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Montag, 24. Mai 2010
Erster Test
Der erste Test der selbst gehobelten Polingstange ist überwiegend positiv verlaufen. Vielleicht mit der kleinen Ausnahme, dass ich an einer Stelle im Boot ausgerutscht und etwas unsanft ins Heck gestürzt bin was mir bisher noch nie passiert ist (Vielleicht weil ich das mit einer handlicheren Stange abfangen kann?). Ich habs auf die rutschigen Schuhe geschoben...
Gleich zu Anfang meiner kleinen Abendrunde traf ich René, der in seinem famosen Wood/Canvas-Canadier unterwegs war. Er begleitete mich Neckaraufwärts zur Rampe, wo ich die Polingstange erstmalig in Gebrauch nahm. Sie ist schwer aber nicht unhandlich. Da sie überdies etwas kürzer ist als mein anderen
Stangen kann ich damit nicht ganz so sportlich zugange sein wie mit der Alu- oder der Karbonstange. Aber dafür ist sie ja auch nicht gedacht. Eigentlich hätte ich sie im Prospector erproben sollen. Denn dafür scheint sie mir noch am geeignetsten. In dem langen Boot kriege ich sie auch besser verstaut. Im Soloboot ragt sie seitlich heraus und behindert mich bei übergriffenen Paddelschlägen.
Samstag, 17. April 2010
Einölen
Samstag, 16. Januar 2010
Schleifarbeiten
So einen habe ich nämlich - als ich 1989 in Schweden gelebt habe - öfter benutzt und war stets begeistert von der Effizienz dieses Werkzeugs. Dass ausgehöhlte Hölzer selten benötigt werden (es sei denn man produziert Einbäume - was das Werkzeug dann doch als genuin Kanuspezifisch einordnen würde) finde ich nachrangig.
Dienstag, 8. Dezember 2009
Ring verkeilen
Heute abend war ich wegen einer anderen Sache erfolglos im Baumarkt (ich gebe nicht auf Jürgen!), habe aber für die sehr allmählich im Entstehen befindliche Stakstange (Schritte 1, 2, 3, 4) einen Messingring aus der Sanitärabteilung mitgebracht, den ich eben noch am oberen Ende fest verkeilt habe. Wenn ich dazu komme werde ich das Ende morgen abend absägen und schleifen, den unteren Wulst des Messingrings wegfeilen und am Wochenende die Stange einölen - parallel zu dem dann sicher doch schon angefangenen nächsten Projekt.
Nachtrag: Ich habe doch nicht erst bis zum Abend gewartet sondern gleich am Morgen vor der Arbeit losgelegt. Bin richtig zufrieden mit dem Zwischenergebnis. Mir ist aber auch klar geworden wie weich und leicht zu bearbeiten Messing ist. Gut, dass der Schuh aus Bronze ist.
Freitag, 4. Dezember 2009
Schuh angezogen
Jetzt habe ich endlich - nach Abschluss des Bulkhead-Projekts - mit der Polingstange weiter gemacht. Die Schnitzarbeiten zum Anpassen des Pole-Shoes habe ich gestern noch abgeschlossen und heute - nach intensiver Leinölbehandlung des Holzes - den Schuh mit ein/zwei beherzten Hammerschlägen auf den Pole geklopft. Passt. Spielfrei. Bin sehr zufrieden damit, wie sich das anfühlt.
Vorläufig habe ich nur das vordere Ende der Stange eingeölt aber selbst das sollte mich nicht vor Modifikationen zurückhalten - eingeöltes Holz kann ja völlig problemlos weiter bearbeitet werden was für lackiertes Holz nicht gilt. Ich bin mir noch nicht recht klar ob ich die Stange nicht doch noch am oberen Ende rundhobeln und -schleifen sollte. Jedenfalls will ich am oberen Ende noch einen kleinen Messingring bzw. ein abgeschnittenes Stück Messingrohr aufsetzen damit ich damit - im Ausnahmefall - ebenfalls auf dem Flussgrund staken kann ohne die Stange zu zerfasern (Nachtrag: ist gemacht). Ich bin es nun mal gewohnt meine Stakstangen beidseitig zu benutzen. Und in der Strömung ist es gelegentlich einfach erforderlich schnell einen Impuls auf der Gegenseite geben zu können.
Montag, 16. November 2009
Hobeltraining - 3
Donnerstag, 29. Oktober 2009
Hobeltraining - 2
Morgen kann ich nicht weiter arbeiten, da gehe ich gegen 17:00 zum inoffiziellen Ferientraining auf den Neckar, übermorgen fahre ich nach Germersheim um mich mit den südwestdeutschen Canadier-Forumsleuten zu treffen und Sonntag packe ich meine Sportsachen für den Übungsleiterkurs zusammen.
Montag, 26. Oktober 2009
Hobeltraining - 1
Nachdem ich vor einiger Zeit vergeblich bei der örtlichen Zimmerei nach einem geeigneten Rundholz gesucht habe (sie fertigen auch Stocherstangen für die Tübinger Stocherkähne und ich hätte ihnen beinahe ihre
Weil ich auf meiner Werkbank immer nur die Hälfte bis zwei Drittel der (noch) vier Meter langen Stange bearbeiten kann habe ich zunächst die eine Seite des zusammen geleimt immer noch viel zu rechteckigen Dachlattenpaars zurecht gehobelt. Dann habe ich die Stange durch das Werkstattfenster hinaus gefädelt und umgedreht wieder in die Werkstatt befördert. In einer Ecke liegt jetzt schon ein gewaltiger Hobelspäneberg. Diese Arbeit ist mühsam und ich merke, dass ich eine schlechte Kondition habe. Um so wichtiger ist es wohl so eine Form von Training zu betreiben. Die kommenden Tage gehts weiter...
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