Montag, 25. Juni 2018

Sandsjön und Mjövattnet



Als ich Bengtfors verlassen habe bin ich nicht weit gefahren sondern habe an einem See angehalten, über dessen südlichen Zipfel die Straße verlief. Die Karte, die an meinem Parkplatz angebracht war um die Angler auf ihre Pflicht zum Kauf eines Angelscheins hinzuweisen, verhieß eine Verbindung zwischen diesem See und dem weiter südlich gelegenen länglichen Gewässer. Und tatsächlich führte ein Tunnel unter der Straße hindurch, durch den ich paddelte.


Ich geriet in einen immer schmaler werdenden Teil des Sees, der über einen gerade noch paddelbaren Ablauf in den nächsten See hinüber führte. Der nächste See kam in Sicht.


In diesem See lebte ein Biber, wie unschwer an seinem großen Bau und den vielen ins Wasser "gefällten" Birken zu erkennen war. Auch dieser See hatte einen Abfluss in den nächstfolgenden, der diesmal noch etwas schwieriger zu passieren war.

Ich übertrug das Boot über die umgestürzten Bäume, passierte das alte Dammwerk und kam zu einem größeren See, der zahlreiche Buchten hatte. Auch dieser See hatte einen Abfluss, den ich aber nicht weiter verfolgte.


Auf dem Weg zurück nahm ich wahr, dass es doch offenbar einen Fahrweg zu diesem See gab. Ein paar wenige Boote lagen versteckt am Ufer und ganz am Ende stand ein alter Bauwagen, der Anglern als Unterstand diente.

Als ich schon am Bau des Bibers vorbei gepaddelt war klatschte etwas laut ins Wasser. Offenbar hat das Tier mich gesehen und die Flucht ergriffen. Wäre es still sitzen geblieben hätte ich es überhaupt nicht wahrgenommen.


Ich arbeite mich zurück zum Auto und setzte meine Reise fort.

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