Freitag, 8. Juni 2012

Bregi 1 - Regen und Hochwasser


Der Wetterbericht verhieß wechselhaftes Wetter. Für Sonntag war noch einigermaßen gutes angesagt und so reiste ich noch am Nachmittag an um wenigstens das Zelt im Trockenen aufstellen zu können. René war schon da und sein Zelt stand bereits. Ich kam bei einsetzendem Regen an, checkte ein (der neue Besitzer kassiert jetzt in Voraus 14 statt wie bisher 10 Euro die Nacht, dafür werden die sanitären Anlagen auch erst nach vier Tagen gereinigt) und mußte konstatieren, dass mein Kalkül nicht auf ging. Schon beim Aufstellen wurde die Bodenplane vom einsetzenden Regen so nass, dass ich die Feuchtigkeit eigentlich bis zum letzten Tag nicht aus dem Zelt bekam.

Die Bregenzer Ach hatte zu diesem Zeitpunkt noch einen regulären Pegel und das Wasser war strahlend grün.


Dauerregen setzte ein und wir beschlossen den Abend in der "Rose" in Doren zu verbringen. Dort verabschiedeten wir uns gegen 22:00 Uhr und fuhren zurück zu unseren Zelten. Inzwischen war der Fluss voll und wir sollten am anderen Morgen sehen, dass sich die Farbe in ein unapetittliches Graubraun gewandelt hatte.

In der Nacht prasselte und tropfte es unablässig.

Am Montag frühstückten René und ich irgendwann nach 8:00 Uhr und machten anschließend entlang des graubraunen Minisambesi einen Spaziergang bis zum Kraftwerk in Weitloch. Als wir zurück kamen waren Roland & Co eingetroffen. Wenig später kam auch Markus. Wir unternahmen - nachdem sich alle eingerichtet hatten - einen Gang zur Rotachmündung. Schon dabei setzte ein Schauer ein. Die Bregi führte Hochwasser, an Paddeln war nicht zu denken.


Später am Tag, als es mal wieder trocken war, brachen wir auf zu einer Weissach-Erkundung. Michel teilte auf SMS-Anfrage mit, dass die Weissach paddelbar sei, aber eine Fünferstelle beinhalte. Ohne ortskundigen Paddler wollten wir dieses Risiko nicht eingehen.

Wir vergammelten den Nachmittag, erduldeten weitere Schauer, Markus fittete das Boot, das ich ihm mitgebracht hatte, aus, und wir entfachten etwas mühsam nach dem Abendessen ein stark qualmendes "nasses Grillfeuer" unter dem Tarp. Pläne für den kommenden Tag wurden geschmiedet, der als schönster Tag in der Woche von den Wetterberichterstattern prognostiziert worden war.
Dauerregen prasselte in der Nacht auf die Zeltplane.

Der Anfang der Tage an der Bregi war schon mal wenig ermunternd.

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