Mittwoch, 15. April 2009

Hinterhöfe

Und auch heute konnte ich noch eine kleine Abendrunde machen. Diesmal paddelte ich zwischen letzten Tret- und Ruderbooten und einigen wenigen Stocherkähnen hindurch neckarabwärts und erneut in die Steinlachmündung hinein. Der Wasserstand sinkt zwar inzwischen aber fortwährend kann über die Schwelle unter der Brücke hindurch gepaddelt werden (im Sommer ist das Wasser da so flach, dass es an der Stelle nicht weiter geht).
In gewisser Weise faszinierend fand ich die Hinterhofatmosphäre, die an so einem innerstädtischen Fluss vorherschen kann. Erstaunlicherweise werden die Wasserwege in einer Stadt oftmals als lästiges Hindernis gesehen, das überall dort, wo es keinen unmittelbaren Nutzen (touristisch, wirtschaftlich) zu haben scheint, zugemüllt und lieblos von Mauern eingengt wird. Dabei kann der Fluss für die Bewohner so erfreulich und nutzbar gemacht werden. Es gibt auch (gutbürgerliche) Gegenbeispiele.

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