Samstag, 24. Mai 2014

Noch ein Meilenstein

Matthias und ich trafen uns am frühen Nachmittag um mit zwei Booten und den Polingstangen zum Golfplatz in Sulzau zu fahren. Dort  parkten wir das Auto zwischen den Golfer-Karossen, luden die Boote ab, zogen uns um und machten uns auf dem Weg flussauf.

Die paar Neckarschleifen durch den Sulzauer Golfplatz sind durchsetzt von kleinen seichten Schwallpassagen, die ideal für Polingtraining geeignet sind. Die Schwierigkeiten steigern sich immer mehr, bis man am Naturwehr unterhalb der Weitenburg ankommt.


Dort lag heute ein ziemlich großer Baum quer, über den wir uns - nachdem wir das Wehr zunächst trreidelnd überwunden hatten - mit der Säge her machten. Es gelang uns einen ganz ansehnlichen Teil abzutrennen, so dass die Durchfahrt jetzt wieder frei ist.


Just als wir diese Maßnahme abgeschlossen hatten trafen erwartungsgemäß die Neckarpaddler ein, die sich im Forum organisiert hatten. Eckhard war in seinem neuen Detonator unterwegs. Sie hielten sich und wir hielten sie nicht lange auf.

Wir hatten ja nicht vor flussabwärts zu paddeln sondern bewegten uns immer nur ein kleines Stück mit der Strömung und das gleiche Stück dann wieder bergauf.


Matthias erprobte seine selbst geknüpfte Treidelleine (er hat sich zwei Y-Seile angefertigt, deren Kreuzungspunkt genau unter der Bootsmitte ist). Damit beförderte er sein Boot in weitem Abstand vom Ufer den Schwall hinauf und über die Wehrkrone.

Gewissermaßen in Ermangelung einer Treidelleine musste ich mein Boot eben über die Wehrkrone staken. Das gelang mir auch erstmalig. Rolf war das ja seinerzeit in Rolands Explorer gelungen, als wir Aufnahmen für das KanuMagazin machten. Er war aber auch - wie die Bilder zeigen - bei weiteren versuchen schmählich gescheitert. Wir beide sind heute bei diesem kleine Nachmittagsausflug auch jeweils einmal gekentert. Aber das Wetter war angenehm, unsere Ausrüstung passte und der Neckar ist an der Stelle nicht sonderlich gefährlich. Auch die Boote blieben - anders als Rolands Explorer - intakt.

Als wir genug hatten paddelten wir die Strecke, für die wir bergauf wohl ca. eine Dreiviertelstunde benötigt hatten, in gut 10 Minuten wieder hinunter. An der Welle unter der Sulzauer Brücke übten wir Surfen - sitzend und stehend. So richtig hielt die Welle nicht.

Es war sogar ein wenig knifflig in die Mitte der Welle zu kommen. Anfangs wies sie uns immer nach links ab.


Nachtrag: Matthias Bericht der heutigen Fahrt

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