Mittwoch, 1. August 2012

Badefluss


Das blendende Wetter hat offenbar nicht nur mich früher aus der Arbeit gelockt. Zahllose Menschen waren am, im und auf dem Neckar unterwegs. Schon an unserer Anlegestelle, dem ehemaligen Neckarbad, lagen zehn/zwanzig Leute auf der Wiese, sonnten sich und ließen die Beine ins Wassser baumeln. Der/die eine oder andere schwamm.

Weiter unten in der Stadt tummelten sich an diesem Spätnachmittag jede Menge Leute auf Stocherkähnen, Tret- und Ruderbooten und in Kajaks waren auch welche unterwegs. Die habe ich später wieder getroffen.


Da hatten sie ihre Boote am Ufer befestigt und sind immer wieder auf den Indiandersteg geklettert um von ihm ins Wasser zu springen. So einen Badebetrieb haben wir in früheren Jahren nicht gehabt. Ich betrachte das als gutes Zeichen. Das Wasser ist sauber, die Menschen Vertrauen wieder darauf, dass es das auch bleibt und sie genießen und nutzen den Fluss in der Stadt. So soll das sein. Ich mache das ja auch.


Weil Røskva dabei war legte ich unten am Stocherkahnanleger ein Weilchen an damit sie sich die Pfoten nass machen konnte. Sie hat sich inzwischen an das aufgekantet Paddeln gewöhnt und legt sich vertrauensvoll in die Bootsbeuge. Sie käme nie auf die Idee den Kopf so weit über den Süllrand zu recken, dass sie mit dem Wasser in Berührung käme. Den Enten schaut sie fortwährend traurig hinterher.

Wir waren mit dem großen Boot unterwegs. Der Sundance wirkt neben den Stocherkähnen nicht so winzig klein, wie der Independence.

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