Montag, 2. August 2010

Auf halbem Weg

Heute haben Klemens und ich dringende Arbeiten am Bootshaus erledigt. Am dringendsten fand ich - als ich kurz vor Neun kam - dass der Frühstückstisch gedeckt wird. Dann habe ich ein Feuerchen angemacht, in dem wir nacheinander drei Stocherstangenschuhe ausgebrannt haben (anders ist das Holz der abgebrochenen Stange nicht aus dem Schuh zu bekommen). Einen Schuh hat Klemens nachher der "Damenstange" wieder angezogen nachdem er die Schienen des ersten Rolltors neu gefettet hat. Ich habe unterdessen meine Kreissäge in das Eichenholz für die Anlegerkante versenkt. Den mittleren Abschnitt habe ich auch hinbekommen (während Klemens sich um die völlig vermosten Eisenprofile des Anlegers gekümmert hat). Am linken Abschnitt hat meine Kreissäge dann qualmend den Geist aufgegeben. Eichenholz ist hart, das Kreissägeblatt eher alt, der Gesamtzustand der alten Zimmerei-Handkreissäge stark "gebraucht". Dann hat es angefangen zu regnen. Gegen Eins haben wir dann (nachdem wir gegen 10:30 Uhr eine gepflegte Frühstückspause eingelegt hatten) abgebrochen - das Anleger- kantenprojekt zieht sich doch noch ein Weilchen hin. Ich nehme jetzt die Säge auseinander. Wenn ich nicht rauskriege was daran futsch ist kommt sie in Reparatur. Samstag habe ich vielleicht wieder Zeit fürs Bootshaus.


Was wir eigentlich vorhatten - die Inventur des Materialbestands (Boote, Paddel, Spritzdecken, Neoprenkalmotten,...) musste erneut ausfallen - die Jugend ist unterwegs und hat allerhand mitgenommen. Das ist jedoch in keiner Liste eingetragen so dass wir uns schlichtweg doppelte Arbeit machen würden, wenn wir jetzt den Bestand ermitteln.