Montag, 5. Mai 2008

271. Wildwasserkurs Tag 2

Tag 2 - Freitag

Beim sonnigen Frühstück im Freien teilte Klaus uns mit, dass er nun doch lieber zu seinem Hausarzt fahren wollte um einen EKG machen zu lassen da ihm der Vorfall von gestern doch zu denken gegeben hatte. Sein Bruder Günter begleitete ihn. Da waren's nur noch 11.

Nach dem Frühstück betrieb Armin mithilfe seines Playmobilboots, Bill (Linkspaddler) und Chingachgook (Rechtspaddler) und einigen Schnüren und Steinchen, die den Flusslauf bildeten, Theorie. Er spielte allerhand Manöver durch, die richtig benamt und theoretisch ausgeführt sein wollten. Wir beteiligten und mit wechselndem Erfolg am Frage-Antwort-Spiel. Später auf dem Fluss sollte Armin immer mal wieder das Spielzeug hervorkramen um bewältigte Stellen oder bevorstehende zu erklären.

Wir fuhren heute von Oleumhütte nach Teisnach. Der Flussabschnitt beinhaltet gegen Ende das berühmt berüchtigte Bärenloch vor dem ich schon deshalb gehörigen Respekt habe, weil darin vor zwei Jahren bei hohem Wasserstand zwei Paddler ertrunken sind (sie fuhren ohne Helm und Schwimmweste / die Diskussion im Canadier Forum war damals lang und heftig). Seitdem stehen an allen Einsatzstellen Schilder, die auf die Helmtrage- und Schwimmwestenpflicht hinweisen.


Anfangs bot der Fluss eine nette Übungsstrecke und Armins Kommentare (wenn ich mich an ihn herantraute und welche "ernten" konnte) verhießen eine Steigerung meiner Leistungen vom Bill-Mason-Stil zu einem Altherrenstil, der zwar tolerabel aber nicht anstebenswert sei. Er erklärte mir, wie ich etwas rasanter vorankommen konnte. Das eine oder andere Kehrwassermanöver (meist die nach links) erntete anschließend auch mal ein motivierendes "Schön" aber hin und wieder (meist bei rechts liegenden Kehrwassern) musste ich mich der eher schwer zu beantwortenden Frage "was war denn das?" stellen.


Dreimal an diesem Tag wäre ich bei diesen kniffligen Übergreif- manövern beinahe gekentert, konnte das Boot aber gerade noch abfangen und einmal an einer flachen völlig übersichtlichen Stelle verkantete sich mein übergriffenes Paddel so hinter dem Boot, dass ich ins Wasser rollte. Da das Wasser hier nun wirklich gerade einmal 35cm tief war konnte ich mich schnell wieder aufrichten, das Boot an einem Steinblock in der Flussmitte entleeren und weiterfahren.


Irgendwann zwischenzeitlich nahm ich wahr, dass mein Paddelgriff sich bewegte. Ich lieh mir Franks Ersatzpaddel - ein ungekehltes Robson-Paddel - sehr schön zu handhaben.

Zwischenzeitlich zwangen uns einige Donnerschläge ans Ufer, wo wir im Schutz eines Felsüberhangs eine Weile abwarteten. Aber das Gewitter zog vorbei, so dass wir anschließend die Welle reiten konnten, die vor uns im Fluss während des Wartens verlockend vor sich hin gerollt war. Selbst mir, der das mit dem Wellensurfen nicht so drauf hat, gelang es, mich darin einige Zeit zu tummeln (ich kann aber immer noch nicht so recht den Reiz dieser Gleichgewichtsübung nachvollziehen)

In Oberauerkiel machten wir eine längere Pause um dann ins eigentliche Bärenloch zu fahren.

Hier mäandert der Fluss in stetem Gefälle durch den Wald, zahlreiche Steine liegen im und unter dem Wasser und es ist kein Wunder, dass es hier immer wieder zu Kenterungen kommt. Fatal können sie enden, wenn man - wie ein vorbeipaddelnder Kajak-Fahrer weder Helm noch Schwimmweste trägt und sogar noch einen Bootswagen aufs Vordeck geschnallt hat. An diesem Tag mussten wir nur über ihn und wenige andere den Kopf schütteln. Am nächsten kamen wir aus dem Kopfschütten gar nicht mehr heraus.


Zusätzlich problematisch ist bei Rettungssituationen, dass außer wenigen teils zerfurchten Holzabfuhrwegen keine Straßen in das Flusstal führen. Bis Rettung von außen da ist kann lange Zeit vergehen.

Das Wehr der Papierfabrik in Teisnach bot - kurz vor Ende der Strecke - eine achthundert Meter lange Umtragungsstrecke, die irgendein unfähiger Bauleiter bei der Kanalmauererhöhung mit Schuttbergen und Betonhaufen in Form und Format von Riesentrollexkrementen garniert hat - eine unnötige und offensichtlich böswillige Schikane (im Fall von Rettungsmaßnahmen möglicherweise tödliche Hindernisse). Anschließend setzt man die Boote dann hinter der Papierfabrik ein um den Krafwerksausfluss zu durchfahren und nach 500 Metern an der Aussatzstelle unter der Straßenbrücke anzukommen.

Wir kamen erst spät zum Zeltplatz, aßen schnell und gingen früh in die Schlafsäcke. Mein Zelt war wieder mollig warm da ich gleich beim Heimkommen den Ofen angeheizt hatte um die nassen Sachen trocken zu kriegen.

Nachtrag: Heute abend war ich (weil Røskva unbedingt mitwollte) erstmals wieder mit dem Flachwasserboot und Sit'n'Switch betreibend unterwegs. Der Übergang ist - anders als erwartet - völlig problemlos. Ich stelle nur fest, dass ich mich erheblich mehr ins Zeug lege nach den vier Tagen auf wildem Wasser. Ich war in Rekordzeit um die Neckarinsel und nach einer knappen Stunde wieder zuhause bei meinen vernachlässigten Kindern.
Morgen kommt der Bericht über den 3. und 4. Tag Wildwassserkurs.

270. Wildwasserkurs Tag 1

Nach einer etwas beschwerlichen Anreise am Mittwochnachmittag (Feierabendstau ab München) kam ich am Abend in Viechtach an, wo Armin und Elke bereits mit Uli vor dem Zelt saßen von wo aus sie mir beim Aufbau meiner beheizten Unterkunft zusehen durften. Wir saßen dann noch einige Zeit im Freien, bis der Regen gegen 22:00 Uhr das Signal zum Schlafengehen und Kräftesammeln für die vier folgenden Tage gab.

Noch während der milden etwas verregneten Nacht traf Bernd ein und Peter hatte sich mit seiner Familie auch schon vorher auf dem Platz niedergelassen, was aber erst am Donnerstag um 10:00 Uhr offenbar wurde als sich alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen bei klarem Wetter trafen: die Brüder Klaus und Günter aus München, Marion, Werner und Falk, Michel und Frank. Insgesamt waren wir 13.

War mir schon am Vorabend klar geworden, dass das ein höchst heterogener Haufen von Könnern, Ko-Trainern, Veteranen und blutigen Anfängern war, so wurde mir an dieser Stelle, an der schon einmal die Ausrüstung durchgesprochen wurde, letztlich klar, dass ich mich selbst getrost den paar verwegenen Greenhorns zurechnen konnte, die sich mehr oder weniger in den Kurs hineingemogelt hatten und mit denen Armin und seine Helfer letztlich am meisten Mühe haben sollten.


Tag 1 - Donnerstag

Der Kurs begann mit einer Einweisung in die Kursetikette, deren zentrales Kernelement die unanzweifelbaren Führungsposition und Entscheidungsmacht von Armin auf dem Wasser ist - eine notwendige Aushebelung demokratischer Grundtugenden zum Zweck der allgemeinen Entscheidungssicherheit (und -schnelligkeit) in Krisensituationen. Dann machten wir einige Übungen im Wurfsackwerfen denn auf dem Plan stand heute der Gumpenrieder Schwall, der nicht etwa einfach im Boot "bewältigt" sondern in einer kontrollierten Rettungssituation durchschwommen werden sollte.

Nach den Wurfübungen machten wir uns also auf zur Einsatzstelle in Gumpenried, wo wir - anders als an den Folgetagen nicht erst das Autoumsetzproblem lösen mussten, da unser Ziel diesmal der Campingplatz war. Nachdem alle ihre Aus'Rüstung' angelegt hatten (mindestens 8 verfügten über luxuriöse Trockenanzüge, deren Vorteile sie heute wahrlich zu schätzen lernen sollten) setzten wir die Boote ins Wasser und paddelten, erste Kehrwassermanöver mit Frank durchspielend an den Schwall, vor dem wir die Boote anlandeten um die ganze Sache mal zu besichtigen: Ein beeindruckender Katarakt, der erfreulich (für meine Verhältnisse auch beängstigend) viel Wasser führte (Hier ein Panorama-Bild)


Frank und Falk paddelten eben mal gekonnt den Schwall hinunter und positionierten sich in ihren Booten am Schwallende. Wir stellten uns am Flussrand an allen erdenklichen Stellen mit unseren Wurfsäcken auf und Marion machte den Anfang indem sie oben in der Flussmitte ihr Boot aktiv kenterte. Lehrbuchmäßig platzierte sie ihr Boot vor sich und schwamm Füße voraus und an der Wasseroberfläche mit dem Paddel in der Hand hinter dem Boot her - dabei schob sie das Boot immer wieder nach vorne, was ganz am Ende nicht mehr so recht klappte - kurze Zeit später sollte mir klar werden warum das so knifflig ist.

Erst nachdem auch ich einmal einen Teilnehmer samt Boot mit dem Wurfsack rausgezogen hatte (ein Glück, dass mein Wurf an die Stelle traf, die ich angepeilt hatte) war ich mit Schwimmen dran und musste feststellen, dass der schwarze Regen in dieser Jahreszeit doch noch lausig kalt ist. Mir blieb erstmal die Spucke weg und ich meine, dass ich auch erstmal herzhaft gähnen musste. Jedenfalls schluckte ich während des wilden Ritts allerhand Luft und Wasser und konnte ganz an Ende auch nicht verhindern, dass das Boot schräg vor mich trieb. Immerhin war der Wurfsackwurf so exakt, dass ich das Seil gut greifen konnte und so am Ende des Schwalls gut (aber beständig rülpsend) wieder aus dem Wasser kam.

Bei Klaus, der nach mir gekentert war, ging doch gleich anfangs so viel schief, dass er Boot und Paddel loslassend nach Hilfe winkend wesentlich weiter oben gleich wieder herausgezogen wurde und lange noch nach Luft schnappen musste. Auch er hatte - wie ich - nur einen Neoprenanzug an und durchlitt offenbar einen leichten Kälteschock, den zu überwinden ihm nicht so gut gelang wie mir. Falk als Rettungssanitäter konnte ihn wieder auf die Beine bekommen aber uns wurde allen klar, dass diese Übung sehr dicht an der Realität einer wirklichen Rettungssituation angesiedelt war.


Später trugen die meisten ihre Boote wieder nach oben und befuhren den Schwall. So auch ich. Obwohl von "Befahrung" bei mir nicht wirklich die Rede sein konnte: Bei der abendlichen Videoanalyse konstatierte Armin, dass ich einen "Bill-Mason-Stil" habe (und das war - auch beim besten Willen - nicht als Kompliment gemeint) und mich unter Nutzung einer "Mogellinie" um die schwierigen Stellen herumdrückte (was zur Folge hatte, dass ich einmal so auf einen flachen Felsen auflief, dass ich nur noch rückwärts runter kam und ein Stück des Schwalls rückwärts "bewältigte"). Wenn ich das so beibehalten wolle könnte ich mir die Kursteilnahme sparen. Meine etwas schwächliche Erwiderung, dass ich meinte, zum Wildwasserfahren gehöre ja doch dazu, die schwierigen Stellen zu umfahren, also in dem Fall den hohen Wellen durch allerlei Kehrwassermanöver im Randbereich zu entgehen, regte Armin zu der Überlegung an, uns doch am Folgetag den Schwall erneut mit Boot aber ohne Paddel fahren zu lassen um zu beweisen, dass es da keine "schwierige Stelle" gab und dass die Wellen das Boot schon nicht umwerfen, wenn man sie ordentlich abreitet.


Das war für mich schon mal (hinter all der etwas schwer verdaulichen Kritik) ein Aha-Erlebnis: Wellen, selbst querschiffs, machen nix solange das Boot auf der Wasseroberfläche horizontal liegt und der Paddler vertikal zum Erdmittelpunkt bleibt. Sie werden locker aus der Hüfte "abgeritten". Schwierig werden erst Rückläufe in stark brechenden Wellen.


Die restlichen Kilometer paddelten wir, weiterhin jedes erdenkliche Kehrwasser ausnutzend zum Campingplatz wobei die Kursphilosophie sich mir sehr allmählich erschloss. Hier wird nicht dogmatisch auf Körperrotation, Paddelbox und Aufkantwinkel geachtet - Armin sagt, dem, der sich in seiner Nähe hält und Rückmeldung einfordert, was er wissen muss und wer es vorzieht mit Abstand seinen Kurs zu fahren kann dies einfach mit der Sicherheit der Gruppe (hinter dem Führungsboot und vor dem Abschlussboot) tun. So entpuppten sich auch vermeintliche Profis als routinierte Paddelseitenwechsler, was ja auch völlig Okay ist solange man in den kniffligen Passagen nicht auf zeitaufwändige Seitenwechselmanöver angewiesen ist).

Am Abend nahmen wir uns - nach einem luxuriösen Abendessen im Lokal - die Videoaufnahmen vor und analysierten unsere Paddelmanöver. Meine Pirouette auf dem flachen Felsen (mit freundlichem Winken in die Kamera) löste gehörig Heiterkeit aus.

Währenddessen hatte ich im Zelt den Ofen angeheizt damit die nassen Sachen trocken konnten. So kroch ich spät im warm geheizten Zelt in meinen Schlafsack. Die Nacht wurde lausig frisch und ich legte mir Anfeuerholz zurecht um am anderen Morgen als erstes wieder den Ofen anmachen zu können.

Sonntag, 4. Mai 2008

269. Wer war das?

Gleich am zweiten Tag des Wildwasserkurses (ich werde etappenweise berichten wenn ich die Bilder von Falk kriege) ist meine neues Wildwasser- paddel kaputt gegangen. War wohl doch nicht so solide zusammengefügt, wie der Verkäufer (von dem ich nur den Vornamen weiß) beim GOC-Treffen versprochen hatte. Jetzt muss ich mich mit Epoxidkleber und seiner Verwendung vertraut machen.

Dienstag, 29. April 2008

268. Nix vergessen?

Und wieder steht das Auto voll gepackt am Straßenrand. Morgen fahre ich damit noch einmal ins Büro und dann am Nachmittag gehts auf ins 'Bayrische'. Gestern nach der Arbeit habe ich schon hektisch das Boot aus dem Bootshaus geholt und den ganzen Zeltkrempel zusammengekramt, zwischenrein noch Proviant erworben und wenn ich nicht vergesse, die Kühlschranksachen morgen einzupacken und mitzunehmen, sollte ich alles Notwendige für vier Tage Wildwasser- kurs dabei haben. Ich bin da immer etwas unsicher und grübele vermutlich bis spät in die Nacht, was ich wohl vergessen haben könnte. Das eine oder andere fällt mir dann in der Nacht tatsächlich noch ein und wenn ich mir keinen Zettel für Aufschriebe neben das Kopfkissen lege kann ich vor lauter Sorge das wieder zu vergessen nicht schlafen. Ja, mit dem Alter kommen die Neurosen...

Samstag, 26. April 2008

267. Spark-Arrester

In Erwartung des am Donnerstag beginnenden Wildwasserkurses habe ich heute schon allerhand Gerümpel zusammengekramt weil ich in den kommenden Tagen wenig Zeit zum Packen haben werde (Außerdem besteht die halbe Expedition ja aus der Vorbereitung).
Unter anderem habe ich den Funkenfänger (Spark-Arrester) vom Rauchrohr des Zeltofens umgebaut. Mit Hilfe von einiger Lagen 'Hasenstallgitter' (feiners Metallgitter gabs nicht im Baumarkt), die ich um einen vorbereiteten runden Holzklotz zurecht geschnitten habe, wurde das Ofenrohr-Dächlein nun etwas aufgepeppt, so dass (hoffentlich) eventuelle Funken verwirbeln, gegen das kältere Metall stoßen und abkühlen und ausglühen bevor sie auf die Nylon-Zeltplane meines Tinde-Zelts fallen. Vor einigen Wochen hatte ich ja ein völlig zugerauchtes Zelt weil die kleinen Öffnungen des Spark-Arresters nach zwei Stunden Ofenbetrieb zugerust waren.

Freitag, 25. April 2008

266. Basic River Canoeing

Ich war mal wieder auf Reisen und hatte Zeit zum Lesen. Fast zu viel Zeit denn eigentlich wollte ich noch rechtzeitig zum Freitagabendtraining nach Tübingen kommen, um an Rainers zweitem WW-Canadier-Kurs teilnehmen zu können. Hab ich nicht geschafft. Dafür konnte ich ein weiteres Buch gründlich studieren:

"Basic River Canoeing" von Robert E. McNair ist ein schmales kleines Büchlein, das auf das gute alte American Red Cross "Canoeing" aufbaut, das ich an anderer Stelle erst ansatzweise gewürdigt habe. McNairs Buch kann allerdings auch schon mit Fug und Recht als 'gut und alt' charakterisiert werden. "Alt" weil es aus dem Jahr 1968 stammt (mein Exemplar ist die dritte Auflage aus dem Jahr 1973) und "gut" weil es weit über die bereits beeindruckend ausführlichen Inhalte des Red Cross-Buchs hinausgeht. Dabei konzentriert es sich auf das Tandem-Paddeln in schnell bewegtem Wasser. Es wird die Kanuausrüstung der beginnenden 70er-Jahre beschrieben (Royalex, Keflar und all den neumodischen Kram gab es dazumal noch nicht). Weiter gehts mit Paddeltechniken für wildes Wasser, Gewässermorphologie und Rettungstechniken bis hin zur Eskimorolle im geschlossenen Slalom-Canadier. Dabei sind stets erfrischend improvisiert erscheinende selbst gezeichnete Illustrationen angefügt. Abschließend wir ein Instructor-Kurs skizziert, nach dessen Lektüre man geradezu Lust bekommt einer kleinen Gruppe einigermaßen geübter Flachwasser-Paddler das Tande-Paddeln auf schneller fließendem Wasser beizubringen.
McNair schreibt auf höchst anschaliche und zeitweilig richtig witzige Weise. Gäbe es einen Markt für solche Bücher sollte man "Basic River Canoeing" eigentlich übersetzen. Das wäre ein lohnendes und überschaubares Projekt - machte aber vermutlich nur Sinn, wenn das RedCross-Buch schon übersetzt wäre.
Übrigens wurde das Buch vom ACA herausgegeben. Das ist nicht etwa der ACA (American Canoe Association) sondern die American Camping Association, die es heute noch gibt.

Montag, 21. April 2008

265. Neues Paddel

Gestern Abend war ich noch einmal eine kleine Neckarrunde drehen und habe dabei - im Flachwasserboot - das neue Wildwasserpaddel ausprobiert. Ist natürlich ein wenig widersinnig aber ich war ebenfalls scharf drauf zu sehen wie viele Stocherkähne schon im Wasser sind (wenige) und hatte nicht genug Zeit mich in die volle Wildwasserkluft zu werfen (und will gar nicht damit anfangen, in Jeans und T-Shirt zu wildwassern - auch wenn unser Neckar alles andere als wild ist).
Nun, wie dem auch sei. Ich hatte ja anfangs Sorge, dass das kleine Paddelblatt und die geringe Länge sich irgendwie ungünstig auswirken könnten aber letztendlich bedingt das kurze Blatt, dass der Schaft die optimale Länge für mich hat und die Breite des Paddelblatts sorgt für satten Vortrieb. Trotz der Breite lässt es sich beim Übergreifen recht gut unter Wasser wieder nach Vorne führen.
Jetzt bin ich doch neugierig darauf es einmal im WW-Boot ausprobieren zu können. Aber mein Terminplan ist so voll, dass vor dem WW-Kurs wenig Chancen auf Paddeln bestehen. Ein Jammer.