Sonntag, 1. März 2020

Gehversuche

Allmählich komme ich nach dem Knöchelbruch wieder auf die Beine. Schon in der vergangenen Woche habe ich einen Ausflug ans Bootshaus unternommen und Bilder von einem Boot, das ich verkaufen will, aufgenommen. Dabei fiel mir der blaue Sojourn ins Auge, der entsetzlich schmutzig war. Den habe ich heute einer gründlichen Reinigung unterzogen.

Es gibt am Bootshaus nur das Wasser, das seit Herbst in dem großen blauen Eimer steht. Aber bald wird auch wieder die Wasserleitung aufgedreht, die aus Sorge vor Frostschäden im Herbst stets abgeriegelt wird.

Ursprünglich wollte ich heute einen ersten Paddelversuch unternehmen, aber die Pegel sind so hoch (und die Strömung dementsprechend stark) dass ich nicht weit gekommen wäre. Hätte ich einen Krampf bekommen (was nach einmonatiger Paddelabstinenz nicht unwahrscheinlich ist) wäre ich in Verlegenheit gekommen. Und das Boot über längere Strecken tragen kommt auch noch nicht in Frage.


Lutz, der just vorbeikam, als ich mich der Reinigungstätigkeit widmete, wollte eigentlich einen Kaffee aufsetzen. Dafür gabs leider kein Wasser. Das ist bedauerlich. Wir saßen trotzdem ein Weilchen zusammen und plauderten.

Er und weitere Paddelfreunde haben sich in den vergangenen Wochen, in denen ich "Invalide" war, rührend um mich gekümmert. Alle paar Tage schaute mal jemand rein in meine Eremitage, in der ich sonst ziemlich isoliert geblieben wäre. Ich wußte mich gut zu beschäftigen und werde auch die letzte Woche, die ich zuhause bleiben muss, bewältigen.

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