Mein Fahrrad habe ich in Sulzau deponiert und bin mit dem Kanu auf dem Auto weiter nach Horb gefahren. Dort traf ich auf dem Parkplatz ein paar Luftbootpaddler:innen an, die im Begriff waren ihr Gefährt zu Wasser zu lassen.
Der Vorteil eines Festrumpfbootes ist, dass es vom Autodach genommen, die Ausrüstung reingepackt wird und es dann losgehen kann. Der Nachteil so eines Bootes ist, das es an jedem Wehr ausgehoben und übertragen werden muss während das Luftboot beim gegenwärtigen Pegel problemlos drei der vier Wehre auf der Strecke hinunterrutschen kann.
Mit dem Wildwasserboot bin ich diese Wehre ja auch schon häufig gepaddelt. Das Laminatboot ist mir dafür zu schade. Der Pegel war überdurchschnittlich hoch, die Strömung flott und dennoch kam es hin und wieder zu Steinberührungen weil das Wasser auch sehr trüb war.
Insbesondere der Abschnitt unter dem zweiten Wehr in Mühlen ist diesbezüglich etwas kritisch. Die Hochwasser spülen das Ufer immer weiter aus, der Fluss wird breiter und bleibt selbst bei hohem Pegel relativ flach. Ich musst nicht aussteigen, aber es knirschte ab und an.
Als die Weitenburg in Sicht kam zeichnete sich wie üblich das Ende meiner Tour ab. Ich rauschte noch das Naturwehr beim Golfplatz hinunter, wurde von keinem Golfball getroffen und landete am Parkplatz des Golfplatzes an. Dort wuchtete ich das Boot aus dem Wasser.




