Klar, dass ich mich mit meiner schon vor Wochen bekundeten Bereitschaft, mich hierfür zur Wahl zu stellen, schon darauf eingestellt habe den Job auch zu kriegen und künftig auszufüllen. Dabei hätte ich mir aber fast gewünscht, dass die Mehrheitsverhältnisse weniger klar gewesen wären da ich meine, dass diese Aufgabe besser von einem Team aus vielleicht zwei Materialfuzzies erledigt werden kann. Insbesondere auch deshalb weil ich von Kajaks wenig Ahnung habe und künftig für die vereinseigenen Boote und Ausrüstung auf allen Ebenen verantwortlich sein soll. Ich hoffe mal, das Birgit, die vom Stimmenanteil her als nächste nach mir folgte mich tatsächlich künftig in dieser Hinsicht unterstützt.
Angenehm finde ich die Vorstellung, dass ich künftig (neben der Instandhaltung der Boote und des Zubehörs) auch für den Kauf der vereinseigenen Boote zuständig sein werde. Den Kauf von Kajaks kann ich sicher deligieren aber Canadier werde ich natürlich selbst anschaffen und meinen Einfluss geltend machen. Ja, da sollte doch auch mal ein WW-Solo-Canadier dabei sein...
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Dort wurde mir gleich zu verstehen gegeben, dass der Name Paddelfreunde durchaus Programm sei und dass man nicht bloß Mitglied werde weil man eine Bootsgarage brauchte. Nun denn, ich konnte mich damit abfinden etwas handwerkliches Engagement einzubringen und nahm gleich an der nächsten Bootshausaktion (ähnlich wie der von gestern) teil. Bei dieser und folgenden Gelegenheiten konnte ich wahrnehmen, dass sich dieser Verein (nicht ausschließlich aber überwiegend) tatsächlich aus Paddel-"FreundInnen" zusammengesetzte. Dieses Rudel besteht aus Leuten unterschiedlichsten Alters und Geschlechts. Leute mit akademischem oder handwerklichem Hintergrund, Schreibtisch- und Werkstatt-"Täter". Massig Kinder, Familien, Singles - einige StudentInnen (wir sind ja in Tübingen).
Zum Training am Freitagnachmittag/-abend werden auch immer mal wieder einige Hunde mitgebracht und an den warmen Sommerabenden paddelt man dann auch mal runter in die Stadt und legt bei einem der Restaurants am Neckarufer an um etwas trinken zu gehen.
Ganz so harmonisch, wie das klingt, ist es natürlich nicht immer. Aber doch erfreulich oft.
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