Donnerstag, 25. April 2013

Kajakkurs 3 (3)

Mittwoch fand der dritte und letzte Teil des Kajakkurses statt. Ab jetzt darf ich wieder ein "richtiges Boot" paddeln. Dabei muss ich zugeben, dass ich gegen Ende mit dem Kajak richtig gut zurecht kam. Das hing auch ein wenig damit zusammen, dass ich für mich erkannte, dass ich mit der "hohen Technik" verseucht bin und gar nicht erst versuchen sollte mich mit Hilfe der flachen Stütze ins Kehrwasser zu bugsieren, wenn ich mich doch - wie im Canadier - mit einem "Fangschlag" hinein ziehen kann.


Bevor wir aufs Wasser gingen hielt ich ein kleines Referat über Sicherheit im Wildwasser, Ausrüstungsfragen und Wurfsacktechniken. Bettina und Ute ergänzten und wir übten alle Wurfsackwerfen. Katharina übernahm den Job heftige Strömung zu simulieren und wir tauschten Schwimm- und Schlepperfahrungen (die wir seit der Murgfahrt teilen) aus.


Dann paddelten wir hinauf zum Kraftwerkkanal und übten Kehrwasserfahrten und Traversieren. Diesmal gelang es allen deutlich besser als letztes Mal als die Strömung viel zu heftig war. Auch heute war sie einigermaßen imponierend aber zu bewältigen. Erst als gegen Ende alle ermattet waren und die "ein-letztes-Mal"-Runden gedreht wurden kam es zu zwei Kenterungen.

Am Bootshaus machten wir noch eine kleine Auswertungsrunde. Offenbar hat der Kurs allen sehr gut gefallen. Für den Herbst hat Ute einen Fortgeschrittenenkurs angekündigt. Ich werde - wenn ich kann - wieder teilnehmen (was voraussetzt, dass ich noch ein paar "Fortschritte" mache) .

Ich habe allerhand gelernt, auch wenn ich gewissermaßen in alten Gewohnheiten stecken bleibe. Die flache Stütze klappt ja auch, was ich in einer brenzligen Situation feststellen konnte. Ob ich sie auf der rechten Seite hätte einsetzen können - wo ich das im Canadier nie kann - müsste sich noch zeigen. Um das heraus zu kriegen bzw. den dazu gehörenden Reflex auszubilden, sollte ich mich gelegentlich mal in ein Kajak setzen. Das mache ich jetzt lieber als vor dem Kurs.

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