Donnerstag, 30. Oktober 2008

Bootstransport

Gestern habe ich - von einer Sitzung in einem dieser Bonner Restministerien kommend - bei Jörg den kleinen grünen Twister abgeholt, den ich so verwegen spontan erworben habe. Jetzt lagert er immer noch auf dem Autodach auf unserem verregneten Behördenparkplatz - bis eben noch bedeckt von einer dünnen Schicht Schnee, denn es hat heute Nacht geschneit und unterwegs immer weiter. Heute abend kommt er ins Bootshaus.

Ich bin ja immer noch etwas zweifelnd, ob das das richtige Boot für mich ist. Zeitweilig bin ich aber gleichzeitig auch recht zuversichtlich weil ich bei solchen Spontankäufen bisher stets Glück hatte und dadurch Ausrüstungsgegenstände erworben habe, die mich nun schon lange begleiten (Bentshaft-Paddel, Karbonstange,...). Na mal sehen. Auf alle Fälle werde ich mich wohl zur Refinanzierung von dem Faltcanadier trennen, der nun wieder verpackt wird und seinen Platz im Bootshaus für den Twister freigeben muss.

Der Besuch bei Jörg war nett, - wir haben ein Weilchen geplaudert. Er hat mir z.B. einiges zu 'American Traders', den Produzenten des Twisters erzählt. Sowie zur Entwicklung des Bootes, bei der er sich dereinst etwas eingemischt hat. Er meint, dass der Twister durchaus auch tourentauglich sein kann und selbst in bewegtem Wasser keine schlechte Figur macht. Ich werde das alles ausprobieren und gegebenenfalls zeitweilig Luftsäcke und verlängerte Decks einbauen, weil das Boot ja sehr schlank und flach ist und in Wellen sicher eintauchen wird. Sein eigentlicher Zweck - freestyle canoeing - darf dadurch aber nicht eingeschränkt werden. Deshalb kommen auch keine festen Kniepolster oder Schenkelriemen in das Boot.

Ob das Freestylen dann jemals bei mir so lässig aussieht wie bei ihm (auf diesem Bild im WoodCanvas-Twister) wird sich zeigen.

Am Ende hat Jörg das Boot - ziemlich genau so, wie ich mir das schon während des Gesprächs für mich überlegt hatte - aus seiner etwas verwinkelten 'Porch' zum Auto getragen, es - ebenso, wie ich das gemacht hätte - umgedreht (damit es in Fahrtrichtung mitfährt - wegen dem 'Karma'...) und wir haben es zusammen auf den Wagen gelegt. Dann habe ich es sorgsam verzurrt.

Schließlich habe ich mich durch die Dämmerung und später dunkle verregnete Nacht zurück auf den Heimweg gemacht. Wenn ich noch dazu komme knipse ich nachher noch Boot und Auto und füge heute abend das Bild hier ein...

Nachtrag: Inzwischen habe ich das Boot provisorisch im Bootshaus eingelagert. Morgenabend werde ich den Faltcanadier runter holen, die Auflagen auspolstern und dort den Twister - wenns geht nach einer Probefahrt - einlagern.

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