Sonntag, 6. Juli 2014

Boote tragen


Wir waren mal wieder in Binzwangen und ich habe jetzt so lange getrödelt, dass Matthias längst einen ausführlichen Bericht geschrieben hat, dem ich eigentlich nichts hinzuzufügen habe. Aber wenn ich mir die Bilder und Matthias' genialen Zehnminutenfilm noch einmal ansehe fällt mir doch noch der eine oder andere Kommentar ein.


Da wir nur zu dritt waren konnten wir zu unsrem Donau-"Playspot" in einem Auto fahren.

Als wir an unserer Einsatzstelle ankamen schreckten wir nicht weniger als drei Ringelnattern auf, die sich auf dem Kies gesonnt hatten und nun im Wasser das Weite suchten. Eine habe ich gerade noch aufs Bild bekommen. Sie schwamm zunächst direkt auf mich zu.

Wir fuhren die Terrassen dann diverse Male auf unterschiedlichsten Routen hinunter und hatten - trotz des nierigen Wasserstands jede Menge Spaß dabei.


Matthias war in seinem 16'-Prospector unterwegs und stellt unter Beweis, dass man auch mit so einem Tourenboot gut die verwinkelte Passage bewältigen kann. Es ist schon erforderlich zwischen den einzelnen Stufen zu manövrieren damit man nicht auf Steine aufläuft. Deshalb lässt sich die Stelle durchaus am unteren rand von Wildwasser-III einordnen.


Ich habe erstmalig die Viper in richtigem Wildwasser bewegt und bin prima damit zurecht gekommen. Das Boot macht ziemlich genau das was ich damit machen will und auch wenn der Süllrand mal unter Wasser gerät lässt es sich problemlos wieder hoch stützen und mit ein paar Litern Wasser im Rumpf getrost weiter paddeln.


Klemens war in seinem Holmes unterwegs, mit dem er in der kleinsten Welle surfen kann. er war zwar noch vor einer Woche in heftigem Wuchtwasser auf dem Inn zugange aber die harmlose Donau hat ihm dennoch wieder gut gefallen.


An einer Welle ist es sogar mir mit der etwas längeren Viper gelungen in der Welle zu surfen. Aber ich mache das ja ohnehin nicht besonders leidenschaftlich.


Hier nun noch das nette Filmchen von Matthias. Er hat es mit schmissiger Musik unterlegt und es ist in drei Teile gegliedert. Im ersten demonstriert Matthias eine Kenterung in strömendem Wasser, die Bootsentlehrung und den Wiedereinstieg. Im zweiten zeigt er eine gelungene Gesamtabfahrt und im dritten bin ich in Großaufnahme bei einer Abfahrt zu sehen (die Kamera war auf dem kurzen Boot etwas zu dicht vor mir montiert).


Schließlich verließen wir diesen netten Playspot wieder nachdem wir die Boot ungefähr zehn Mal wieder hinauf getragen haben. Stets von misstrauischen - manchmal auch anerkennenden - Blicken der Passanten begleitet, die an dieser Stelle nur Leute sehen, die ihre Boote abwärts tragen.


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