Tatsächlich ist es so, dass der Blätterwulst vor dem Bug irgendwann so anwächst, dass er sich dort nicht mehr halten kann. Und ich kann auch mal anhalten und das Boot ein kleines Stück zurück schieben (indem ich mich z.B. am Heck eines am Ufer liegenden Stocherkahns festhalte). Dann sehe ich, wie die Blätter vor dem Boot auf dem Wasser treiben und habe wieder ein paar Meter Ruhe. Eine andere Strategie ist, auf dem Wasser schwimmende kleine Zweige anzusteuern. Bei der Kollision mit dem Bug wischen sie die Blätter dann ab. Es sollten aber wirklich nur kleine Zweige und keine ausgewachsenen Äste sein.
Montag, 30. September 2024
Herbstrituale
Tatsächlich ist es so, dass der Blätterwulst vor dem Bug irgendwann so anwächst, dass er sich dort nicht mehr halten kann. Und ich kann auch mal anhalten und das Boot ein kleines Stück zurück schieben (indem ich mich z.B. am Heck eines am Ufer liegenden Stocherkahns festhalte). Dann sehe ich, wie die Blätter vor dem Boot auf dem Wasser treiben und habe wieder ein paar Meter Ruhe. Eine andere Strategie ist, auf dem Wasser schwimmende kleine Zweige anzusteuern. Bei der Kollision mit dem Bug wischen sie die Blätter dann ab. Es sollten aber wirklich nur kleine Zweige und keine ausgewachsenen Äste sein.
Sonntag, 22. September 2024
Reichenau rundrum
Wir setzten die Boote etwas mühsam am "Bruckgraben", dem Durchlass durch den Damm, der die Insel Reichenau mit dem Festland verbindet, ein. Es war zwar noch etwas nebelig, aber es wurde immer heller.
Gleich nach Unterquerung der Straßenbrücke steuerten wir die Boote nach Rechts am Ufer entlang und erreichten nach einiger Zeit die Schiffsanlegestelle in Mittelzell. Dort warteten wir respektvoll bis das Passagierboot ent- und beladen war und steuerten anschließend den Kiesstrand hinter dem Schiffsanleger an.
Hier legten wir an und versorgten uns zunächst mit Kaffee und einem zweiten Frühstück, das wir auf einer sonnigen Bank zu uns nahmen. Wir verfolgten interessiert das Ablegemanöver einiger Leihbootfahrer.
Schließlich setzten wir unsere Fahret fort, umrundeten mit gehörigem Abstand die Westspitze (da befindet sich ein kleiner Schilfstreifen, der weiträumig abgesperrt ist) und paddelten dann wieder ostwärts oberhalb der Insel zum Jachthafen von Mittelzell. Da ließen wir uns an der Uferpromenade ein üppiges Mittagessen schmecken für das wir uns viel Zeit ließen.
Mit vollem Bauch setzten wir die Boote dann wieder ein um das letzte Fünftel unserer Fahrt hinter uns zu bringen. Das ging erstaunlich flott. Wir erwägen die Strecke nächstes Mal in Solobooten zu paddeln.
Mittwoch, 11. September 2024
Neues Bildformat
Aus dem Urlaub zurückgekehrt erwartete mich bereits ein neues Handy und der für Senioren erforderliche Support beim Einrichten da das mit dem Backup aus unerfindlichen Gründen doch nicht geklappt hat.
Erste Tests des besseren Fotoapparats in diesem Gerät haben stattgefunden und ich habe mich für ein neues Bildformat entschieden. Ein Vergleich: Links ein Bild im alten Format und unten das selbe in der neuen Panoramaansicht, die ich künftig vorwiegend verwenden will.Zusätzlich zum neuen Format werden künftig häufiger Aufnahmen mit dem neuen Teleobjektiv erfolgen (siehe ganz oben). Das geht aber nur bei guten Lichtverhältnissen. In der Nacht macht das Handy ebenso gute Bilder wie das alte (ich habe sogar den Eindruck, dass es die Lichtverhältnisse nicht ganz so stark verfälscht wie beim alten Handy, das selbst in tiefdunklen Nächten noch so viel Licht "aufsaugte", dass der Nachtcharakter der Aufnahmen oftmals verloren ging).
Sonntag, 8. September 2024
Liver Å
Der Fluss windet sich in großen Bögen zwischen Weiden, Schilfsäumen und dann durch die Dünen. Schließlich erreichte ich die kleine Fußgängerbrücke die am Dünenrand über den Fluss führt. Ich paddelte weiter bis die Brandung des Meers den Fluss auf- und abschwellen ließ und legte am Strand an.
Inzwischen war sie mit Schafen bevölkert, die mir interessiert zusahen, wie ich mit meinen Boot sehr vorsichtig ihren Elektrozaun überkletterte um zurück zum Auto zu kommen.
Bussvikfjorden bei Vrådal
Freitag, 30. August 2024
Hamburgsund und SENDEPAUSE
Nachdem ich mir nochmal gründlich die Stätten meiner Jugend in Grebbestad angesehen und im besten Café am Ort Kanelbullar und Kaffee genossen habe bin ich nach Hamburgsund gefahren und habe auf dem Sund eine Paddelrunde unternommen an deren Ende mir das Handy aus der Schwimmweste geglitten und zwischen Boot und Steg ins Wasser gefallen ist.
Ich habe zwei Stunden lang im Schlamm und hüfttiefen Wasser danach gesucht, mir von zwei Jungs eine Taucherbrille geliehen und jede Krabbe aufgescheucht, Muscheln umgedreht und war trotz systematischem Abtasten einer großen Fläche mit meinem Trekking-Stock erfolglos. Für den Rest dieser Reise werde ich allenfalls gelegentlich Bilder mit dem IPad machen und vor meiner Heimkehr irgendwann kommende Woche vermutlich hier nichts mehr schreiben.
Nachfolgend die paar Bilder, die es noch in die Datenwolke geschafft haben bevor das Handy seine letzte Ruhe auf dem Meeresgrund angetreten hat.
Das Wikinger- Freilichtmuseum Hornbore-By ist seit Jahren geschlossen. Vor vielen Jahren bin ich dort mal in einem kleinen geklinkerten Ruderboot auf dem Sund unterwegs gewesen. Immerhin scheint jemand noch den Rasen zu mähen und hoffentlich kümmert sich auch bald mal jemand um dieses großartige Wikingerschiff, das so traurig am Steg liegt und umzukippen droht.
Donnerstag, 29. August 2024
Enningdalsälven und Färingen
Da ich nun schon so weit nördlich war steuerte ich Strömstad an, wo ich noch einen Einkauf tätigen wollte. Vorher fuhr ich an den Färingen, wo ich bereits 2019 und dann nochmal 2021 war. Inzwischen ist auch dort Camping verboten.
Ich war heute nicht an norwegischer Dynastie interessiert sondern an Strandurlaub. Ich steuerte also schnurrstraks den abgelegenen Strand an und genoss eine gute Stunde lang die Sonne (vor die sich gelegentlich Schleierwolken schoben). Schließlich paddelte ich auf Umwegen (die ich nicht aufgezeichnet habe) zurück zum Auto und schlang eine Dose Sardinen und zwei Scheiben Knäckebrot hinunter. Anschließend fuhr ich dann doch noch nach Strömstad um eine Einkäufe zu erledigen.








