Samstag, 13. Oktober 2018

Nachtfahrten


Gesternabend bin ich noch mit Rolf in unserem gemeinsamen Boot, dem Kevlar-Explorer, flott um die Neckarinsel gepaddelt. Dann haben wir darauf gewartet, dass die Kanujugend die Feuerstelle fürs Grillen freigibt. Sie ließ sich Zeit und irgendwann machten wir uns unverrichteter Dinge davon.

Das Grillgut kam zuhause in die Pfanne, es gab ein spätes Abendessen und ich ging später als sonst ins Bett. Umso später wachte ich heute auf. Das ist gut, denn es wird einfach nicht früh genug (für meine Verhältnisse) hell. Ich kam für meine Morgenrunde noch im Dunkeln ans Bootshaus, ließ mich wie zuletzt von Fledermäusen umschwirren und wiederholte die Neckarinselrunde vom Vorabend im kleinen leichten Soloboot.

Gegen Sieben war ich an der Neckarbrücke und langsam wurde der Himmel hell. Die Sonne lässt sich mit dem Aufgehen noch bis 7:30 Uhr Zeit. So lange wollte ich nicht warten.


Ich umrundete den mittleren Brückenpfeiler, machte noch ein Bild von der schläfrigen Neckarfront und paddelte wieder bergauf.


Am Bootshaus angekommen stieg die Sonne dann doch langsam über den Horizont und bestrahlte schwach die Baumwipfel. Ich verstaute das schnelle Boot, schwang mich aufs Fahrrad und machte noch einen kleinen Abstecher zum Bäcker. Dann gabs Frühstück.
Morgen wollen wir eine Sonntagsfahrt auf dem Neckar machen und in meinem Garten Kaffeetrinken. Ich muss die Keksvorräte in meiner Gartenhütte aufstocken.

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