Mittwoch, 10. August 2011

Sočaurlaub – Freitag, 05. August


Für diesen vorletzten Tag hatten wir uns erneut (und damit zum dritten Mal) die Friedhofstrecke vorgenommen. Damit ein wenig Variation ins Spiel kam entschlossen wir uns etwas mehr Anlauf zu nehmen und ab der Brücke vor Zaga zu starten. Die Fahrt dahin war ein wenig umständlich, da ich mir in den Kopf gesetzt hatte die Straße links der Soča zu nehmen. Da befand sich aber auf halben Weg eine unangekündigte Baustelle, die uns zum Umkehren zwang.

Wir kamen schließlich auf dem gewohnten Weg zur Brücke, luden die Boote ab und Klemens und ich setzten die Autos um. Dann paddelten wir los und René musste gleich zu Anfang wahrnehmen, dass die Zerrung ins seinem linken Arm, die er sich wohl bei der Kenterung vorgestern zugezogen hatte ihn noch sehr behindert. Auch sonst war diese lange Anfahrt nicht so harmonisch wie unsere bisherigen Fahrten und am Beginn der Friedhofstrecke bleibt René zurück.


Klemens, Anita und ich paddelten weiter und wurden in der Folge das eine oder andere Mal von Kindern und Jugendlichen unserer Paddeljugend überholt, die wir noch an der Einsatzstelle Srpenica I getroffen hatten.


Ziemlich zu Beginn der Friedhofstrecke kenterte Klemens – der Grund dafür wird uns nicht so recht klar. Er war an dem Tag wohl generell etwas aus dem Gleichgewicht. Er versuchte nach der Kenterung seinen Canadier hoch zu rollen aber das gelang nicht weil er an einen Felsen gespült wurde. Er stieg aus, behielt sein Boot bei sich und es gelang uns gemeinsam ihn und das Boot ans Ufer zu bugsieren.

Dann ging es weiter. Am „Korkenzieher“ stiegen wir aus und sahen ihn uns genau an. Die Option rechts von ihm ins Kehrwasser zu fahren und ihn dann quasi von unten zu überwinden wurde diskutiert aber letztlich verworfen. Wir fuhren wieder Chicken-Line. Irgendwo im weiteren Verlauf kenterte Anita noch und an der Aussatzstelle trafen wir unsere Jugendlichen wieder, von denen einige noch die WM- bzw. Slalomstrecke paddeln wollten. Klemens hielt das von der Hängebrücke aus fotographisch fest während ich die Boote verlud.



Auf dem Rückweg holten wir noch René, der sein Boot am Friedhof-Einstieg den Berg hinauf gewuchtet hatte, ab und fuhren zurück zum Campingplatz, wo wir später noch Besuch von Finn, Lukas und Lisa bekamen.
Später schaute noch Siggi aus Sigmaringen vorbei, den ich vom Vorderrhein her kenne. Er verabredete sich mit René für Paddelunternehmungen in der nächsten Woche.


Zum Abendessen leisteten wir uns Chevapchichi im benachbarten Camp Liza. Dort saßen wir fast zwei Stunden und sahen dem bunten Treiben zu. Gegen 20:00 Uhr waren wir zurück bei den Zelten und entfachten ein Lagerfeuer.

Später kamen noch Hartmut und Andreas vorbei.

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