Samstag, 17. August 2013

Hirschau - Kiebingen


Mit der Absicht mir das Wehr in Kiebingen noch einmal etwas genauer anzusehen (diese Woche hatte jemand sich jemand im Forum über die vernach- lässigte Umtragemöglichkeit beschwert, ein anderer machte dafür den örtlichen Kanuverein verantwortlich) paddelte ich heute nachmittag vom Hirschauer Wehr zum Kiebinger.
Um zu ersterem zu kommen bemühte ich den Bootswagen denn ich hatte keine Lust zwei raue Rampen und ein Wehr zu umtragen.
Auf meinem Weg zum Hirschauer wehr nahm ich bereits wahr, dass der Neckar an diesem Samstagnachmittag wieder die Naherholungszone geworden ist, die er in den früheren Jahren nicht war. Allenthalben wurde gebadet und auf Kiesbänke sonnten sich Menschen.

Oberhalb des Hirschauer Wehrs setzte ich das Boot ins Wasser. Der Neckar fließt hier quasi überhaupt nicht sondern ruht still wie ein See. Auf dem See, der Richtung Kiebingen nur sehr allmählich wieder zu einem Fluss wird, paddelte ich im Schatten der Bäume.

Als ich das Kiebinger Wehr erreichte sah ich mir zunächst die übliche Einsatzstelle, die Rolf und ich bei unseren Mehrtagesfahrten bis zum Bootshaus (2010, 2012) immer benutzt hatten, an. Sie ist eigentlich nicht unwegsamer als die an den Wehren unterhalb Tübingens.

Die Fischtreppe auf der anderen Flussseite ist in der Tag völlig unbrauchbar fürs Umsetzen von Booten. Treideln ist ausgeschlossen und das Gelände ist weiträumig eingezäunt. Da kommt man mit einem Boot quasi nicht durch -  man kommt gar nicht auf die Idee.

Die Aussatzstelle oberhalb des Wehrs habe ich mir nicht angesehen aber ich weiß, dass sie ziemlich schlammig ist. Sie befindet sich auf der rechten Flussseite oberhalb des denkmalgeschützten Kraftwerkgebäudes.


Ich hatte mein Boot am Ende der Fischtreppe angebunden und kletterte wieder hinunter um zurück Richtung Tübingen zu paddeln. Die Sonne brannte vom Himmel, es war heiß und der Seencharakter des Flusses sorgte dafür, dass die Rückfahrt nicht weniger mühsam als die Hinfahrt war.


Meine Badeplattform, die ich in den vergangenen Jahren gelegentlich auf dem Abschnitt genutzt habe, hat das Hochwasser leider weg gespült. Am Hirschauer Wehr mußte ich einen Angler bitten die Aussatzstelle frei zu machen, lud das Boot wieder auf den Bootswagen und rollte es zurück zum Bootshaus. Auf dem Weg wunderte ich mich über so manches Gefährt, auf dem man neuerdings auf dem Neckar unterwegs ist. Tretboote sind da noch konventionell.


Zurück am Bootshaus wollte ich endlich mal wieder die Süllränder des Bootes ölen, aber mein Leinöl ist von irgendjemand weg geräumt worden. Statt dessen habe ich das Boot gründlich (mit Geschirrspülmittel) gereinigt. Das war auch mal nötig.

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