Den folgenden Tag begann ich ziemlich genauso wie den davor: ich ging frühmorgens aufs Wasser. Diese Nacht war milder. Kein Nebel waberte über der glatten Wasseroberfläche und auch der Bieber schien sich irgendwo anders herumzutreiben. Ich zog gemächlich meine linksufrige Bahn und erreichte irgendwo dann eine Stelle, an der ich Netzempfang hatte. Das Boot wurde kurzzeitig zum Büro. Dann paddelte ich langsam auf der rechten Seite zurück und ging hier und dort, wo mir das interessant erschien an Land und vertrat mir die Beine.
Schließlich kehrte ich zurück zum Auto, nahm ein ausgedehntes Frühstück zu mir und schmiedete Pläne für den weiteren Tagesverlauf. Der bestand zunächst in einer Fahrt nach Cham - ein nettes aber sonntagmorgens ziemlich ausgestorbenes Städtchen (abgesehen von den Gesängen aus den Kirchen und dem Kirchenglockengedröhn, das mich in aller Regel aggressiv macht). Dann entschied ich mich den bayerischen Wald wieder zu verlassen und Richtung Donau zu fahren. Darüber berichte ich im nächsten Blogeintrag.





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