Samstag, 3. April 2010

PPP

PPP heißt in meinem grauen Berufsleben Public-Private-Partnership und hat nichts mit dem zu tun, was ich eben auf dem Neckar unternommen habe. Dort habe ich Paddling, Poling und Portaging betrieben. Zunächst paddelte ich vom Bootshaus, wo ich noch etwas zu erledigen hatte - was mich auf die spontane Idee, ein wenig Boot fahren zu gehen, brachte - bergauf zum ersten Wehr wo - für meine Zwecke - erfreulich wenig Wasser floss. Dieses übertragend ging es dann mit Hilfe der Poling-Stange zum zweiten Wehr, wo ich einen Hund am anderen Ufer mit einem angeschwemmten orangen Gummiball glücklich machte.
Beim Aussteigen am rechten Ufer schrappte ich mit dem Rumpf an einem Stein entlang. Ich hasse das. Mir ist bewusst, dass Boote nicht ewig halten und dass es diese ganz allmähliche Abnutzug ist, die noch die harmloseste Form des Alterns darstellt (Unfälle mit Löchern und Knicken sind viel dramatischer) aber die Unversehrtheit meines Bootes ist mir doch ein wichtiges Anliegen. Deshalb ärgere ich mich immer wieder über diese vermeidbaren Rempeleien.

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