Sonntag, 22. Juli 2007

106. Vier rote Boote

Am Samstagmorgen traf ich die Paddelklub-Gäste gegen neun auf dem Gelände beim Frühstück an. Bald luden wir die Boote auf die Autos und fuhren dann - mit einem kleinen Zwischenstop im Supermarkt zur Auffrischung der Vorräte - nach Sulzau, wo wir Michaels Auto zurückließen. Kurz nach elf trafen wir Stefan mit Alexander an der Einsatzstelle in Sulz. Die Boote wurden ent- und beladen und wir paddelten bei flotter aber nicht mehr ganz so schneller Strömung wie Mittwoch vor anderthalb Wochen neckarabwärts. Tatsächlich waren wir diesmal spürbar langsamer unterwegs als beim Solistentreffen. Das lag wohl vor allem an der langsameren Strömung, an den beladenen Booten und...




Nach sorgfältiger Prüfung entschieden wir uns die beiden Sohlschwellen unterhalb von Fischingen zu befahren
... vielleicht auch an der Marotte, jedes Kehrwasser zu einem kleinen Schlenker zu mißbrauchen. Eine Vesperpause machten wir dann erst gegen kurz vor zwei in Dettingen. In Horb kamen wir erst gegen 16:00 Uhr an - bei der Solistenfahrt hatten wir noch gut zwei Stunden für die Strecke gebraucht.

Die Umtragung der zwei Wehre in Horb bewältigten wir mithilfe der Bootswagen (Marks Bell-Wildfire passt auf meinen MadRiver-Indy wie der Deckel auf den Topf). Die Strecke unterhalb von Horb erwiess sich als weniger aufregend als der obere Abschnitt. Die vielen zu umtragenden Wehre (so manche an die ich mich erst erinnerte, als wir sie erreichten) wurden immer lästiger und als wir gegen 19:00 Uhr kurz vor Sulzau waren begann es auch noch zu regnen.
Die Tour war zu lang geworden - schlechte Planung.
In Sulzau ließen wir Ulrike mit den Kindern unter den über eine Bank gelehnten Booten im Regen zurück und brausten mit Michaels Auto flußaufwärts um die Vehikel zurück zu holen. Erst gegen neun verabschiedeten wir uns dann etwas hektisch im Nieselregen.
Hier sind die übrigens alle Bilder zur Tour, die ich gemacht habe.

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