Mittwoch, 31. Dezember 2014

Letzte Fahrt des Jahres


Ursprünglich wollten wir als Jahresabschlussfahrt irgendetwas "Wildes" machen. Aber der Frost hat dafür gesorgt, dass der ganze Schnee liegen geblieben ist. Oft taut das Zeug ja weg und fließt dann die kleinen Nebenflüsse des Neckars hinunter.
Stqattdessen trafen wir uns am Bootshaus um den Neckar hinauf und wieder hinunter zu paddeln. Eckhard hatte für alle Teilnehmer ein kleines Geschenk dabei: Kienspäne aus Kiefernstümpfen, die herrlich nach Harz duften und noch besser brennen.

Dann ging es los: Matthias immer vorne weg, Er war es auch der diese Alternative zum Wildwassern vorgeschlagen hatte. Die seichten Abschnitte überwand er mit Hilfe der Polingstange.


Wir anderen beschleunigten kräftig und hatten dennoch leichte Mühe über die Minischwelle unterhalb der rauen Rampe zu kommen. Letztlich gelang es jedoch allen. Bei anderen Wasserständen muss man schon hier umtragen.
Die raue Rampe selbst mussten wir heute alle umtragen, was nicht so entsetzlich schwierig war, da wir die Boote über die schneebedeckten Felsen ziehen konnten. Ganz um jede Felsberührung und den einen oder anderen Kratzer kamen wir doch nicht herum.

An der rauen Rampe unterhalb des Hirschauer Wehrs hatten wir schon genug während andere noch guter Dinge auch  dieses Hindernis umtrugen und weiter bis zum Bühler Bach paddelten. Wir paddelten zurück und übten noch Kehrwasserfahrten am Kraftwerkkanal.

Dann gings zurück zum Bootshaus wo wir ein Feuerchen entzündeten und Kekse und Tee auspackten. Ein regelrechtes "Buffet" entstand auf dem kleinen alten Tischchen vor dem Bootshaus. Dann wurden Boote begutachtet. Insbesondere der gute alte Prospector, den Reinhard mal gebaut hat, wurde eingehend betrachtet. Das Boot ist eine unkonventionelle Mischung aus Wood-Canvas- bzw. Stripper-Bauweise und beinhaltet einige bemerkenswerte Detaillösungen.

So hat Reinhard ein Tragejoch eingebaut, das wie ein Kragen ausgeformt ist und laut René sehr angenehm auf dem Nacken liegt. Auch die Sitze sind aufwändig und liebevoll für kniendes Paddeln geneigt eingefügt. der vordere ist für den Solobetrieb auch in Gegenrichtung kippbar.

Wir standen noch ein ganzes Weilchen um das Feuer herum. Dann verabschiedeten wir uns - alle wünschten sich gegenseitig einen Guten Rutsch. Die meisten werden sich morgen zu einer ähnlichen Veranstaltung als Jahresauftakt wieder treffen. die anderen treffen sich dann im Lauf des Jahres zu unterschiedlichsten Paddelveranstaltungen, derer es hoffentlich wieder viele vergnügliche geben wird.

Und hier noch der Link zu Matthias' Bericht.

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