Nach einer Nacht auf dem Campingplatz in Schnitzmühle (Viechtach), der erheblich besser ausgestattet ist al der am Höllensteinsee und obendrein billiger, bin ich nach Gumpenried aufgebrochen und habe einen Spaziergang zum Gumpenrieder Schwall unternommen.
Ich habe mir den Schwall angesehen und festgestellt, dass er durchaus im Tourenboot zu bewältigen ist. Mir war nur nicht recht klar, ob der aktuelle Pegel eine Befahrung erlaubt.
Darüber klärten mich drei Kajakpaddler auf, die irgendwann auf dem Parkplatz bei der Staumauer erschienen und ihre Boote abluden. Ich tat das Gleiche und setzte kurz nach ihnen ein. Ein wenig hoffte ich ja, dass sie etwas auf mich achten würden.
Die Herren paddelten jedoch stur geradeaus. dümpelten den Schwall hinunter ohne auch nur in ein Kehrwasser ein zu schwenken und würdigten mich keines Blickes. Ich blieb also auf mich allein gestellt und ging die Sache vorsichtig an.
Ich hatte vorsorglich meinen alten Wildwasserhelm angezogen. Die Weste trug ich sowieso stets. An einer Stelle musste ich an einem größeren flach überspülten Stein entlang gleiten. Er brachte mein langes Boot aber nicht aus der Bahn und ich konnte in relativ ruhigem Wasser abfahren.
So nahm das boot auch kaum Wasser über. Am Ende des Schwalls waren gerade einmal einige Spritzer ins Boot gekommen, so dass nicht einmal ein halber Liter auszuleeren war. Ich ging in Tourenmodus über, überholte die muffigen Kajaker und legte dann irgendwann für eine kleine Vesperpause am Ufer an.
Gleichzeitig mit den drei Kajakern kam ich in Schnitzmühle an. Zwei von ihnen brachen auf um ihr Auto zurück zu holen. Sie kamen nichtmal auf die Idee mich mitzunehmen. Ich hatte meine Wanderschuhe mitgenommen und erwog zurück nach Gumpenried zu laufen.
Vorsichtshalber checkte ich jedoch noch die Fahrtzeiten der Waldbahn. Da sie nach fünf Minuten fuhr nahm ich ein 2,80 €-Ticket und fuhr in Windeseile zurück nach Gumpenried. Unterwegs konnte ich den Flusslauf beobachten und Bilder aus dem Zugfenster machen.
Ungefähr gleichzeitig mit den Kajakern am ich wieder am Zeltplatz an, verlud mein Boot und machte mich davon. Diese erneute (2008, zwei Mal 2010) Befahrung des Gumpenrieder Schwalls war ein schönes bestätigendes Erlebnis. Den drei mürrischen Kajakpaddlern habe ich es zu verdanken, dass ich sie angegangen bin. Das gleicht ihre mangelnde Fürsorge für diesen aufdringlichen Tourenstechpaddler aus.
Freitag, 26. April 2019
Blaibacher See und Höllensteinsee
Die Stauseen (Blaibacher See und Höllensteinsee) im Regen sind Grund dafür, dass viele Wanderpaddler ihre Touren erst unterhalb von Blaibach beginnen. Ich setzte mein Boot am großen Parkplatz bei der Blaibachtalsperre ein und paddelte "bergauf".
Der Blaibacher See hat zunächst recht flache Ufer. Wiesen links und Wald rechts bilden das Panorama. Das ist hübsch, aber wenig abwechlungsreich. Da ist ein Biberkadaver am rechten (Wald-)Ufer doch eine überraschende Abwechslung. Es gibt Biber im Regen. Auch tote.
Die Staumauer zum Höllenstiensee blockiert nach 4,6 Kilometern die Weiterfahrt. Sie sollte flussaufwärts rechts (nicht etwa links über die steile Treppe) umtragen werden. Es bietet sich an einen kleinen Spaziergang über die Staumauer zu machen.
Nicht empfehlen kann ich den Besuch des weiter oben gelegenen Biergartens - da wurde ich erst lange überhaupt nicht wahrgenommen und dann hat mich das Speisenangebot auf der Karte so wenig überzeugt, dass ich wieder gegangen bin.
Die Ufer des Höllensteinsees sind erheblich abwechslungsreicher als die des Blaibacher Sees. Ich bin ihn erst einmal hinauf bis zum Zeltplatz Höllensteinsee gepaddelt. Selbst da war noch keine Strömung des Regen wahrnehmbar.
Bei der Rückfahrt hielt ich mich dichter am rechten Ufer (flussab) und sah mir die Felsen an. Schon auf der Hinfahrt hatte ich gelbe Tafeln daran wahrgenommen. Da wurden an mehreren Stellen Schrauben und Ösen im Fels verankert und später sah ich da auch Kletterer.
Da ich mich den Klettern immer stärker zugeneigt fühle und meine Ausrüstung dabei hatte bereute ich jetzt alleine unterwegs zu sein. Ohne Absicherung sollte man solche Stellen nicht klettern. Wie cool wäre es mit dem Boot zu einem Kletterspot zu paddeln?
Ich paddelte zurück, beneidete die Bayerische Wasserwacht, die sich ein Domizil auf einer Seeinsel eingerichtet hat und chillte noch ein wenig auf dem Talsperren-Parkplatz. Ich nahm im dort befindlichen Kiosk später noch ein Stock Kuchen und einen Kaffee zu mir.
Die Seen lohnen sich tatsächlich für eine Halbtagesfahrt. Sie sind jeweils ungefähr 5 Kilometer lang - der Höllesteinsee ist abwechslungsreicher und länger - er erstreckt sich bis nach Viechtach. Sie sollten keinen Grund für einen Fahrtantritt unterhalb Blaibachs bilden. Wer sie auslässt verpasst allerhand.
Der Blaibacher See hat zunächst recht flache Ufer. Wiesen links und Wald rechts bilden das Panorama. Das ist hübsch, aber wenig abwechlungsreich. Da ist ein Biberkadaver am rechten (Wald-)Ufer doch eine überraschende Abwechslung. Es gibt Biber im Regen. Auch tote.
Die Staumauer zum Höllenstiensee blockiert nach 4,6 Kilometern die Weiterfahrt. Sie sollte flussaufwärts rechts (nicht etwa links über die steile Treppe) umtragen werden. Es bietet sich an einen kleinen Spaziergang über die Staumauer zu machen.
Nicht empfehlen kann ich den Besuch des weiter oben gelegenen Biergartens - da wurde ich erst lange überhaupt nicht wahrgenommen und dann hat mich das Speisenangebot auf der Karte so wenig überzeugt, dass ich wieder gegangen bin.
Die Ufer des Höllensteinsees sind erheblich abwechslungsreicher als die des Blaibacher Sees. Ich bin ihn erst einmal hinauf bis zum Zeltplatz Höllensteinsee gepaddelt. Selbst da war noch keine Strömung des Regen wahrnehmbar.
Bei der Rückfahrt hielt ich mich dichter am rechten Ufer (flussab) und sah mir die Felsen an. Schon auf der Hinfahrt hatte ich gelbe Tafeln daran wahrgenommen. Da wurden an mehreren Stellen Schrauben und Ösen im Fels verankert und später sah ich da auch Kletterer.
Da ich mich den Klettern immer stärker zugeneigt fühle und meine Ausrüstung dabei hatte bereute ich jetzt alleine unterwegs zu sein. Ohne Absicherung sollte man solche Stellen nicht klettern. Wie cool wäre es mit dem Boot zu einem Kletterspot zu paddeln?
Ich paddelte zurück, beneidete die Bayerische Wasserwacht, die sich ein Domizil auf einer Seeinsel eingerichtet hat und chillte noch ein wenig auf dem Talsperren-Parkplatz. Ich nahm im dort befindlichen Kiosk später noch ein Stock Kuchen und einen Kaffee zu mir.
Die Seen lohnen sich tatsächlich für eine Halbtagesfahrt. Sie sind jeweils ungefähr 5 Kilometer lang - der Höllesteinsee ist abwechslungsreicher und länger - er erstreckt sich bis nach Viechtach. Sie sollten keinen Grund für einen Fahrtantritt unterhalb Blaibachs bilden. Wer sie auslässt verpasst allerhand.
Planerfüllungsgrad
"Ja mach nur einen Plan!..." hat ein berühmter bayrischer sozialistischer Dichter mal geschrieben, "...Sei nur ein großes Licht! Und mach dann noch’nen zweiten Plan Gehn tun sie beide nicht.
Nachdem ich am Donnerstagmorgen in der Nähe von Kelheim bei 2°C aufgewacht und erstmal die Standheizung angemacht habe war mir klar, dass das mit den Hängemattenübernachtungen nicht realisierbar sein wird. Ich musste umdisponieren.
Einerseits fällt mir das schwer, andererseits bin ich entsetzlich wankelmütig wenn ich allein unterwegs bin. Ich fuhr also doch zunächst nach Cham, wo meine Rundreise beginnen sollte, entschied mich dann aber für eine Fahrt zu den beiden Stauseen (Blaibacher See und Höllensteigsee).
Eine Übernachtung auf dem Zeltplatz Schnitzmühle schloss sich an (das hat sentimentale Gründe, die neun Jahre zurück liegen). Ebenfalls aus sentimentalen Beweggründen paddelte ich am nächsten Tag im Tourenboot den Gumpenrieder Schwall (zuletzt 2010, davor bin ich in 2008 geschwommen), sah mir die Donau bei Deggendorf an, kletterte dort einen Klettersteig und machte eine Rundreise zurück nach Cham (ich hatte immer noch die Illusion von dort aus zumindest Etappenweise den Regen zu paddeln).
Dann entschied ich mich am Samstag für eine kleine Bergwanderung im Schnee, machte noch einmal in Schnitzmühle Halt (um übers WLAN Filme herunter zu laden - die kalten Abende im Bus werden leicht mal lang) und paddelte am Sonntag erneut den Höllensteinsee bis hinauf nach Schnitzmühle. Ich übernachtete diesmal mitten im Wald in den Nähe des Höllensteinkraftwerks.
Am Montag schloss sich vormittags eine Wanderung zur Burgruine Altnussberg an und nachmittags eine erneute Befahrung des Höllensteinsees (diesmal von oben kommend und in der Absicht Michl und Amelie zu treffen, was dann aber erst am Abend geklappt hat).
Am Dienstag machte ich mich auf meinen Ettappenheimweg. Zunächst ging es nach Kelheim, wo ich die Donau hinauf zum Kloster Weltenburg paddelte (zuletzt war ich 2015 da). Und am Mittwoch beging ich morgens zunächst einen Klettersteig paddelte ich ein Stück die Altmühl hinauf, das ich 2013 schon einmal abwärts gepaddelt bin.
Die geplante Regen-/Donaufahrt werde ich nicht aus dem Blick verlieren. Sie kann aber erst später im Jahr, wenn die Nächte erheblich milder sind, stattfinden. Selbst im Bus habe ich häufig gefroren und nachts meine Daunenjacke angezogen.
Nachdem ich am Donnerstagmorgen in der Nähe von Kelheim bei 2°C aufgewacht und erstmal die Standheizung angemacht habe war mir klar, dass das mit den Hängemattenübernachtungen nicht realisierbar sein wird. Ich musste umdisponieren.
Einerseits fällt mir das schwer, andererseits bin ich entsetzlich wankelmütig wenn ich allein unterwegs bin. Ich fuhr also doch zunächst nach Cham, wo meine Rundreise beginnen sollte, entschied mich dann aber für eine Fahrt zu den beiden Stauseen (Blaibacher See und Höllensteigsee).
Eine Übernachtung auf dem Zeltplatz Schnitzmühle schloss sich an (das hat sentimentale Gründe, die neun Jahre zurück liegen). Ebenfalls aus sentimentalen Beweggründen paddelte ich am nächsten Tag im Tourenboot den Gumpenrieder Schwall (zuletzt 2010, davor bin ich in 2008 geschwommen), sah mir die Donau bei Deggendorf an, kletterte dort einen Klettersteig und machte eine Rundreise zurück nach Cham (ich hatte immer noch die Illusion von dort aus zumindest Etappenweise den Regen zu paddeln).
Dann entschied ich mich am Samstag für eine kleine Bergwanderung im Schnee, machte noch einmal in Schnitzmühle Halt (um übers WLAN Filme herunter zu laden - die kalten Abende im Bus werden leicht mal lang) und paddelte am Sonntag erneut den Höllensteinsee bis hinauf nach Schnitzmühle. Ich übernachtete diesmal mitten im Wald in den Nähe des Höllensteinkraftwerks.
Am Montag schloss sich vormittags eine Wanderung zur Burgruine Altnussberg an und nachmittags eine erneute Befahrung des Höllensteinsees (diesmal von oben kommend und in der Absicht Michl und Amelie zu treffen, was dann aber erst am Abend geklappt hat).
Am Dienstag machte ich mich auf meinen Ettappenheimweg. Zunächst ging es nach Kelheim, wo ich die Donau hinauf zum Kloster Weltenburg paddelte (zuletzt war ich 2015 da). Und am Mittwoch beging ich morgens zunächst einen Klettersteig paddelte ich ein Stück die Altmühl hinauf, das ich 2013 schon einmal abwärts gepaddelt bin.
Die geplante Regen-/Donaufahrt werde ich nicht aus dem Blick verlieren. Sie kann aber erst später im Jahr, wenn die Nächte erheblich milder sind, stattfinden. Selbst im Bus habe ich häufig gefroren und nachts meine Daunenjacke angezogen.
Mittwoch, 17. April 2019
Osterpaddelpläne
Das ist der Plan:
Seit langem schon trage ich den Plan einer Befahrung von Regen und Donau mit mir herum. Nun soll es endlich etwas werden. Wie alle Pläne ist er von kurzfristigen Änderungen oder auch vom Abbruch bedroht. So ändere ich z.B. gleich zu Anfang mein Abfahrtsdatum. Statt nach Ostern werde ich die Fahrt aufgrund der blendenden Wetteraussichten für die nächsten Tage vorverlegen. Entweder heute Abend noch oder morgen in aller Frühe breche ich nach Cham auf, wo ich das Auto abstellen will. Dann sind ca. 85 Kilometer Regen und weitere 50 Flusskilometer auf der Donau zu bewältigen.
Für den ersten Teil der Fahrt bis Regensburg veranschlage ich drei Tage. Ich werde jeweils früh aufstehen (so früh, dass ich interessierte Mitfahrer gleich abgewimmelt habe - wir würden da in Konflikte geraten), ein Frühstückchen zu mir nehmen, aufbrechen und unterwegs ein zweites Frühstück in einem der vielen Biergärten am Flussrand zu mir nehmen. So auch das Mittag- bzw. Abendessen.
Wenn ich morgens zwei, mittags zwei und nachmittags nochmal zwei Stunden paddele sollte ich 30 Kilometer am Tag schaffen. Ich muss aufpassen, dass ich nicht zu sehr hetze, Pausen einlege, da wo es schön ist und auch mal ein kleines Nickerchen am Flussufer machen.
Übernachtet wird in der Hängematte. Ich hoffe, dass die Flusslagerplätze hinreichend Baumbestand haben damit ich das Ding da aufspannen kann.
Für die Donaufahrt rechne ich mit schnellerem Vorankommen weil der Pegel jetzt im Frühjahr recht hoch und die Strömung stark ist. Ich muss auf den Schiffsverkehr achten und mich häufig im langsamer strömenden Randbereich aufhalten. Denoch rechne ich damit, dass ich nur eine Übernachtungspause machen werde bis ich in Parkstetten ankomme, von wo aus ein Bus in einer guten Stunde zurück nach Cham fährt. Während der Busfahrt liegen Boot und Ausrüstung irgendwo am Ufer (ich nehme ein Fahrradschloss mit um das Boot zumindest symbolisch fest zu machen).
Je nach Wetterentwicklung und persönlicher Stimmung (vielleicht habe ich erstmal keine Lust mehr auf Paddeln) könnte ich mir vorstellen anschließend noch den fehlenden Regen-Abschnitt von Blaibach bis Cham zu paddeln oder einen der örtlichen Klettersteige zu begehen oder auch mal im Rahmen einer Wanderung meine Beine zu bewegen. Ich habe die ganze Woche nach Ostern frei.
Seit langem schon trage ich den Plan einer Befahrung von Regen und Donau mit mir herum. Nun soll es endlich etwas werden. Wie alle Pläne ist er von kurzfristigen Änderungen oder auch vom Abbruch bedroht. So ändere ich z.B. gleich zu Anfang mein Abfahrtsdatum. Statt nach Ostern werde ich die Fahrt aufgrund der blendenden Wetteraussichten für die nächsten Tage vorverlegen. Entweder heute Abend noch oder morgen in aller Frühe breche ich nach Cham auf, wo ich das Auto abstellen will. Dann sind ca. 85 Kilometer Regen und weitere 50 Flusskilometer auf der Donau zu bewältigen.
Für den ersten Teil der Fahrt bis Regensburg veranschlage ich drei Tage. Ich werde jeweils früh aufstehen (so früh, dass ich interessierte Mitfahrer gleich abgewimmelt habe - wir würden da in Konflikte geraten), ein Frühstückchen zu mir nehmen, aufbrechen und unterwegs ein zweites Frühstück in einem der vielen Biergärten am Flussrand zu mir nehmen. So auch das Mittag- bzw. Abendessen.
Wenn ich morgens zwei, mittags zwei und nachmittags nochmal zwei Stunden paddele sollte ich 30 Kilometer am Tag schaffen. Ich muss aufpassen, dass ich nicht zu sehr hetze, Pausen einlege, da wo es schön ist und auch mal ein kleines Nickerchen am Flussufer machen.
Übernachtet wird in der Hängematte. Ich hoffe, dass die Flusslagerplätze hinreichend Baumbestand haben damit ich das Ding da aufspannen kann.
Für die Donaufahrt rechne ich mit schnellerem Vorankommen weil der Pegel jetzt im Frühjahr recht hoch und die Strömung stark ist. Ich muss auf den Schiffsverkehr achten und mich häufig im langsamer strömenden Randbereich aufhalten. Denoch rechne ich damit, dass ich nur eine Übernachtungspause machen werde bis ich in Parkstetten ankomme, von wo aus ein Bus in einer guten Stunde zurück nach Cham fährt. Während der Busfahrt liegen Boot und Ausrüstung irgendwo am Ufer (ich nehme ein Fahrradschloss mit um das Boot zumindest symbolisch fest zu machen).
Je nach Wetterentwicklung und persönlicher Stimmung (vielleicht habe ich erstmal keine Lust mehr auf Paddeln) könnte ich mir vorstellen anschließend noch den fehlenden Regen-Abschnitt von Blaibach bis Cham zu paddeln oder einen der örtlichen Klettersteige zu begehen oder auch mal im Rahmen einer Wanderung meine Beine zu bewegen. Ich habe die ganze Woche nach Ostern frei.
Montag, 15. April 2019
Montag (mit Sonne)
Am Wochenende habe ich noch - bei durchaus "winterlichen" Bedingungen eine neue altersgerechte Leidenschaft für mich entdeckt (Samstag: Höllenlöcher bei Dettingen/Erms, Sonntag: Hossinger Leiter bei Albstadt) und heute war ich bei 17°C und Sonne auf dem Neckar.
Es wird Zeit dass ich mir eine neue Leidenschaft zulege denn der Neckar bevölkert sich jetzt zunehmend. Ich leiste mir den Luxus eine Abneigung gegen Slalomfahrten zwischen Stocherkähnen, Ruder- Tret- und weiteren Leihbooten sowie SUPs zu empfinden und zu artikulieren. Aber die Tage werden ja jetzt auch wieder länger und morgens findet sich schon früh Sonnenlicht am Himmel. Wenn das noch mit erträglichen Temperaturen zusammen fällt kann ich dem Trubel - hier wie da - aus dem Weg gehen.
Und ich hoffe sehr, dass es jetzt allmählich wärmer wird und dass die Nachttemperaturen bald nicht mehr unter 5°C sinken damit ich meine Wanderfahrt nach Ostern, so wie ich sie geplant habe, auch durchführen kann. Beim Paddeln bin ich meine Packliste durchgegangen.
Wenn ich mein Boot am Ende der geplanten Regen/Donau-Tour in Deggendorf oder auch Parkstetten liegen lasse um zurück zur Einsatzstelle in Blaibach oder Cham zu fahren muss ich zum Beispiel das Boot (zumindest symbolisch) mit einem Fahrradschloss sichern.
Heute war so etwas nicht erforderlich. Ich habe am Stocherkahnanleger eine kleine Pause eingelegt und das Boot einfach in einen der Kähne gezogen. Es ging ein heftiger Wind, der richtige Wellen auf unserem sonst so ruhigen Neckar erzeugt hat.
Montag, 8. April 2019
Montag (ohne Sonne)
Um nicht gänzlich zum Wochenend- und Schönwetterpaddler zu degenerieren habe ich mich heute nach dam frühen Feierabend zum Bootshaus aufgemacht um eine etwas düstere Neckarinselrunde zu bewältigen. Das Bild links zeigt, wie's wirklich aussah.
Die Segnungen der Lichtbildtechnik unseres Zeitalters ermöglichen es mittels "Nachbelichtung" aus einem grauen wolkenverhangenen Tag einen lichtdurchfluteten geradezu sonnigen zu machen. Das verklärt die persönlichen Erinnerungen auf angemessene Weise. Ich mache gerne Gebrauch davon.
Der Neckar hat nach den nächtlichen Regenfällen einen deutlich erhöhten Pegel und ich habe für die Rückfahrt mindestens doppelt so viel Zeit benötigt wie für die gemütliche Fahr flussab. Das trägt zum Trainingseffekt bei und soll so sein.
Am Bootshaus war die Canadierfraktion am Werkeln. Ein neu beschafftes Vereinsboot wird so ausgefittet, dass Menschen unterschiedlicher Statur sich darin wohlfühlen. Davon hatten wir jetzt fünf zur Verfügung, die abwechselnd das Fitting testeten.
Die Segnungen der Lichtbildtechnik unseres Zeitalters ermöglichen es mittels "Nachbelichtung" aus einem grauen wolkenverhangenen Tag einen lichtdurchfluteten geradezu sonnigen zu machen. Das verklärt die persönlichen Erinnerungen auf angemessene Weise. Ich mache gerne Gebrauch davon.
Der Neckar hat nach den nächtlichen Regenfällen einen deutlich erhöhten Pegel und ich habe für die Rückfahrt mindestens doppelt so viel Zeit benötigt wie für die gemütliche Fahr flussab. Das trägt zum Trainingseffekt bei und soll so sein.
Am Bootshaus war die Canadierfraktion am Werkeln. Ein neu beschafftes Vereinsboot wird so ausgefittet, dass Menschen unterschiedlicher Statur sich darin wohlfühlen. Davon hatten wir jetzt fünf zur Verfügung, die abwechselnd das Fitting testeten.
Sonntag, 7. April 2019
Freitag/Sonntag
Ich entwickele mich gerade zum Wochenend-/Gelegenheits-paddler. Freitag habe ich am Jugendtraining teilgenommen und bin anschließend mit den doch eher sehr "anders" trainierenden Erwachsenen noch einmal gepaddelt.
Sonntag habe ich mich dann am späteren Vormittag mit Andrea getroffen und wir sind zusammen eine Neckarinselrunde gepaddelt. Noch waren - trotz guten Wetters - keine Stocherkähne unterwegs. Die werden in diesen Tagen wieder für die neue Saison hergerichtet.
Bis sie dann auf den Wasser sind gehört der Neckar uns Paddlern. Danach wird es an den Wochenende und auch sonst - bei schönem Wetter - sehr "belebt" auf dem Fluss.
Anschließend haben wir vor dem Bootshaus einen Kaffee getrunken und Andreas vortreffliche Kekse gemampft. Vom Stocherkahnlagerplatz schallte Schleiflärm herüber. Kähne wurden gestrichen, aber der Wind stand günstig, so dass wir von Lackschwaden verschont blieben.
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