Sonntag, 19. Oktober 2014
Donaufahrt
Heute haben wir eine schöne herbstliche Fahrt auf der Donau unternommen. Ich habe jede Menge Bilder gemacht und von Matthias gibt es bereits einen Bericht. Ich selbst komme vor Mittwoch nicht dazu einen zu schreiben. Mal sehen, ob ich den dann noch zustande bekomme.
Samstag, 18. Oktober 2014
Unverhofftes Treffen
Am Nachmittag war ich zunächst in der Stadt um mich über die drei Kandidaten und die eine Kandidatin für die Tübinger Bürgermeisterwahl zu informieren. Jetzt weiß ich wen ich morgen wähle. Der Schmuck im Schaufenster eines Geschäfts brachte mich auf eine Idee:
Ich könnte zur Abwechslung ja mal wieder paddeln gehen.
Wie ich über die Fahrrad- und Fußgängerbrücke radelte beobachtete ich wie sich Frank ins Zeug legen musste um gegen die immer noch recht flotte Strömung anzukommen. Ich beschloss deshalb flussaufwärts zu paddeln.
Oben am Wehr traf ich Chris, René und Klemens, die sich offenbar zum Wildwassern verabredet hatten. Sie waren mit dem Auto bis zum Wehr bei Hirschau gefahren und hatten den hohen Pegel für eine rasante Abfahrt genutzt. Schade, dass ich davon nichts erfahren habe. Da wäre ich gerne dabei gewesen.
Ich wechselte auch ein-/zweimal die Flussseite unterhalb des Wehrs. Dabei wurde mir aber schnell klar, dass ich - selbst wenn ich nicht kentere - sehr nass werde weil die Süllränder des Solo-Tourenboots zu niedrig für derartige Kaspereien sind. Ich sah Klemens noch ein Weilchen zu und machte Bilder, die aber überwiegend verwackelt sind.
Schließlich ließ ich mich von der flotten Strömung wieder zurück zum Bootshaus treiben. dort lagerte ich das Boot wieder ins inzwischen dicht bedachte Bootshaus ein, nahm wohlwollend wahr, dass der Bootshauswart offenbar die völlig vermatschte Wiese vor dem Haus abgesperrt hat damit der Rasen sich erholen kann und machte mich auf den Heimweg.
Ich könnte zur Abwechslung ja mal wieder paddeln gehen.
Wie ich über die Fahrrad- und Fußgängerbrücke radelte beobachtete ich wie sich Frank ins Zeug legen musste um gegen die immer noch recht flotte Strömung anzukommen. Ich beschloss deshalb flussaufwärts zu paddeln.
Oben am Wehr traf ich Chris, René und Klemens, die sich offenbar zum Wildwassern verabredet hatten. Sie waren mit dem Auto bis zum Wehr bei Hirschau gefahren und hatten den hohen Pegel für eine rasante Abfahrt genutzt. Schade, dass ich davon nichts erfahren habe. Da wäre ich gerne dabei gewesen.
Ich wechselte auch ein-/zweimal die Flussseite unterhalb des Wehrs. Dabei wurde mir aber schnell klar, dass ich - selbst wenn ich nicht kentere - sehr nass werde weil die Süllränder des Solo-Tourenboots zu niedrig für derartige Kaspereien sind. Ich sah Klemens noch ein Weilchen zu und machte Bilder, die aber überwiegend verwackelt sind.
Schließlich ließ ich mich von der flotten Strömung wieder zurück zum Bootshaus treiben. dort lagerte ich das Boot wieder ins inzwischen dicht bedachte Bootshaus ein, nahm wohlwollend wahr, dass der Bootshauswart offenbar die völlig vermatschte Wiese vor dem Haus abgesperrt hat damit der Rasen sich erholen kann und machte mich auf den Heimweg.
Freitag, 17. Oktober 2014
Dachsanierung
Hat das was mit Paddeln zu tun? Ich meine "ja". Die Kanus sollen es ja auch schön haben und nur dann, wenn wir das auch wollen nass werden. Unser Bootshausdach war so undicht, dass die Holzschalung unter dem Dachbelag schon an einigen Stellen zu verrotten begann. Bei heftigerem Regen tropfte es bereits an einigen Stellen.
Deshalb wurde beschlossen in diesem Herbst einen neuen dichten Dachbelag zu befestigen. Dafür wurde diese Woche festgelegt und weil ich besonders an meinen Booten hänge (und dieses Jahr noch keinen Urlaub hatte) habe ich mir dafür auch die ganze Woche frei genommen. Ärgerlicherweise hat das Wetter nicht in dem Maß kooperiert, wie wir uns das vorgestellt hatten.
Irgenwie auch ärgerlich fand ich, dass zu Beginn der Bautätigkeit zwar allerlei Helferinnen und Helfer dabei waren, die Kanujugend aber lediglich beim Verzehr der für die Helfer mitgebrachten Butterbrezeln half. Wir schrubbten die alten Dachschindeln damit kein Moos und Unrat unter dem neuen Dachbelag vor sich hin wuchern kann.
Diese Arbeiten erstreckten sich bis in den Samstag hinein. Montag fiel die Arbeit aus: wir hatten lausiges Wetter und zu wenig Material.
Dafür legten wir dann am Dienstag die Drahtbürsten zur Seite und machten uns an die Dachdeckarbeiten auf dem linken Gebäudeflügel, der aus gemauerten Wänden besteht. Das Wetter war erfreulich gut, wir lernten schnell und kamen gut voran.
Zwar musste das Dach vor Beginn der Arbeiten immer gründlich getrocknet werden aber die Dachpappebahnen ließen sich dann auch zügig aufnageln und verschweißen. Mittags brachte Ruth Butterbrezeln vorbei und wir legten eine entspannte Kaffeepause ein.
Mittwoch, an dem auch erfreulich gutes Wetter war und an dem ich vormittags leider im Büro arbeiten musste, erreichten wir spätnachmittags das Ende des langen linken Flügels unseres L-förmigen Bootshauses. Michel, der an diesen drei Tagen immer dabei war, ist jetzt diplomierter Dachbahnenschweißer.
Donnerstag war der regnerischste Tag der ganzen Woche. Immer wieder zwangen uns Regenschauer vom Dach und wir trockneten vorsorglich nur noch ein/zwei Meter vor dem Aufnageln und Verschweißen der Bahnen.
Erstaunlicherweise gelang es uns am Donnerstag dennoch den rechten Flügel zur Hälfte zu decken. Wir waren damit fast den ganzen Tag beschäftigt und mussten immer wieder teils längere Pausen einlegen.
Dank Corinna gab zum Kaffee Butterbrezeln und Berliner (Vielen Dank!)
Heute, am Freitag, schließlich, an dem ich nur Mittags für drei Stunden mitarbeiten konnte, wurde der hintere Bereich des kurzen Flügels überwiegend von Luci, den die Dachdeckerfirma für uns abgestellt hatte, und der seine Arbeit großartig gemacht hat, und Matthias, dem die Bauleitung unverhofft zugefallen war, die er ebenfalls großartig abgewickelt hat, erledigt.
Am Nachmittag kamen - neben mir - weitere willige Helfer dazu, so dass wir - kurz bevor ich wieder gehen musste mit Aufräumarbeiten beginnen konnten während parallel die letzten Bahnen am Ortgang verschweißt wurden. Die Aufräumarbieten bestanden u.a. darin, allerhand brennbare Abfälle in einem lodernden Feuer der Vernichtung anheim zu geben.
Just zum Abschluss der letzten Dachdeckarbeiten erschienen schließlich auch ein paar Funktionäre unserer kleinen Abteilung, die den übrigen Arbeiten der Woche erstaunlicherweise fern geblieben waren. Sie konnten so immerhin den Abschluss der Arbeiten bezeugen, der mir nun leider entgangen ist.
Nachtrag im November: Aufgrund dieses letzten Satzes wurde ich zuletzt als "Nestbeschmutzer" bezeichnet. Angesichts dessen, dass ich im übrigen Beitrag eine Woche Arbeit an der Bedachung dieses "Nests" schildere erscheint mir dieser Vorwurf einigermaßen paradox.
Deshalb wurde beschlossen in diesem Herbst einen neuen dichten Dachbelag zu befestigen. Dafür wurde diese Woche festgelegt und weil ich besonders an meinen Booten hänge (und dieses Jahr noch keinen Urlaub hatte) habe ich mir dafür auch die ganze Woche frei genommen. Ärgerlicherweise hat das Wetter nicht in dem Maß kooperiert, wie wir uns das vorgestellt hatten.
Irgenwie auch ärgerlich fand ich, dass zu Beginn der Bautätigkeit zwar allerlei Helferinnen und Helfer dabei waren, die Kanujugend aber lediglich beim Verzehr der für die Helfer mitgebrachten Butterbrezeln half. Wir schrubbten die alten Dachschindeln damit kein Moos und Unrat unter dem neuen Dachbelag vor sich hin wuchern kann.
Diese Arbeiten erstreckten sich bis in den Samstag hinein. Montag fiel die Arbeit aus: wir hatten lausiges Wetter und zu wenig Material.
Dafür legten wir dann am Dienstag die Drahtbürsten zur Seite und machten uns an die Dachdeckarbeiten auf dem linken Gebäudeflügel, der aus gemauerten Wänden besteht. Das Wetter war erfreulich gut, wir lernten schnell und kamen gut voran.
Zwar musste das Dach vor Beginn der Arbeiten immer gründlich getrocknet werden aber die Dachpappebahnen ließen sich dann auch zügig aufnageln und verschweißen. Mittags brachte Ruth Butterbrezeln vorbei und wir legten eine entspannte Kaffeepause ein.Mittwoch, an dem auch erfreulich gutes Wetter war und an dem ich vormittags leider im Büro arbeiten musste, erreichten wir spätnachmittags das Ende des langen linken Flügels unseres L-förmigen Bootshauses. Michel, der an diesen drei Tagen immer dabei war, ist jetzt diplomierter Dachbahnenschweißer.
Donnerstag war der regnerischste Tag der ganzen Woche. Immer wieder zwangen uns Regenschauer vom Dach und wir trockneten vorsorglich nur noch ein/zwei Meter vor dem Aufnageln und Verschweißen der Bahnen.
Erstaunlicherweise gelang es uns am Donnerstag dennoch den rechten Flügel zur Hälfte zu decken. Wir waren damit fast den ganzen Tag beschäftigt und mussten immer wieder teils längere Pausen einlegen.
Dank Corinna gab zum Kaffee Butterbrezeln und Berliner (Vielen Dank!)
Heute, am Freitag, schließlich, an dem ich nur Mittags für drei Stunden mitarbeiten konnte, wurde der hintere Bereich des kurzen Flügels überwiegend von Luci, den die Dachdeckerfirma für uns abgestellt hatte, und der seine Arbeit großartig gemacht hat, und Matthias, dem die Bauleitung unverhofft zugefallen war, die er ebenfalls großartig abgewickelt hat, erledigt.
Am Nachmittag kamen - neben mir - weitere willige Helfer dazu, so dass wir - kurz bevor ich wieder gehen musste mit Aufräumarbeiten beginnen konnten während parallel die letzten Bahnen am Ortgang verschweißt wurden. Die Aufräumarbieten bestanden u.a. darin, allerhand brennbare Abfälle in einem lodernden Feuer der Vernichtung anheim zu geben.
Just zum Abschluss der letzten Dachdeckarbeiten erschienen schließlich auch ein paar Funktionäre unserer kleinen Abteilung, die den übrigen Arbeiten der Woche erstaunlicherweise fern geblieben waren. Sie konnten so immerhin den Abschluss der Arbeiten bezeugen, der mir nun leider entgangen ist.
Nachtrag im November: Aufgrund dieses letzten Satzes wurde ich zuletzt als "Nestbeschmutzer" bezeichnet. Angesichts dessen, dass ich im übrigen Beitrag eine Woche Arbeit an der Bedachung dieses "Nests" schildere erscheint mir dieser Vorwurf einigermaßen paradox.
Montag, 13. Oktober 2014
Urlaubsmontag
Røskva und ich sind am späten Nachmittag doch noch zu einer Neckarinselrunde aufgebrochen weil der Himmel klar war und ausnahmsweise keine Regentropfen fielen. Eigentlich wollten wir ja in dieser Woche das Bootshausdach sanieren, das wir Freitag/Samstag im Großrudel von Moos und Unrat befreit haben, aber der Regen und die Nässe dieses Montags haben weitere Aktionen bisher erfolgreich vereitelt.
Rskva hat sich inzwischen daran gewöhnt, dass ich das Boot ziemlich aufkante, wenn ich solo darin paddele. Sie setzt sich eben in die tiefste Stelle, legt ihren Kopf auf den Süllrand und schaut den Enten und Schwänen traurig hinter her, mit denen sie doch so gern spielen würde.
Oben am Bootshaus trafen wir noch Erdmann, mit dem ich ein Weilchen plauderte. Er half mir das Boot zum Bootshaus zurück zu tragen. Vielen Dank!
Oben am Bootshaus trafen wir noch Erdmann, mit dem ich ein Weilchen plauderte. Er half mir das Boot zum Bootshaus zurück zu tragen. Vielen Dank!
Klemens' Bilder
Wie immer hat Klemens vortreffliche Bilder auf unserer gestrigen Fahrt gemacht, aus denen ich hier mal eine Auswahl wieder gebe.
Der Autor, der beim Ziehschlag Körperrotation vermissen lässt aber einigermaßen nett in die Kamera schaut weil ihm diese sonnige Herbstfahrt besonders viel Spaß gemacht hat.
Vielen Dank für die großartigen Bilder, Klemens!
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| Herbstimpression |
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| Zwei Kajakpaddlerinnen |
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| Zwei Canadier ohne Paddler |
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| Ein Paddler ohne Boot |
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| Kein Paddler aber mit Boot |
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| Gewichtsverlagerung ins Heck |
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| Rote Boote mit Außenseiter |
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| Autos mit roten Booten (und Außenseiter) |
Vielen Dank für die großartigen Bilder, Klemens!
Sonntag, 12. Oktober 2014
Herbstsonntag
An diesem herbstlichen Bilderbuchsonntag waren wir - statt an der Sanierung des Bootshausdaches zu werkeln - zu siebt auf dem Neckar. Wir hatten uns spontan für die Strecke von Sulz nach Horb entschieden und starteten um 10:00 Uhr am Bootshaus.
Gegen 11:00 waren wir in Sulz, zogen uns um, versetzten die Autos und paddelten los. Vorbei an dem Bootswrack, das schon mindestens seit August dort dümpelt.
Rolf, mit dem ich - wie wir mit Schrecken feststellen mussten - seit Januar keine gemeinsame Tour mehr unternommen habe, war in seinem Solo-Tourencanadier dabei. Wir anderen waren überwiegend mit "wilden Booten" zugange.
An der Einstiegstelle trafen wir Martin, der - wie ich im August - mit dem Zug von Horb zurück gefahren war. Er schloss sich uns in seinem Tourenkajak an und nahm in Kauf immer wieder zu warten bis wir Tübinger an der einen oder anderen Stelle unseren Spieltrieb ausgelebt hatten.
Matthias bemühte seine Polingstange und paddelte mutig unter Baumleichen hindurch, die nur noch am seidenen Faden zu hängen scheinen. Ich war versucht auszusteigen und ein wenig nachzuhelfen, wurde aber von meinen Mitpaddlern zurückgehalten.
In Fischingen mussten wir das trocken gefallene Wehr umtragen. Als wir im Ort ankamen kam endlich die Sonne heraus, die sich bis dahin noch im Hochnebel versteckt hatte. Wie immer dümpelte auf dem Wehrbecken das ingeniöse Blechruderboot.
Neben der bemoosten Schrägwehrfläche ist am Fischinger Wehr auf der linken Seite ein trockener Streifen auf dem man sicher laufen kann. Die Boote gleiten auf der rutschigen Ebene hinunter und rutschen am Ende in das seichte Becken unterhalb des Wehrs.
Unterhalb Fischingens kommen allerlei nette kleine Schwälle und Wellen. In einer davon hielten wir uns besonders lang auf.
Während rechts im Kehrwasser "Schlange" gestanden wurde versuchte sich eine/r nach dem/der anderen in der Welle. Sie war heute nur von der rechten Flusseite (orographisch) anfahrbar und schwallte recht unregelmäßig.
Umso spannender war es in ihr zu surfen. Mehrere Züge brausten auf der neben dem Fluss verlaufenden Bahnstrecke vorbei während wir in der Welle surften. Der Fernverkehr führt bis in die Schweiz, der Nahverkehr verbindet die Städte und Dörfer im Neckartal.
Schließlich erreichten wir die historische Pfahljochbrücke an der wir traditionell eine Pause einlegen. So auch heute.
Wir befestigten die Boote am Ufer oder zogen sie hinauf...
...und nahmen ein Vesper auf der Brücke ein.
Matthias und Klemens stellten Versuche in der Stromzunge oberhalb der Brücke an - Matthias mit der Polingstange und Klemens mit meinem M.E.
Immer wieder arbeitete sich Matthias die kleine Schwelle hinauf. Irgendwann in naher Zukunft wollen wir mal bei der Brücke parken und uns vielleicht bis nach Fischingen hinauf arbeiten. Wenn uns die Puste ausgeht oder wir keine Lust mehr haben paddeln wir zurück.
Schließlich ging es weiter. Gleich unter der Brücke kommt die Glattmündung, in die Rolf ein ganzes Stück hinein paddelte. Wir paddelten zügig weiter und genossen den Sonnenschein und den Anblick der bunter werdenden Bäume.
Nach einiger Zeit kam die große unvermeidliche Schwallwelle auf der linken Flusseite durch die alle unbeschadet hindurch stießen. Sie befindet sich an einer Stelle, an der man quasi nicht an ihr vorbei kommt. Heute war sie eher harmlos.
Kurz nach Dettingen kamen die beiden Sohlschwellen. In der oberen ist eine Lücke, die von oben nur durch einen geringfügig niedrigeren Wasserstand in der Wehrkuppe zu erkennen ist. Von unten sah man sie heute im Gegenlicht besonders gut.
Matthias gelang es mit seine langen Boot über die Kuppe hinweg zu "boofen".
Roland hatte sich für die "neue alte" Viper der Padelfreunde entschieden und kam prima zurecht mit dem Boot. Lediglich das Paddeln mit zusammengefalteten Knien machte ihm auf Dauer Beschwerden.
Der Abschnitt oberhalb Horbs ist besonders zäh, da hier die Strömung stark nachlässt und sich der Fluss weit aufstaut. Wir ackerten dennoch frohen Mutes zu unserer Aussatzstelle, da sich in ihrer unmittelbaren Nähe ja ein Café befindet.
In diesem Café nahmen wir - nachdem wir die Boote verladen hatten - noch Kaffee und Kuchen zu uns und plauderten über allerlei Vergangenes und Zukünftiges. So wollen wir möglicherweise kommendes Wochenende eine Tour auf der Donau angehen.
Hoffentlich macht das Wetter mit. Wir waren zuletzt 2011 (davor 2010) im Winter auf dem Abschnitt. Jetzt im Herbst kann das eine richtig nette Wanderfahrt werden.
Mehr Bilder der heutigen Fahrt - insbesondere irre viele "Surfbilder" - gibt es in einem Webalbum.
Gegen 11:00 waren wir in Sulz, zogen uns um, versetzten die Autos und paddelten los. Vorbei an dem Bootswrack, das schon mindestens seit August dort dümpelt.
Rolf, mit dem ich - wie wir mit Schrecken feststellen mussten - seit Januar keine gemeinsame Tour mehr unternommen habe, war in seinem Solo-Tourencanadier dabei. Wir anderen waren überwiegend mit "wilden Booten" zugange.
An der Einstiegstelle trafen wir Martin, der - wie ich im August - mit dem Zug von Horb zurück gefahren war. Er schloss sich uns in seinem Tourenkajak an und nahm in Kauf immer wieder zu warten bis wir Tübinger an der einen oder anderen Stelle unseren Spieltrieb ausgelebt hatten.
Matthias bemühte seine Polingstange und paddelte mutig unter Baumleichen hindurch, die nur noch am seidenen Faden zu hängen scheinen. Ich war versucht auszusteigen und ein wenig nachzuhelfen, wurde aber von meinen Mitpaddlern zurückgehalten.
In Fischingen mussten wir das trocken gefallene Wehr umtragen. Als wir im Ort ankamen kam endlich die Sonne heraus, die sich bis dahin noch im Hochnebel versteckt hatte. Wie immer dümpelte auf dem Wehrbecken das ingeniöse Blechruderboot.
Neben der bemoosten Schrägwehrfläche ist am Fischinger Wehr auf der linken Seite ein trockener Streifen auf dem man sicher laufen kann. Die Boote gleiten auf der rutschigen Ebene hinunter und rutschen am Ende in das seichte Becken unterhalb des Wehrs.
Unterhalb Fischingens kommen allerlei nette kleine Schwälle und Wellen. In einer davon hielten wir uns besonders lang auf.
Während rechts im Kehrwasser "Schlange" gestanden wurde versuchte sich eine/r nach dem/der anderen in der Welle. Sie war heute nur von der rechten Flusseite (orographisch) anfahrbar und schwallte recht unregelmäßig.
Umso spannender war es in ihr zu surfen. Mehrere Züge brausten auf der neben dem Fluss verlaufenden Bahnstrecke vorbei während wir in der Welle surften. Der Fernverkehr führt bis in die Schweiz, der Nahverkehr verbindet die Städte und Dörfer im Neckartal.
Schließlich erreichten wir die historische Pfahljochbrücke an der wir traditionell eine Pause einlegen. So auch heute.
Wir befestigten die Boote am Ufer oder zogen sie hinauf...
...und nahmen ein Vesper auf der Brücke ein.
Matthias und Klemens stellten Versuche in der Stromzunge oberhalb der Brücke an - Matthias mit der Polingstange und Klemens mit meinem M.E.
Immer wieder arbeitete sich Matthias die kleine Schwelle hinauf. Irgendwann in naher Zukunft wollen wir mal bei der Brücke parken und uns vielleicht bis nach Fischingen hinauf arbeiten. Wenn uns die Puste ausgeht oder wir keine Lust mehr haben paddeln wir zurück.
Schließlich ging es weiter. Gleich unter der Brücke kommt die Glattmündung, in die Rolf ein ganzes Stück hinein paddelte. Wir paddelten zügig weiter und genossen den Sonnenschein und den Anblick der bunter werdenden Bäume.
Nach einiger Zeit kam die große unvermeidliche Schwallwelle auf der linken Flusseite durch die alle unbeschadet hindurch stießen. Sie befindet sich an einer Stelle, an der man quasi nicht an ihr vorbei kommt. Heute war sie eher harmlos.
Kurz nach Dettingen kamen die beiden Sohlschwellen. In der oberen ist eine Lücke, die von oben nur durch einen geringfügig niedrigeren Wasserstand in der Wehrkuppe zu erkennen ist. Von unten sah man sie heute im Gegenlicht besonders gut.
Matthias gelang es mit seine langen Boot über die Kuppe hinweg zu "boofen".
Roland hatte sich für die "neue alte" Viper der Padelfreunde entschieden und kam prima zurecht mit dem Boot. Lediglich das Paddeln mit zusammengefalteten Knien machte ihm auf Dauer Beschwerden.
Der Abschnitt oberhalb Horbs ist besonders zäh, da hier die Strömung stark nachlässt und sich der Fluss weit aufstaut. Wir ackerten dennoch frohen Mutes zu unserer Aussatzstelle, da sich in ihrer unmittelbaren Nähe ja ein Café befindet.
In diesem Café nahmen wir - nachdem wir die Boote verladen hatten - noch Kaffee und Kuchen zu uns und plauderten über allerlei Vergangenes und Zukünftiges. So wollen wir möglicherweise kommendes Wochenende eine Tour auf der Donau angehen.
Hoffentlich macht das Wetter mit. Wir waren zuletzt 2011 (davor 2010) im Winter auf dem Abschnitt. Jetzt im Herbst kann das eine richtig nette Wanderfahrt werden.
Mehr Bilder der heutigen Fahrt - insbesondere irre viele "Surfbilder" - gibt es in einem Webalbum.
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