Samstag, 4. Juli 2026

Die letzten Meter Schwarzer Regen

 
Da mir der Abschnitt zwischen Rugenmühle und Viechtach ja noch in meiner Sammlung fehlte paddelte ich am Samstagnachmittag nochmal flussab bis zum Wehr und daraufhin wieder zurück. Unterwegs erkundete ich das wild zerklüftete Ufer und entdeckte einen kleinen Wasserfall sowie eine Reihe von Uferbauten, die vermutlich dem Auge der bayerischen Baubehörden entgangen sind. In dem Fall scheint mir das auch gut so. Sie sind überwiegend mit einigem baulichen Aufwand an die Felsen geschmiegt und in die Landschaft eingebettet. 


Immer wieder ist erkennbar, dass der Fluss hier von den Menschen genutzt wird und dass damit verantwortlich umgegangen wird. Es ist kaum Müll zu finden und die öffentliche Infrastruktur ist vorbildlich. Ich frage mich, wie die Bayern das hinkriegen, was im Rest der Republik nicht möglich zu sein scheint.



Nach meiner Rückkehr zum Auto fuhr ich auf Erkundung des Flussabschnitts unterhalb des Blaibacher Sees. Offiziell ist der gesperrt, aber ein Ortskundiger meinte, das Privatpaddler:innen nicht angezeigt würden. Die Regelungen gälten in erster Linie für den Bootsverleih. Mir erschien der Fluss jedoch nicht mehr so reizvoll und ich beschloss den Abschnitt regelkonform zu verschonen.
Den Abend verbrachte ich dann wieder auf der Staumauer des Blaibacher Sees, wo ich eigentlich im Imbiss eine Mahlzeit zu mir nehmen wollte. Die Küche war allerdings (an einem sonnigen Samstag!) geschlossen.

Ich nahm eine Mahlzeit im Auto ein und betrachtete die Seenfläche, auf der sich zunehmend weniger SUPs, Boote und schwimmende Menschen tummelten. Irgendwann kehrte völlige Ruhe ein.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen