Sonntag, 8. November 2015

Umtragestellen

Zweimal im Jahr fndet die traditionelle Großsäuberungs- und -aufräumaktion am Bootshaus statt, an der ich stets eifrig teilgenommen habe. Diesmal habe ich mir eine Sonderaufgabe ausbedungen:

Mit einem kleinen Rudel Gleichgesinnter sind wir in zwei Booten zu den oben gelegenen rauen Rampen gefahren und haben die Umtragewege frei geschnitten und ein wenig begradigt. Letzteres ging nicht so gut,wie ich mir erhofft hatte, weil zu wenige bewegliche Steine herumlagen und die, die sich fanden, ließen sich nicht immer völlig kippelfrei in den großen tiefen Lücken zwischen den festzementierten Felsbrocken verankern.


Den örtlichen Vereinen sollte es wichtig sein "ihre" Umtragestellen zu pflegen. Allzu selten werden sie ja in die Planung Realisierung von Flussbauwerken einbezogen. So ging es damals auch uns, als die rauen Rampen angelegt wurden. Jetzt müssen wir mit ihnen leben obwohl sie alles andere als Paddlerfreundlich sind.

Wir gaben unser Bestes und kamen schließlich noch rechtzeitig zum großen Mittagessen zurück zum Bootshaus. Sigrun hat wieder enorme Mengen schmackhaftes Essen auf den vorhandenen Gaskochern fabriziert.

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