Sonntag, 29. Juni 2008

313. Sonntagvormittag

Heute morgen traf ich mich mit Rolf und wir entschieden uns für unsere Neckarabwärtsfahrt den Vereinsprospector zu wählen weil Royalex mit dem zu erwartenden gelegentlichen Grundkontakt noch am besten zurecht kommt.

Ich hatte zwischenzeitlich mal mit dem Gedanken gespielt die Wildwasserboote zu nehmen, war aber im Verlauf doch recht froh, dass wir die "längeren Strecken" auf dem aufgestauten Wasser vor den drei Wehren doch im (eingeschränkt) gleichtfähigen Wandercanadier bewältigen konnten
Das erste Wehr ist das Wehr, dass mich bei meinen Neckarinselrunden immer zur Umkehr bewegt. Rolf kannte den Abschnitt unterhalb dieses Wehres gar nicht und betrat sozusagen Neuland.

Die kurze Strecke zwischen Wehr und Ruderklub-Anleger bietet tatsächlich das eine oder andere Kehrwasser, so dass wir unsere eingeübten Kehrwassermanöver durchspielen konnten. Dann machten wir auf dem Ruderklub-Anleger Pause und sahen den trainierenden RückwärtsfahrerINNEn zu.
Anschließend ackerten wir entlang der Ruder-Trainingsstrecke zum zweiten Wehr, an dem wir über einen Wiesenweg ca. 100 Meter umtragen mußten. Dannging es einen unwegsamen Abhang hinunter zur Einsatzstelle.

Hier müssen wir mal aufräumen...
Unterhalb des Wehrs Wehr macht der Neckar die eine oder andere Welle, hier und da schaut ein vorwitziger Stein aus dem Wasser und der Fluss beschreibt eine Rechtskurve.
Wir kamen nach kurzer Zeit am Pegelhäuschen von Kirchentellinsfurt vorbei und überlegten warum wohl an Pegelhäuschen immer Drahtseilbahnen über den Fluss geführt werden - muss ich mal als Frage ins Forum stellen. Irgenwer weiß das.

Von rechts mündet an dieser Stelle die Echatz in den Necker. Wir paddelten ein wenig hinauf bis uns die aus dem Bachgrund ragenden Steine aufhielten. Also ging es wieder zurück, an K.-furt vorbei zum dritten Wehr, das aussieht wie eine Bunkerlanalge aus dem zweiten Weltkrieg.
Unterhalb des Wehrs ist der Einstieg etwas zugewachsen, so dass erst Rolf ins Boot kletterte und eine unehrenhafte Ehrenrunde drehte um mich im Bug aufzunehmen. Unehrenhaft deshalb weil er dabei aussah wie der Kanutrainier von Lex Barker. Ich hielt den denkwürdigen Moment natürlich gnadenlos für die Nachwelt fest.

Nach weingen Kilometern kamen wir schließlich beim Kanu-Witt in Oferdingen an, von wo aus uns schon etliche Leihboote entgegen gekommen waren. Der Kanuhändler war da und wir bekamen gekühlte Getränke. Kurz darauf holte Ruth uns ab.

Sonntagnachmittag

Am Nachmittag traf ich mich dann mit Angi, Lisa, Lukas und Ole zu einem kleinen Ausflug ans obere Wehr (Steine umwenden, Krabbelgetier erforschen, tote Fische betrauern) und einer Abfahrt zum Anleger am Hölderlinturm (Eis essen). Wir waren ganz schön lange unterwegs und hatten jede Menge Spaß dabei.

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