Freitag, 10. Juli 2009

Fahrt zur Reuss

Gegen 11:30 habe ich Rolf mit dem Wagen abgeholt. Das Auto war zu dem Zeitpunkt schon ansehnlich befüllt und Rolfs Gepäckberge ließen sich gerade noch zu meinen hinzustopfen. Anschließend fuhren wir zum Bootshaus, stapelten obenauf noch die beiden Boote und machten uns auf dem langen Weg nach Bremgarten. Lang war der schon deshalb weil ich die Anschaffung einer Autobahnvignete vermeiden wollte und mich von meinem formidablen Navigationsgerät in der Schweiz durch Freitagnachmittäglich stockenden Verkehr über Land- und Stadtstraßen (Zürich!) führen lassen musste. Der Bremgartener Campingplatz nahm uns willig auf und wir konnten uns die Fläche am Flussufer unter zwei prächtigen Eichen sichern. Dort bauten wir dann unsere Zelte auf. Rolf das große Tentipi, ich mein kleineres Moskosel-Kåtan und für Klemens noch das Tinde 4. So hatten wir für uns drei schließlich Raum, der auch für (nominal) 17 Personen gereiht hätte. Rolf installierte noch - nicht wirklich nötig - aber weil neu und glänzend dann doch wieder- seinen Zeltofen und holte sich im nahen Wald allerhand Totholz um letzteren stetig zu befüllen. Dann fummelten wir noch ein Weilchen an unseren jeweiligen Bootsfittings herum (Steffen hat bei der letzten Fahrt mit meinem Fantasy allerhand an den ursrpünglich prächtig auf mich eingestellten Riemen verstellt...)
Als Klemens eintraf tranken wir noch einen (auf Rolfs Ofen fabrizierten) Kaffee und brachen zu einer kleinen Stadtbesichtigung nach Bremgarten auf. Aus der Besichtigung wurde ein längerer Aufenthalt in der wirklich netten Altstadt, die uns Paddlern ja doch allzu häufig verborgen bleibt. Wir aßen mit Blick auf das furchteinflössende U-Wehr und schlenderten dann zurück zum Campingplatz von dem aus die gegenüberliegende Welle beobachtet werden kann auf der stetig Surfer übten. Die Reuss führte da noch 225 Kubikmeter pro Sekunde was für die Welle als ungünstiger wert gilt - dort werden entweder über 240 oder unter 180 benötigt damit sie richtig "hält".
Am Abend machten wir noch ein kleines Feuerchen in der Feuerkiste (und selbstverständlich in Rolf Ofen) und tranken noch ein Tässchen Tee im großen Zelt. Gegen 23:00 Uhr gingen bei mir die Lichter aus.

Kommentare:

  1. Hallo, ein netter Blog mit viel Humor. Ich würde gerne das Foto vom Golf bei mir einsetzen wenn Du einverstanden bist. Natürlich mit Quelle. Gruss Dirk
    www.blog.der-wasserservice.de
    www.der-wasserservice.de

    AntwortenLöschen
  2. Hallo Dirk,

    ich kann zwar nirgends einen Golf finden aber mach was Du vorhast - wird schon nix Unmoralisches sein...

    Axel

    AntwortenLöschen