Allmählich wird es hell und Wolkenmuster werden erkennbar. Das Licht der aufgehenden Sonne fällt flach über die Wasserfläche und das Ufer. Die Vögel sind schon lange wach und einzelne Fledermäuse sausen noch in unberechenbaren Mustern über den Himmel. Die Stadt wird an so einem Sonntagmorgen nur ganz zaghaft wach. Einzelne Busse überqueren die Neckarbrücke und erzeugen lästigen Lärm.
Montag, 24. März 2025
Recht Zeitig - rechtzeitig
Allmählich wird es hell und Wolkenmuster werden erkennbar. Das Licht der aufgehenden Sonne fällt flach über die Wasserfläche und das Ufer. Die Vögel sind schon lange wach und einzelne Fledermäuse sausen noch in unberechenbaren Mustern über den Himmel. Die Stadt wird an so einem Sonntagmorgen nur ganz zaghaft wach. Einzelne Busse überqueren die Neckarbrücke und erzeugen lästigen Lärm.
Sonntag, 16. März 2025
Stocherkahn- und Partysaison
Am Anleger hat die Partysaison begonnen und ich habe beim Aufräumen - zusammen mit dem Leergut, das ich während meiner Neckarinselrunde aus dem Wasser gefischt habe - einen Reingewinn von 1,50 € erzielt, die ich beim nächsten Einkauf am Pfandautomat "realisieren" kann. Das reicht inzwischen nicht einmal für eine Kugel Eis. Kein Wunder, dass die Feiernden (was immer sie da feiern) keinen Anlass sehen, ihren Müll auch wieder mit zu nehmen. Eine Erhöhung des Pfandbetrags hat seit Einführung des Flaschenpfands nicht stattgefunden. Es wäre wirklich an der Zeit!
Donnerstag, 13. März 2025
Achtzehn Neckarinselrunden
"Aus gegebenem Anlass" beschäftige ich mich mit dem Alter von 18 Jahren. So alt wird dieses Paddeltagebuch heute.
Im Leben eines Menschen in unserer Republik ist so ein Geburtstag ja ziemlich bedeutsam, weil mit Erreichen dieses Alters ja der Erwerb von Rechten und Pflichten verbunden ist.
Für so ein Paddeltagebuch ändert sich eher nichts. Das soll aber auch angemessen verdeutlicht werden. Und was sollte die Kontinuität besser symbolisieren als meine vermeidlich immer gleich bleibenden Trainingsrunden auf dem Neckar?
Deshalb habe ich nachfolgend je ein unkommentiertes aber datiertes Bild von jeder meiner letzten 18 Neckarinselrunden eingefügt.
Samnstag, 25. Januar:
Montag, 10. März 2025
Großer Stau auf Großer Lauter
Wir trafen uns - wie üblich bei dieser Traditionsfahrt (2009, 2010, 2013, 2014, 2015, 2016, 2018, 2019, 2022, 2024) in Buttenhausen, trafen dort eine große Gruppe Stuttgarter Paddler:innen, setzten die Autos um und trafen an der Aussatzstelle eine weitere große Gruppe Ulmer Paddler:innen. Wir waren mit zehn Teilnehmenden offenbar die kleinste Gruppe, die allerdings auch als erste auf dem Wasser war.
Die Sonne schien, es war wärmer als auf jeder Fahrt in den Vorjahren und trotz des niedrigen Pegels gab es immer wieder lustige Schwallpassagen. Die Kajakpaddelnden vergnügten sich sogar gelegentlich in kleinen Spielwellen.
Eine weitere Umtragung folgte nach diversen Flusschleifen und Schwällchen in Wittsteig und dann war noch ein längerer Abschnitt aus Mäandern zu bewältigen bis wir nach fünf Stunden in Anhausen ankamen und die Fahrt beendeten.
Anschließend gab es in Buttenhausen im Café Ikarus noch Restkuchen, Eis und Kaffee und dann ging es wieder zurück nach Hause. Auf der Fahrt verabredeten Rolf und ich, dass wir nie wieder eine Lauterfahrt am allerletzten Wochenende vor der Sperrung anbieten.
Montag, 24. Februar 2025
Donau von Anfang an
Es waren zwei Wehre und eine blödsinnig konstruierte Pegelstelle zu umtragen, was uns wenig Schwierigkeiten bereitete weil wir leichte Boote gewählt hatten und gemeinsam zupacken konnten.
Der winterlich kahle Uferbewuchs ermöglichte weite Blicke in die Landschaft und wir sahen Füchse, Eisvögel (vielleicht) einen Otter, Spuren von Bibern und erfreulich wenig Müll.
Am zweiten Wehr vor Geisingen machten wir eine längere Pause. Wir nutzten die Überdachung der Mühlenrampe für unser Vesper und spekulierten über mögliche Wahlresultate.
Schließlich setzten wir die Boote wieder ein und paddelten weiter bis wir die Pegelmeßstelle kurz hinter der Autobahnbrücke erreichten. Frühzeitig stiegen wir aus und besichtigten den Schwall.
Im Sommer wären wir ihn vielleicht gepaddelt, aber heute wollten wir nicht nass werden. Also umtrugen wir die Boote eine ziemlich lange Strecke und setzten sie an einer unwegsamen Böschung wieder ein,
Schließlich erreichten wir - nachdem wir unter einer überdachten Holzbrücke hindurch gepaddelt waren - Immendingen. Dort wählten wir eine linksseitig gelegene Aussatzstelle. Rolf machte sich auf den Weg zum Bahnhof wo das Auto stand (weil morgens die Zeit knapp war) und ich trug die leichten Boote auf einem Fußweg zu einer Stelle, die mit dem Auto (nach einer kleinen Stadtrundfahrt) erreichbar war. Wir luden sie auf, verstauten unseren Krempel und setzten uns nass, wie wir waren, auf die geheizten Autositze und machten uns auf den Heimweg (geöffnete Cafès fanden wir nicht).