Freitag, 12. März 2010

Justines Film ist da

Endlich ist der lang erwartete Film von Justine Curgenven da. Als ich ihn im deutschsprachigen Raum (erstmalig) angekündigt habe hat darauf niemand reagiert. Als sich dann genauer rauskristallisierte, dass es sich um ein ziemlich gigantisches Dreistundenwerk handelt habe ich noch eine kleine Initiative gestartet, die dann rasant zum Selbstläufer wurde. Das wäre der Film aber sicher auch ohne meine tätige Mithilfe geworden.
Ich habe bislang erst die erste Hälfte gesehen und bin durchaus zufrieden ohne jetzt in übertriebene Euphorie zu geraten. Es ist eben ein Film, der Paddler beim Paddeln zeigt und sie erklären lässt warum sie dieser Leidenschaft nachgehen. Justine versteht es großartige Aufnahmen zu machen, sie kommentiert hinreichend sparsam und lässt die Paddler vielfach für sich selbst reden. Die technisch perfekten Filmsequenzen tun ihr Übriges. Es ist ein schöner Film geworden, der viele (wenn nicht alle) Aspekte des Canadierpaddelns zeigt (es findet sogar Poling statt).

Allerdings ist er - wie so viele Filme - trotz der beachtlichen Länge von drei Stunden - für mich ein kurzes und eher einmaliges Vergnügen. Ich schau mir sowas gerne einmal an und dann verstaubt die DVD im Regal bis ich vielleicht mal krank darnieder liege und ihn mir noch einmal anschaue. Damit es dem Film nicht so geht werde ich ihn nach diesem Wochenende an die Paddelfreunde weiter reichen. Da kann und sollte noch so mancher seinen Spaß damit haben bevor er in mein Regal zurückfindet und darauf wartet, dass ich ihn vom Krankenbett aus anschaue.

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