Dienstag, 15. September 2015

Engadin 2015 Tag 1 - Tösener

Traditionell beginnt das verlängerte Engadin-Wochenende auf der Tösener Strecke, die eine knappe Stunde vor unserem eigentlichen Ziel, Lavin in der Schweiz, an dem österreichischen Ort Tösens liegt. Dort fließt der Inn "tösend" in hohen Wellen zeitweilig ziemlich steil durch eine breite Schlucht.


Die "obere" Einsatzstelle befindet sich am Straßenrand oberhalb von Tösens. Sehr bald wird das Flussbett steiler und bei hohem Pegel bilden sich gewaltige Wellen. Wir hatten einen niedrigen Pegel und mussten zwischen den immer noch ganz ansehnlichen Wellen auf Steinhindernisse achten.


Abgesehen von einer kleinen Schwimmeinlage (Kilian bugsierte den Schwimmer an Land, ich kümmerte mich um das Boot, das glücklicherweise kein Wasser über genommen hatte) kamen wir alle wohlbehalten an der zweiten Einsatzstelle unterhalb der dritten Innbrücke in Tösens an. Dort warteten - wie ich vor vier Jahren - die etwas weniger verwegenen Mitpaddler.


Der Fluss beruhigt sich unterhalb von Tösens und bietet zahlreiche nette Spielstellen und Kehrwasser. Dann nimmt er aber noch ein paar Mal Fahrt auf und an einer Stelle geht es wirklich noch einmal richtig zur Sache. Da bin ich vor vier Jahren lange geschwommen. Diesmal wars kein Problem.



Schließlich kamen wir in Prutz, unserer Aussatzstelle an, holten die Autos, verluden Boote und Ausrüstung und machten uns auf den Weg nach Lavin, wo wir in unserer gewohnten Herberge das Matratzenlager belegten und wo sich die erste Kochgruppe ans Zubereiten des Abendessens machte.

Wir anderen schlenderten durch den Ort oder  tranken Kaffee an der gegenüber liegenden Hauswand, wo die Sonne gerade noch ein wenig hin schien. Es war warm und trocken und der Wetterbericht ließ für die Folgetage etwas weniger günstiges Wetter erwarten. Wir kosteten die Sonne noch einmal richtig aus.

Zu Essen gab es Spaghetti mit Lachssoße und rote Grütze als Nachtisch.

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