Donnerstag, 4. April 2013

Open Canoe Festival - Drôme - "Improvising Rafts" (8)

In einem weiteren Workshop demonstrierte Matt Thompson assistiert von Greg Spencer wie aus drei Kanus ein "Half-Diamond"-Floß und aus vier davon ein "Full-Diamond" wird. Derart verknüpfte Boote bieten auf großen Wasserflächen erstaunlich viel Sicherheit und bieten sich für Kanureisen mit Kinder- und Jugendgruppen an. Sie können - anders als durch Stangen verbundene Boote - unschwer auf dem Wasser zusammen geknüpft werden und bieten dann eine Ruheinsel, Badeinsel oder auch einen durchaus flott zu paddelndes Kanuverband.


Es ist sinnvoll die Knoten als leicht zu lösende Zugknoten anzulegen damit die Boote ohne großen Aufwand wieder voneinander getrennt werden können.


Anschließend zeigte Matt uns die Methode bei der eine Polingstange zu Hilfe genommen wird um zwei Boote zum Katamaran zu verbinden. Wichtig ist, dass die Bugs der Boote dichter beieinander bleiben als die Hecks.
Wellen, die zwischen die Boote rollen bauen sich dann nicht am enger werdenden Zwischenraum auf sondern laufen in der nach hinten weiter werdenden Spalte aus.
Anschließen wurde ein aus zwei Polingstangen bestehender Mast aufgerichtet (auch mit schnell lösbarem Knoten) über den ein altes Tarp als Besegelung hinauf gezogen wurde. Eine rechtzeitig eintreffende Böe blies das Segel auch gleich auf. Für große Wasserflächen und Rückenwind erspart das manchen Paddelschlag.


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