Montag, 2. Mai 2011

Bremgarten

Mittwoch: Gegen 8:00 Uhr kamen wir in die Gänge. Der Himmel war bewölkt aber noch tropfte kein Wasser heraus. Klemens hatte zwei große Brötchentüten und einen kleinen Kuchen mitgebracht und wir ließen es uns schmecken.

Erst kurz vor 12:00 Uhr brachten wir die Autos nach Mellingen und paddelten dann um die Mittagszeit vom Zeltplatz aus los. Rolf, Anton und ich (vom Bootsheck her aufgezählt) saßen im großen Tandemcanadier, Klemens nahm sein Soloboot und Anita und Lisa saßen in Kajaks.



Die Reusswelle umfuhren wir rechts, landeten aber unterhalb an um uns noch einmal davon zu überzeugen, dass eine Befahrung sich tatsächlich nicht gelohnt hätte. Im weiteren Streckenverlauf war der eine oder andere kleine Schwall zu bewältigen und Anton bekam ab und zu einige Spritzer ab weil das lange Tandemboot doch wesentlich träger reagiert als der winzige Solocanadier, den ich gestern noch gepaddelt hatte. Auch die schwere Last (Anton - und die der Verantwortung für ihn) schränkte unsere Experimentierfreude etwas ein.

Auf halber Strecke etwa machten wir Rast. Währen dessen hatte das Wetter sich zu einem eher freundlichen Aprilwetter gewandelt. Ab und zu regnete es ein wenig und immer wieder kam die Sonne heraus.
Im Gnadental, dem schönsten Abschnitt der Strecke waren wir schon ein wenig ermattet und fuhren an den meisten Kehrwassern vorbei. Dabei fordern die zahlreichen Felsblöcke im Fluss gerade bei Niedrigwasser zu vielfältigen Manövervarianten heraus.

Als wir in Mellingen ankamen goss es.


Wir verluden die Boote und Ausrüstung, ich nutzte ein Garagenvordach um mich umzuziehen und dann fuhren wir zum Supermarkt auf halbem Weg zum Campingplatz um uns mit Proviant zu versorgen.
Abendessenzutaten sparten wir aus denn bei dem wechselhaften Wetter hatte keiner Lust auf Kochen vorm oder im Zelt. Am Abend wollten wir in Bremgarten Essen gehen. Am Campingplatz angekommen duschten erstmal alle und ich breitete meine Klamotten im Zelt zum Trocknen aus und schrieb diesen Text.

Dann stiefelten wir schließlich in die Stadt zum Essen obwohl der Abend erfreulich trocken blieb und wir durchaus auch bei den Zelten kochen und essen gekonnt hätten. Das Essen im warmen Restaurant war gut. Danach trieb es uns unmittelbar in die Schlafsäcke. Ohne abschließend geklärt zu haben wo und wie morgen gepaddelt werden sollte. Das wurde aufs morgige Frühstück vertagt zu dem ich Brötchen holen werde.

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