Dienstag, 15. September 2015

Engadin 2015 Tag 3 - Scuolser

Unsere Kochgruppe war auch für das Frühstück am dritten Tag zuständig und wir bereiteten Rührei in zwei großen Pfannen zu. Dann brachen wir in vier Autos zu unserer dritten Fahrt auf der Scuolser Strecke auf, luden die Boote an der Einsatzstelle ab und brachten die Autos nach Scuols.

Das Scuolser Eck, eine für mich immer furchteinflössende Prallwand auf der linken Flussseite ist von Muren-abgängen total verschüttet. Es liegt nun vier/fünf Meter unterhalb der Wasseroberfläche unter Kies begraben.


Zurück an der Einsatzstelle ging es bei relativ niedrigem Pegel allmählich los. Zunächst galt es noch einigen Rafts auszuweichen, die sich über die steindurchsetzte Strecke mühten. Richtig Spaß machen kann das eigentlich nicht.


Wir hatten allerhand Spaß obwohl nicht jede und jeder völlig unbeschadet die etwas kniffligeren Stellen des Flusses herunter kam. Wir bekamen Gelegenheit mal wieder Flussrettung zu üben. Ein Paddel ging verloren und wurde wieder gefunden. So kam mein Ersatzpaddel mal zum Einsatz.

Im unteren Verlauf der Scuolser Strecke, der sogenannten "Waldschlucht", fließt der Fluss relativ ruhig zwischen altehrwürdigen Gemäuern und neu errichteten Betonbrücken hindurch. Das ist immer wieder ein spannender kontrastreicher Anblick. Dann wird es noch einmal etwas turbulenter...


...bis am ehemaligen Suolser Eck erstmal alles ruhig wird weil die Kiesmassen den Fluss aufstauen. Wir landeten linksseitig auf einer Kiesbank an und traversierten - einer nach dem anderen - nach Rechts wo jedem einzeln aus dem Boote geholfen wurde.

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