Sonntag, 8. Mai 2022

Nagold


Diesen Schönwetterfrühlingssonntag haben wir auf der Nagold verbracht. Wir, das sind Anita, Klemens Rolf und ich. Die Idee ging von Anita aus. 

Grundsätzlich war das eine richtig gute Idee. Hätte ich nur nicht wieder versucht mit einem "richtigen" Wildwasserboot zu paddeln. Nach mehreren Operationen an meinem Fußgelenken und zwei Jahren Abstinenz passe ich einfach nicht mehr in so ein Boot hinein.

Gestartet sind wir - wie immer in Ernstmühl. Die Bäume standen in Blüte, die Wiese war nass und saftig, kleine Wölkchen vor blauem Himmel strahlten gute Laune aus, die sich auf uns übertrug. Wir setzten Autos um und paddelte relativ spät am Vormittag los.


Der Pegel war "normal". Der Wassserdruck mäßig, und die ersten kleinen Schwälle und Wellen wurden eifrig bespielt. Ich nutzte diese Phasen vor allem um meine Gräten auszustrecken. 


Künftig werde ich für solche Fahrten das "geräumige" Wildwasserboot, den roten Ocoee, nehmen. In den passe ich noch am besten hinein. Rolf macht in seinem gelben Ocoee ja auch keine schlechte Figur.


Wenn selbst das auf Dauer nicht geht muss ich wohl aufs Kajak umsteigen. Anita hatte mit ihrem offensichtlich jede Menge Spaß.


Wenn es dann mal klappte mit dem Surfen hatte ich auch Spaß, aber längerfristig taten mir meine Extremitäten einfach zu sehr weh.


Verzichten will ich keinesfalls auf derartige Touren, die nette Gesellschaft und die sich ans Nagoldpaddeln traditionell anschließenden Kaffeekränzchen im Monbachtalcafé mit seiner vortrefflichen Kuchenauswahl. 

1 Kommentar:

  1. Bevor du so weit gehst, aufs Kajak umzusteigen: Die Nagold ist mit einem geräumigeren Boot auch sehr spaßig! Und auch mit dem 15-Fuß-Kanadier lässt sich beim passenden Wasserstand surfen :)

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