Aber auch bei Tageslicht war ich einmal mit dem kleinen grünen Boot unterwegs (was die Summe der Fahrten auf 14 erhöht - es gab also nur einen Tag, an dem ich nicht auf dem Wasser war).
Und ich erreichte den Anleger auch mal bei mehr Tageslicht wenn ich mir mehr Zeit ließ. Das tue ich letzthin weil ich Überstunden abbauen muss, was ich am frühen Vormittag mache, wenn man sich noch draußen bewegen kann. Am Nachmittag kann man das dieser Tage eher nicht. Die Hitze macht mir zu schaffen und ich sehe fast freudig "schlechtem Wetter" entgegen, das für die kommende Woche angekündigt wurde.
Ich paddele also gewöhnlich im Dunkeln flussab, erschrecke mich, wenn ich über eine dieser Algenansammlungen rutsche, erreiche nach ca. 12 Minuten die Neckarbrücke und nach ein paar weiteren den Anleger der Stocherkähne. Dort mache ich dann mein Boot an einem Kahn fest, klettere über den Kahn ans Ufer und setze mich oben an der Böschung auf die Bank. Von da aus sehe ich zu, wie das Licht allmählich heller wird, am gegenüber liegenden Ufer die Busse vorbei rumpeln und die Tageszeitung ausgetragen wird und dann mache ich mich wieder auf zur Fahrt flussauf.
Das ist angesichts der geringen Strömung nicht anstrengender als die Flussabfahrt. Tatsächlich fühlt es sich fast schneller an weil ich in der Regel den schmaleren Neckararm wähle, in dem das nahe Ufer schneller vorbei zu gleiten scheint. Selten wähle ich nochmal die Neckarfront, an der ich quasi ausnahmslos schon auf der Fahrt flussab vorbei gepaddelt bin.







