Montag, 3. August 2015

Nochmal Binzwangen

Zur Erprobung der unlängst angefertigten Bulkheads in Charly's und Sabine's Booten vor allem aber als Vorbereitung auf den Urlaub an der Soča haben wir Jans Vorschlag noch einen Tag an der Übungsstelle in Binzwangen zu verbringen aufgegriffen.
Wir waren ein ziemlich große Gruppe mit unterschiedlichen Booten (Matthias hat sich sogar dazu hinreißen lassen mit seinem Holzboot die "Riegelrampe" hinunter zu fahren) und voller Ausrüstung. Unter anderem hatten wir einen Paprika-Gemüse Eintopf vorbereitet.

Florian hatte den Vereinsprospector mitgenommen um damit überhalb der Rampe mit dem anderthalbjährigen Nino erste Paddelabenteuer zu bestehen, nahm das Boot dann aber auch mal für eine Abfahrt über die Rampe mit. Zur Steigerung der Dramatik wählte er den Hecksitz.

Wir verbrachten einen schönen sonnigen - nicht zu warmen Tag an der Donau und brachten die eine oder andere Abfahrt hinter uns. Während die Leihbootpaddler ihre schwerden PE-Frachter die Rampe hinunter trugen, trugen wir unsere (auch nicht immer leichten Boote) den gleichen Weg hinauf um sie dann oben an der Aussatzstelle wieder einzusetzen. Das wiederholten wir diverse Male und hatten jede Menge Spaß dabei.


Zwischenzeitlich wurde eine Mittagspause eingelegt, geplaudert und Urlaubspläne geschmiedet. Dann ging es wieder aufs Wasser, wo der/die eine oder andere erste ermutigende Abfahrtserfahrungen sammeln konnte.


Weniger ermutigend aber dennoch lehrreich war eine Situation, in der Toms Paddel senkrecht im Flussgrund stecken blieb. Er war gekentert, hatte hoch gerollt, aber dabei sein Paddel offenbar auf den Flussgrund aufgestützt. Da blieb es stecken und bog sich allmählich in der Strömung.
Schließlich barg Florian es indem er einfach hin watete. Mir wäre es lieber gewesen, wenn wir jemanden von oben angeseilt hätten, denn wenn dabei ein Fuß im Flussgrund stecken geblieben wäre hätten wir es mit einer erheblich kritischeren Situation zu tun bekommen.


Anschließend an den netten Nachmittag an der Riegelrampe wollten wir noch das Keltenmuseum auf der Heuneburg besuchen, auf dem ein "Keltenfest" stattfand. Die Kelten scheinen aber nicht so feierfreudig zu sein. Jedenfalls ließen sie uns um kurz vor Fünf nicht mehr rein so dass wir unverrichteter Dinge weiter nach Hause fuhren.

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