Mittwoch, 15. Juli 2026

Monatsmitte Juli

Die morgendliche Paddeltour wurde heute von einem einsetzenden Gewitter vereitelt. Weil intensives Wetterleuchten meine Fahrt zum Bootshaus begleitet hatte kehrte ich - dort angekommen - gleich wieder um. Und tatsächlich: lang ersehnter Regen setzte ein. Die letzten Tage war es trocken und heiß. Nicht einmal frühmorgens gegen halb Fünf war es wirklich erfrischend. Ich zog dennoch meine Runden, machte ein Päuschen auf der Bank am Stocherkahnanleger in der Hermann-Kurz-Straße und plauderte zweimal mit einer jungen Frau, die morgens um halb Sechs ihren Hund am Anleger baden läßt. 
An einem Morgen schreckte ich Übernachtungsgäste am Anleger auf. Sie hatten dort ihr Floß vertaut und schliefen darauf. Ich bedauere...
Weitere Ereignisse sind nicht zu verzeichnen. Und das ist ja auch Sinn der Sache. Diese morgendlichen Fahrten zeichnen sich durch Ruhe und Entspannung aus. Dabei steht mir gar keine Tageshektik bevor weil ich gegenwärtig Urlaub habe. Ich kann leider nicht wegfahren weil das Auto in der Werkstatt ist, aber ich kann Radtouren unternehmen, die Tageshitze in der Wohnung aussitzen und es mir gutgehen lassen. Das mache ich!
Neuerdings begleitet mich ein "Fitness-Tracker", der die morgendlichen Umtriebe recht anschaulich aufzeichnet: der Puls steigt während der kurzen Fahrradfahrt zum Bootshaus, sinkt dann kurzzeitig wieder ab, wenn ich dort das Boot hole. Dann kommt die "Belastung" beim Paddeln, die Pause auf der Bank am Stocherkahnanleger und dann wieder Paddeln, Bootverstauen und nach Hause radeln.

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