine Dusche zu kommen) und ungefähr die gleiche Paddeltour zu unternehmen. Genau die gleiche würde es nicht werden, weil mir schon beim Einchecken mitgeteilt wurde, dass die Verbindung des Dreetzsees zum Carwitzer See, der "Hals", nicht paddelbar sei.
Ich lieh mir also vorsorglich einen Bootswagen und machte mir innerlich eine Notiz, dass ich künftig immer einen mitnehmen sollte. Und in der Tat: die gut 300 Meter lange Umtragung wäre ohne den Bootswagen mit dem Royalexboot für mich nicht zu bewältigen gewesen.
Bei Feldberg angekommen durchquerte ich den Damm zum Scholverberg, umrundete diesen und fuhr durch den Durchlass zum Haussee auf dem lautstarke Probeläufe zu einem Wasserski-Event an einem der folgenden Tage stattfanden. Ich hielt mich deshalb nicht lange dort auf (obwohl ich eigentlich vor hatte in Feldberg Kaffee und Kuchen zu mir zu nehmen) sondern steuerte den zweiten Durchlass zum Schmalen Luzin an, bei dem man eine Barriere übertragen muss, die verhindern soll, dass die Strömung trübes Wasser aus dem Haussee in den Schmalen Luzin trägt.
Auf meinem Weg zur Fährstation machte ich an einer Stelle eine kleine Pause, unterdrückte den Impuls ein Bad zu nehmen und steuerte danach die Fährstation an um dort etwas zu mir zu nehmen.
Während ich überraschend kostspieligen Kuchen und Kaffee zu mir nahm sah ich zu, wie Passagiere mit der Fähre über den See befördert wurden was mittels eines großen von Hand bewegten Rads geschieht, das offenbar in ein über den See gespanntes Drahtseil greift.
Spreewald und Lübbenau am Donnerstag
Nach einer Nacht auf einem Deich des "Nordumfluter" machte ich mich erneut nach Lübbenau auf und fand östlich der Stadt bei einer Kleingartensiedlung eine Einsatzstelle an einer Angelstelle.
Ein vor Ort befindlicher Angler beleerte mich freundlich, das ich mit fünf Meter Abstand zum Deich zu parken hätte. Das tat ich, lud das Boot ab und setzte es im "Südumfluter" ins Wasser.
Dann paddelte ich Richtung Westen zur Stadt, die um diese Zeit noch frei von touristischem Treiben war. Die Kanäle waren ruhig und friedlich und das Wasser klar und glatt.
Ich erreichte das Zentrum und nahm zur Kenntnis, dass der Kahnhafen für Sportboote gesperrt ist. Dafür habe ich ein gewisses Verständnis angesichts der zahlreichen Leihbootpaddler:innen, die nur mühsam bis gar nicht ihre PE-Wuchtbrummen beherrschen. Aber es geht natürlich in erster Linie um freie Bahn für touristische Kahnfahrten, die um die Zeit, zu der ich da war, noch nicht ihren Betrieb aufgenommen hatten.
Ich kurvte ungehindert durch die Kanäle, umtrug Schleusen und Wehre und sah mir insbesondere den Ortsteil Lehde an, der allmählich erwachte. Ich widerstand der Versuchung ein zweites -frühstück in einem der Lokale zu mir zu nehmen (mir war auch nicht klar, wo ich in der Zeit mein Boot hätte lassen sollen).
Also kurvte ich durch den Ort - vorbei an unzähligen Privatstegen und Anlegestellen, die alle überdeutlich gekennzeichnet waren.
Sreewald und Lübbenau am Mittwoch
Als Wanderpaddler - und als ein solcher verstehe ich mich inzwischen, auch wenn ich keine Übernachtungsfahrten unternehme - sollte man wohl einmal im Spreewald gepaddelt sein. Da ich noch Restuerlaub loswerden musste und das Wetter wieder besserte machte ich mich also in Deutschlands Osten auf und steuerte Lübbenau an, das mir aus den Liedern des ostdeutschen Liedermachers Gerhard Gundermann vertraut war. Das "Lübenauer Dreieck", von dem er singt, ist allerdings dem "Dreieck Spreewald" gewichen und ich verbrachte viel Zeit damit eine Einsatzstelle für mein Boot zu finden.
Die Kanäle waren breit und mäßig verkrautet, so dass ich flott voran kam. An den Schleusen machte ich mir nicht die Mühe diese zu "bedienen" sondern umtrug das Boot kurzerhand.Immer wieder begegneten mir andere Paddler:innen und sie saßen zunehmend häufiger - je näher ich Lübbenau kam - in klobigen Leihbooten. Hin und wieder war ein schnittiges Faltboot dabei.
Kurz vor Lübbenau war wieder ein Bagger im Kanal zugange. Es ist ja prima, dass sie diese Infrastruktur in Ordnung halten, aber es werden bei Bauarbeiten keine Umleitungen eingerichtet.Ich geriet also eher ungewollt auf die Hauptspree und beschloss - nachdem ich schon lang genug gepaddelt war - ohne Nahrungsaufnahme in einem touristischen Speisebetrieb zum Auto zurück zu kehren. Da gabs dann einen Imbiss und eine nach knapp 20 Kilometern Paddeln wohlverdiente Ruhepause.
Lübbenau ist touristisch durchorganisiert und bietet keine Infrastruktur für wenig Profit verheißende Wanderpaddler:innen, die auf wassernahe preisgünstige Parkmöglichkeiten angewiesen sind. Tagesparkgebühren in Höhe von 12,20€ fand ich jedenfalls unangemessen.
Und so steuerte ich nach (sehr) langer Suche den Naturhafen Ragow an, der an diesem Wochentag wohltuend wenig bevölkert war. Mit einigermaßen gutem Gewissen ließ ich das Auto hier zurück.
Und so steuerte ich nach (sehr) langer Suche den Naturhafen Ragow an, der an diesem Wochentag wohltuend wenig bevölkert war. Mit einigermaßen gutem Gewissen ließ ich das Auto hier zurück.
Ich hatte mir in den Kopf gesetzt von da aus nach Lübbenau zu paddeln und mir das touristische Treiben vom Wasser aus anzusehen sowie in guter touristischer Tradition irgendwo etwas zu mir zu nehmen, aber schon am ersten Abzweig Richtung Zentrum versperrte mir ein Bagger den Weg so dass ich weiter ausholen und das "Große Fließ" paddeln musste.
Die Kanäle waren breit und mäßig verkrautet, so dass ich flott voran kam. An den Schleusen machte ich mir nicht die Mühe diese zu "bedienen" sondern umtrug das Boot kurzerhand.Immer wieder begegneten mir andere Paddler:innen und sie saßen zunehmend häufiger - je näher ich Lübbenau kam - in klobigen Leihbooten. Hin und wieder war ein schnittiges Faltboot dabei.
Kurz vor Lübbenau war wieder ein Bagger im Kanal zugange. Es ist ja prima, dass sie diese Infrastruktur in Ordnung halten, aber es werden bei Bauarbeiten keine Umleitungen eingerichtet.
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